Nach dem Massaker: Jetzt geht die Chemnitzer OB auf ihre Bürger los

Die Chemnitzer Oberbügermeisterin Barbara Ludwig (SPD). Foto: Screenshot Youtube

In Chemnitz herrscht riesige Empörung. Besonders junge Menschen wollen ihrer Fassungslosigkeit nach der Messerattacke auf die drei Deutschen Ausdruck verleihen. Doch die Oberbürgermeisterin fällt ihnen in den Rücken: „Wenn ich sehe, was sich in den Stunden am Sonntag hier entwickelt hat, dann bin ich entsetzt“, sagte Barbara Ludwig dem MDR.

Keine Empathie mit dem Toten und den Schwerverletzten, dafür startet das Stadtoberhaupt einen Frontalangriff auf die Menschen, die Demokratie leben: „Dass es möglich ist, dass sich Leute verabreden, ansammeln und damit ein Stadtfest zum Abbruch bringen, durch die Stadt rennen und Menschen bedrohen – das ist schlimm.“

Richtig ist, dass die Veranstalter das Stadtfest aus „Pietät“ für die Opfer abgebrochen hatten. Die SPD-Politikerin verdreht auch hier die Tatsachen. Genau wie die Empörung von Politik und Medien über die Traueraufzüge größer ist als über die Bluttaten, wird auch hier den Bürgern die Schuld für den Abbruch eines Festes in die Schuhe geschoben.

Offenbar stellen ein Toter und zwei Schwerverletzte für die Oberbürgermeisterin keinen Grund dar, das Stadtfest abzubrechen. Gern hätte sie mit ihren Migranten weitergefeiert, während die Chemnitzer wirklich entsetzt und traurig sind über das Geschehen von Sonntag früh.

Ludwigs Pressesprecher sekundierte: „Wir sind erschrocken über die Menschenansammlungen, die passiert sind“, so Robert Gruner. Man habe friedlich das Jubiläum der Stadt feiern wollen. Achtung: Er spricht nach dem Mord allen Ernstes von „friedlich“ und „feiern“. (WS)

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