Chemnitz: Kommentare zur Lage der Nation

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Es sind erschütternde Bilder, die in Chemnitz aufgenommen worden sind. Etwa 1000 Leute liefen durch die Stadt und skandierten: „Wir sind das Volk!“ Erinnerungen werden wach an damals, 1989, die Montagsdemonstrationen. Würde man Sigmar Gabriel (SPD) heute fragen, ob diese 1000 tatsächlich Volk sind, – würde er dann noch immer antworten: „Das ist Pack“? – Zweifel sind angebracht. Der Kommentar.

Von Max Erdinger u.a.

Das Chemnitzer Stadtfest wurde abgebrochen. Drei Deutsche waren Polizeiangaben zufolge in einer handgreiflichen Auseinandersetzung von etwa 10 Personen unterschiedlicher Nationalitäten mit Messern so schwer verletzt worden, daß einer sofort starb und die beiden Anderen zunächst mit dem Tode rangen. Zwei junge Tatverdächtige wurden festgenommen, angeblich 22 und 23 Jahre alt. Zu ihrer Nationalität macht die Polizei vorerst keine Angaben. Daß es sich bei den drei Opfern um Deutsche handelt, die einer von „Südländern“ bedrängten Frau zu Hilfe eilen wollten, ist nach Angaben der Polizei Spekulation.

Die Bemühungen der Polizei um Sachlichkeit in diesem Fall sind aber vergebliche Liebesmüh. Fakt ist: Drei Deutsche wurden mit Messern angegriffen, einer davon ist jetzt tot. Fakt ist ebenso: Die Morde an Maria L., an Mia in Kandel, an der 36-jährigen Joggerin, dem Arzt in Offenburg – und jetzt an dem Chemnitzer hätte es früher allesamt nicht gegeben. Was da wie genau am Rande des Chemnitzer Stadtfestes  losgewesen ist, spielt eigentlich keine herausragende Rolle mehr beim Vergleich von gestern und heute. Es ist allein schon dieser von niemandem zu leugnende Unterschied zwischen Vergangenheit und Gegenwart, der die 1000 von Chemnitz völlig zu recht skandieren läßt: „Wir sind das Volk!“ Am Montag soll es in Düsseldorf um 19.00 Uhr eine Solidaritätsdemo mit Chemnitz geben.

Aus Hagen in Südwestfalen kommt dieses Filmchen. Es zeigt zwei Polizeibeamte, die am Hauptbahnhof versuchen, einen Mitbürger mit Hintergrund festzunehmen. Einer der Beamten ist eine Beamtin. Sie bekommen es partout nicht gebacken. Der Hintergründige ringt beide nieder und gibt Fersengeld. Die Staatsmacht hechelt ihm chancenlos hinterher und muß aufgeben. Hoffentlich sieht das Filmchen beim New York Police Department niemand. Die schießen glatt in den Monitor vor Schreck.

Ursula von der Leyen will derweilen mehr Behinderte in der Bundeswehr und zur selben Zeit tönt Andrea Nahles beim SPD-Parteitag, daß man geschlossen gegen Nationalismus und Chauvinismus und diesen ganzen rechtspopulistischen Mist  stehen müsse. Es ist kein Wunder, daß es wieder heißt: „Wir sind das Volk!“. Und es ist nur noch ärgerlich, wenn das im SPIEGEL denunziert wird als „In Chemnitz marschieren Rechte auf.“ Chemnitzer, Dresdner, Ossis: Nazis und AfD-Wähler durch die Bank? – Wohl kaum. Viel eher sind sie gebrannte Kinder. Sie merken einfach schneller, wenn ein System anfängt, mächtig zu stinken. Sie haben mehr Erfahrung damit, ein feineres Gespür und vor allem haben sie Realitätssinn. Sie lassen sich kein weiteres, linkes Wolkenkuckucksheim aufschwatzen. Das haben sie den Wessis voraus. Deswegen würde sie bspw. der schwerreiche Wessi-Salonbolschewist Jakob Augstein vom SPIEGEL  auch am liebsten wieder loswerden. Sie stören sein schöngeistiges Erdendasein in der gepolsterten Dekadenz.

Als Wessi kann man da nur neidvoll anerkennen: Die Zukunft kommt aus dem Osten. Daß Angela Merkel ebenfalls von dort kommt, können wir ja kurz einmal unter den Tisch fallen lassen.

Von Michael Klonovsky gibt es ebenfalls einen vernünftigen Kommentar:

Nach einer dem üblichen Muster folgenden Auseinandersetzung mit finalem Messereinsatz und einem toten sowie zwei schwerverletzten Einheimischen – der Fall ist noch nicht aufgeklärt, aber ich nehme gern Wetten an – spitzt sich die Lage in Chemnitz zu. Zumindest die achtbaren Sachsen scheinen nicht gewillt zu sein, nach den immer neuen Proben der Tranchierkünste unserer Neumitbürger klaglos die Toten zu begraben, die Verletzten zu versorgen und das Blut wegzuwischen. Hunderte zogen mit „Wir sind das Volk!“-Rufen durch die Straßen, nachdem ein Stadtfest wegen der Bluttat abgebrochen werden musste. Die Medienberichte folgen ebenfalls dem üblichen Muster und richten sich wie stets pauschal gegen die eigenen Landsleute – also die Einheimischen, der Genosse Journalist kennt ja keinen Landsmann mehr, und für importierte Kriminelle hat er allzeit Verständnis, sofern sie nicht gerade in seinem Vorgarten Schutz suchen. Spiegel online meldet den „Tod“ eines 35jährigen unter der Schlagzeile „Rechte marschieren in Chemnitz auf“; man muss ja Prioritäten setzen. „Antifaschistische Aktivisten berichten in sozialen Medien von Übergriffen auf Migranten“, heißt es prioritätseskalierend weiter; anscheinend halten die antifaschistischen Aktivisten in der Spiegel-Redaktion ihre twitternden Milchbrüder für eine seriöse Quelle. Die Stadtverwaltung zeigte sich, wie die Zeitkundtat, „besorgt über die spontanen Demonstrationen“ – und nicht etwa über die Messerfolklore, die sie ausgelöst hat.

Dem Betrachter bleiben die notorischen Danisch-Fragen: Wer kauft so etwas? Wer wählt so was? Wer glaubt denen noch etwas?

Wolfgang Prabel schreibt dazu

Früher war Sachsen für die Leipziger Messe bekannt, heute für Messerei. Anläßlich eines Stadtfestes in Chemnitz ist ein „Mann“ von einem anderen „Mann“ mit einem Messer regelrecht zerstückelt worden. 25 Stiche sind kein Versehen. Das ist Blutrausch.

Das Drama hätte mit Waffenkontrollen natürlich verhindert werden können. Es ist ja nicht das erste Mal, daß Dr. Merkels Ehrengäste und halluzinierende Rauschgiftsüchtige in Sachsen Hackfleisch produzieren.

Für die Organisation, und damit auch die Sicherheit so eines Stadtfestes ist der örtliche Bürgermeister zuständig. Das ist derzeit eine „Frau“ von der SPD. Sie muß sich mit der Landespolizei abstimmen, was an Kräften erforderlich ist und auf einem kompakten Einsatz bestehen. Wenn das Land aus ihrer Sicht nicht ausreichend kooperiert, muß sie das Fest absagen.

Offensichtlich hat die CDU/SPD Regierung des Freistaats genug Kapazitäten. Bei den heutigen Spontandemonstrationen gegen den brutalen Messerterror in Chemnitz mit ungefähr 1.000 Teilnehmern standen nach Berichten eines ehemaligen Massenblattes 26 Mannschaftswagen bereit.

Interessant wäre es zu wissen, wer nun für das Blutbad verantwortlich ist. Das Innenministerium oder die Stadtspitze. Ich rechne nicht mit dem Rücktritt des Versagers oder der VersagerIn. Die Bürgermeisterin und der Innenminister sind damit keine „Einzelfälle“. Seit in Deutschland gemessert wird, ist die HauptverursacherIn ja auch immer noch in Amt und Würden.

Die rassistischen Berliner Medien werden die Geschichte so drehen, daß die Sachsen dunkeldeutsch und damit ausrottungswürdig sind.

Der Radikalinski-Zeitungszar Augstein hatte kürzlich vorgeschlagen, daß Sachsen aus dem Bund ausscheidet. Dem kann man nur zustimmen. Je schneller, desto besser. So eine kleine Demo als Protest gegen das schwarzrote Dilettantenregime ist eigentlich zu harmlos. Ein Generalstreik müßte Sachsen erschüttern, daß in der Staatskanzlei die Gläser im Schrank wackeln. Nach der Chemnitzer Blutnacht sind Neuwahlen fällig.

 

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