Ole von Beust (CDU): „Hamburg ist bereit für eine muslimische Bürgermeisterin“

Ole von Beust (CDU) (Bild: Freud; CC BY-SA 3.0; siehe Link)
Ole von Beust (CDU) (Bild: Freud; CC BY-SA 3.0; siehe Link)

Hamburg –  Ole von Beust (CDU), ehemaliger Erster Bürgermeister der Hansestadt, unterstützt die Entscheidung der Hamburger Christdemokraten, die türkischstämmige Politikerin und bekennende Muslima  Aygül Özkan als Spitzenkandidatin in die Bürgerschaftswahl 2020 schicken zu wollen. Der 63-Jährige bekennende Schwule bezeichnete sie in einem Interview der WamS als „tolle Spitzenkandidatin“. Ob von Beust weiß, was Özkans Glaubensbürder mit Menschen seiner sexuellen Ausrichtung so anstellen, wenn man sie denn lässt?

„Sie ist ein Musterbeispiel dafür, wie Integration gelingen kann. Sie ist wirtschaftlich erfolgreich. Sie ist eine moderne Frau, die berufstätig ist und einen Sohn großzieht. Sie vermittelt genau diese Glaubwürdigkeit, von der sich die neue bürgerliche Ebene angesprochen fühlt. Weil sie die Kernthemen der CDU empathisch aufnimmt und aufgrund ihrer eigenen Vita mit einer modernen Programmatik verbindet, hat sie eine riesengroße Chance. Da bin ich mir sicher“, so der Jubelgesang des Christdemokraten auf die muslimische „Christdemokratin“ gegenüber der WamS.

Hamburg sei – so zumindest die feste Überzeugung des Ex-Obs, zudem bereit für eine Bürgermeisterin muslimischen Glaubens.„Mein Gott, ich bin schwul, und die Menschen haben mich gewählt. Und eine Frau, die es geschafft hat, ist doch ein gutes Symbol“, so von Beusts fast schon treudoof zu nennendes Appeasement. 2013 heiratete der damals 58-jährige von Beust seinen 36 Jahre jüngeren Freund Lukas. Dieser war Schülerpraktikant im Rathaus des Ersten Bürgermeisters von Hamburg.

„Hamburg ist reif? Wohl für den ganz tiefen Fall“

Im Kommentarbereich wundert man sich: „Wieso kann er für alle Hamburger Bürger sprechen? Ob Hamburg dazu bereit ist, das werden dann die Wahlen zeigen. Ich glaube eher, es wird in einem Desaster landen.“

Hamburg ist reif? Wohl für den ganz tiefen Fall. Ein kurzer Blick nach London und andere westliche Großstädte mit muslimischen Bürgermeistern reicht aus, um das Ende dieses Weges vorhersehen zu können. Hamburgs „Welcome to hell“ beim G20 wird dagegen wie ein 60er-Jahre Heimatfilm anmuten.“

„Was ist bloß mit der CDU los? Der Eine sypathisiert mit den Linken (PDS-Nachfolgeorganisation), der Andere wünscht sich einen muslimischen Bürgermeister (wie gut das klappt sieht man in London). Die Partei ist mittlerweile für breite, konservative Schichten unwählbar.“

„Gegen eine Seyran Ates oder Necla Kelek hätte ich nichts einzuwenden. Leider haben CDU & SPD bei der Auswahl ihrer „muslimischen“ Kandidaten bemerkenswertes Pech. Man hat immer wieder den Eindruck, dass sie wie ein Magnet Islamisten anziehen.“

„Vorschlag: MCDU (Muslimisch-Christliche Union)“.

Fassungslosigkeit zeigt sich über viel Kommentare hinweg:  „Ganz sicher nicht. Und das kommt von der CDU, unfassbar“. Manch einer ist sich sicher: „Das erinnert alles so erschreckend an den Libanon. Deutschland geht so auf Dauer den gleichen Weg.“

Für Ole von Beust sei an der Stelle daran erinnert, wie der Islam mit Menschen seiner sexuellen Ausrichtung verfahren:

(Institut für Islamfragen, dh, 30.06.2017)

„Es ist wahrscheinlich unwichtig für die Verhängung der Todesstrafe für Homosexualität, ob die Hinzurichtenden ledig oder verheiratet sind.

Die Uneinigkeit unter islamischen Gelehrten betrifft die Art und Weise der Hinrichtung der Homosexuellen. Falls der Machthaber die Homosexuellen durch Erschießen hinrichtet, gilt dies [islamisch] als akzeptabel, obwohl die Muslime im Allgemeinen der Meinung sind, die Hinrichtung der Homosexuellen sollte durch Steinigung vollzogen werden.

Der islamische Gelehrte Ibn Taimiya sagte: ‚Die Weggefährten [Muhammads] waren sich darin einig, dass beide Partner, die Homosexualität praktizieren, getötet werden müssen. Aber die Weggefährten waren sich nicht über die Hinrichtungsmethode einig. Einige von ihnen waren für die Steinigung. Andere meinten, die Homosexuellen sollten von einer hohen Mauer herunter gestoßen werden. Danach sollten sie von oben mit Steinen beworfen werden. Eine dritte Gruppe war dafür, Homosexuelle lebendig zu verbrennen. Deshalb waren die ersten Muslime und die islamischen Gelehrten der Meinung, dass Homosexuelle hingerichtet werden müssen. Es spielt dabei keine Rolle, ob sie ledig oder verheiratet sind.‘“

Quelle: http://fatwa.islamweb.net/fatwa/index.php?page=showfatwa&Option=FatwaId&Id=267475&fromCat=2494

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