Eil: Nach Massaker an drei Deutschen: Lage in Chemnitz eskaliert

Mehr als 1000 aufgebrachte Menschen ziehen gerade durch Chemnitz. Foto: Screenshot Facebook

Nachdem heute früh drei Deutsche von Migranten mit Messern so schwer attackiert wurden, dass einer starb und zwei schwer verletzt wurden, eskaliert die Lage in Chemnitz. Das große Stadtfest mit Karussells und vielen Buden wurde abgebrochen. Nach Berichten in den sozialen Medien sammeln sich am Karl-Marx-Denkmal Hooligans und Anhänger des Fußballklubs Chemnitzer FC, um die Täter zu suchen.

Politik und Polizei befürchten nun Selbstjustiz und eine Treibjagd auf Ausländer. Rund 1000 Deutsche haben sich am Nachmittag spontan im Zentrum der sächsischen Stadt versammelt und bewegen sich Richtung Marktplatz. Sie sind wütend über die Mordtat. Offenbar wollen die Menschen die Aufklärung nun selbst in die Hand nehmen, weil sie sich nicht ausreichend informiert fühlen.

Die Polizei weigert sich bisher, die Nationalitäten von zwei Festgenommenen bekannt zu geben, solange nicht sicher sei, dass sie die Tat begangen haben. Nach übereinstimmenden Augenzeugenberichten soll es sich bei den Angreifern um „Südländer“ handeln.

Dass die später getöteten und schwer verletzten Deutschen einer Frau zu Hilfe eilten, die von den Migranten belagert wurde, hat die Polizei bisher auch nicht bestätigt.

Indes wurde das Stadtfest abgebrochen. Das hat Sören Uhle, Geschäftsführer der Chemnitzer Wirtschaftsförderung, die das Stadtfest organisiert, bestätigt. Die Entscheidung sei nach der tödlichen Messerattacke im Chemnitzer Stadtzentrum am Sonntagfrüh aus Pietätsgründen und Anteilnahme gegenüber den Angehörigen bei einer Lagebesprechung getroffen worden, sagte er. (WS)

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