So werden aus gewalttätigen Neubürgern „Männer“

Foto:Von Who is Danny/shutterstock
Foto:Von Who is Danny/shutterstock

Ein schönes Fundstück zum Thema „Pressekodex“ und wie man die Herkunft gewalttätiger Zuwanderer unter den Tisch fallen lässt, liefert uns heute die Mitteldeutsche Zeitung.

Die Freie Presse schildert einen Angriff auf Polizeibeamte und nennt die Täter „beim Namen“:

„Beamte setzen auf Postplatz Pfefferspray ein
Streife bei Einsatz bedroht – Zwei Polizisten verletzt

Plauen. Kurz nach 15 Uhr hat es gestern auf dem Postplatz einen Polizeieinsatz gegeben, bei dem Beamte Pfefferspray einsetzen mussten. Wie die Polizei am Abend berichtete, war es zu einer Auseinandersetzung gekommen, bei der zwei Beamte leicht verletzt wurden.

Hintergrund des Einsatzes war, dass ein 23-jähriger Libyer dem Plauener Amtsgericht vorgeführt werden sollte. Diesen hatte die Polizeistreife auf dem Postplatz getroffen und ihn in den Streifenwagen gesetzt. Anwesende Ausländer behinderten den Polizeieinsatz. Konkret soll es sich dabei um einen 38-jährigen Mazedonier, einen 21-jährigen Libyer und einen 16-jährigen Kroaten gehandelt haben. Durch das Pfefferspray wurde auch der 38-Jährige leicht verletzt. Dieser lehnte eine ambulante Behandlung jedoch ab, informierte die Polizei.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte aufgenommen. Der 23-Jährige konnte noch am Abend dem Amtsgericht vorgeführt werden, hieß es. (bju)“

Wenig später greift die etwas größere Mitteldeutsche Zeitung die Meldung auf und -schwuppdiwupp- werden die Angreifer zu den mittlerweile berühmten „Männern“.

„Einsatz in der Stadt eskaliert; Polizisten werden von Männergruppe in Plauen verletzt
Plauen –
In Plauen sind bei einem Polizeieinsatz auf dem Postplatz am vergangenen Donnerstag zwei Beamte und ein 38-Jähriger verletzt worden. Darüber berichtete die Freie Presse.

Demnach wollten die Polizisten einen 23-Jährigen in Gewahrsam nehmen, weil er dem Amtsgericht vorgeführt werden sollte. Bei diesem Einsatz seien die Beamten durch Passanten angepöbelt und behindert worden, sodass die Lage eskalierte. Laut Bild filmte ein Mann die Auseinandersetzung. Als ein Polizist ihm das Handy wegnehmen und den Ausweis kontrollieren wollte, griff der Zuschauer an.

Daraufhin mussten die Polizisten gegen den 38-Jährigen Pfefferspray einsetzen. Er und andere Männer schlugen und traten die Polizisten. Die mussten sich mit Pfefferspray wehren und wurden leicht verletzt. Gegen die Männer wird nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Der 23-Jährige konnte im Anschluss dem Amtsgericht vorgeführt werden. (mz/red)“

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