Niedersachsen erlaubt wieder Schächten zum Opferfest

Schafe (Symbolbild: shutterstock.com/Durch Baronb)
Schafe (Symbolbild: shutterstock.com/Durch Baronb)

Niedersachsen/Hannover – Und wieder ein Kniefall vor archaischen Islamriten: Zum bevorstehenden Opferfest hat das Land Niedersachsen eine Ausnahmegenehmigung erteilt. Ein Schlachtbetrieb hat nun eine niedrige dreistellige Zahl von Tieren geschächtet.

Trotz einer Debatte um ein Verbot des betäubungslosen Schächtens von Tieren nach islamischem Ritus hat es in Niedersachsen zum bevorstehenden Opferfest erneut eine Ausnahmegenehmigung gegeben. Ein Schlachtbetrieb habe, wie WeltOnline berichtet, mit einer Sondergenehmigung eine niedrige dreistellige Zahl von Tieren geschächtet, teilte das Landwirtschaftsministerium in Hannover am Montag mit. Auch in den Vorjahren hatte Niedersachsen zum Opferfest das Schächten von jeweils etwa rund 200 Tieren durch einen Schlachtbetrieb erlaubt. WeltOnline stellt zudem dar, dass Großteil des nach islamischem Ritus geschlachteten Fleisches nach Deutschland importiert werde. Dass diese Darstellung nicht der Wahrheit entspricht, dokumentierten im letzten Monat führende Fleischhersteller. Das nach islamischem Ritus geschächtete Fleisch sei, wie Jouwatch berichtete, längst Standard in deutschen Fleischregalen.
Die AfD hatte vor diesem Hintergrund bereits im Februar im Landtag ein Ende der Ausnahmeregelung aus Tierschutzgründen verlangt. Wie bereits berichtet, stimmten die Abgeordneten der Konsensparteien gegen den AfD-Antrag und für den Vorschlag von Grünen und FDP. Man wolle zunächst mit den muslimischen Verbänden beraten, hieß es hierzu.
Nachdem die AfD mit ihrem Vorstoß im Parlament erfolglos geblieben war, hatte sie die Kampagne „#MähToo“ in Niedersachsen gestartet. Im Internet und mit zwei Plakatwagen, die durch mehrere Großstädte fuhren, mobilisierte sie gegen die islamische Schlachtpraxis. „Wer Halal-geschlachtetes Fleisch für seine Religion braucht, sollte in sein Land gehen, wo kein Tierschutz besteht“, hatte die Partei dargestellt.  Wie Jouwatch berichtete, kam es bereits zu ersten Übergriffen von Freunden des betäubungslosen Schächtens. (SB)

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