Nicht zu fassen: IG Metall behauptet, dass der Sozialstaat noch lange nicht überfordert ist

Foto: Stahlproduktion (über dts Nachrichtenagentur)

Die Gewerkschaften entlarven sich als übelste Arbeiterverräter. Noch nie mussten die Bürger für den Staat so lange arbeiten wie heute, noch nie wurden so viel Steuergelder verjubelt, um diejenigen zu unterstützen, die hier noch nicht so lange leben und sicherlich nicht so lange arbeiten werden. Doch der IG Metall scheint das immer noch nicht zu reichen:

Trotz neuer Belastungen der Beitrags- und Steuerzahler durch das geplante Rentenpaket und eines Sozialbudgets, das auf die Billionen-Euro-Grenze zusteuert, sieht die IG Metall noch längst keine Überforderung durch den Sozialstaat. „Die Diskussion über die Kostenexplosion ist eine Gespensterdebatte“, sagte das für Sozialpolitik zuständige geschäftsführende IG-Metall-Vorstandsmitglied Hans-Jürgen Urban dem „Handelsblatt“ (Dienstagausgabe). Weder auf dem Arbeitsmarkt noch bei der im internationalen Wettbewerb stehenden Industrie zeige sich eine Überforderung.

Und auch von den Bürgern höre man nicht, dass ihnen der Sozialstaat zu teuer werde. Am Mittwoch wird das Bundeskabinett aller Voraussicht nach das erste Rentenpaket von Sozialminister Hubertus Heil (SPD) verabschieden, das Beitrags- und Steuerzahler bis 2025 mit fast 32 Milliarden Euro zusätzlich belastet. Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) hat den Bürgern zudem ein stabiles Rentenniveau auch über 2025 hinaus versprochen, was weitere Milliardenlasten bedeuten würde.

„Ein ausgebauter Sozialstaat ist kein Zukunftsrisiko, sondern eine Zukunftschance“, sagte Urban dazu. „Er sichert die Menschen ab, die bereit sind, ökonomische Risiken am Markt einzugehen.“ Gerade in Zeiten der digitalen Transformation werde diese Funktion immer wichtiger.

Deshalb wäre es auch falsch, den Arbeitslosenbeitrag über die im Koalitionsvertrag verabredeten 0,3 Prozentpunkte hinaus abzusenken, sagte der Gewerkschafter. Im Sozialstaat herrsche weiter „ein gewaltiger Investitionsstau“, etwa beim Sozialen Wohnungsbau oder in der Pflege.

So denken nun mal die linken Gewerkschaftsvertreter, irgendjemand wird für diesen Sozialsstaat schon buckeln gehen und wenn es immer weniger sind, wird die Belastung für den Einzelnen immer größer.

 

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