Wegen hoher Kriminalität: Mieter müssen sich ausweisen, wenn sie in ihre Wohnungen wollen

Sicherheitspersonal ( Durch Andrey_Popov/Shutterstock)
Sicherheitspersonal ( Durch Andrey_Popov/Shutterstock)

Hannover/Sahlkamp – Wegen hoher Kriminalität im „Multi-Kulti“-Stadtteil Sahlkamp stehen vor den Mietshäusern der Immobiliengesellschaften „Deutsche Wohnen“ nun  Tag und Nacht 14 Sicherheitsleute und überwachen das Gelände. Mieter und Besucher müssen ihre Ausweise zeigen, wenn sie die Häuser betreten wollen. Jeder Besuch wird dokumentiert. Das Wohnbauunternehmen sieht – anders als die Bundesregierung – es als seine Pflicht an, die Menschen zu schützen. 

Fragte die WAZ 2015 noch scheinheilig, ob es sich bei Sahlkamp um ein Problemviertel oder um einen „Stadtteil des Miteinander“ handelt, seit Jahren klar, dass Sahlkamp wegen ihrer „bunten“ Mischung an Immigranten aus rund 60 Nationen in Kriminalität und Verwahrlosung versinkt. Um den katastrophalen Zuständen irgendwie beizukommen, hat die Wohnungsgesellschaft „Deutsche Wohnen“ bei ihren Mietshäuser an der Schwarzwaldstraße nun zu einer ungewöhnlichen Methode gegriffen. Wie die WAZ berichtet, kontrollieren 14 Sicherheitsleute den Wohnkomplex rund um die Uhr, lassen sich Personalausweise zeigen und notieren jeden Besuch in den Mehrfamilienhäusern. Das Unternehmen begründet den Einsatz des Sicherheitsdienstes mit Beschwerden von Mietern über die hohe Kriminalität und häufige Lärmbelästigungen vor Ort.

Wahnwitziger Weise meldet sich der „Deutsche Mieterbund“ zu Wort und stellt die Methode des Vermieters in Frage: Die Abwehr von Gefahren sei die Aufgabe der Polizei, so die Argumentation.  Das Vorgehen der Sicherheitsleute stelle offenbar einen massiven Eingriff in das Mietverhältnis dar. „Ist das der Fall, müssen die betroffenen Mieter sich mit dem Vermieter in Verbindung setzen und gegebenenfalls uns einschalten“, so ein Jurist des Mieterbunds.

„Wir haben keine andere Möglichkeit mehr gesehen, als das Gelände großflächig überwachen zu lassen“, so die Antwort des Unternehmen, auf den Anwurf des Mieterbunds und die Unfähigkeit der Staatsgewalt, seine Bürger zu schützen. Für die Aktion habe man bereits viel positive Resonanz bekommen , so der Pressesprecher des Immobilienunternehmens. „Wir möchten einfach nicht, dass sich gebietsfremde Personen dort aufhalten und so können wir das kontrollieren.“ Das Unternehmen habe schließlich auch eine Verantwortung gegenüber seinen Mietern. Um die Überwachung rund um die Uhr zu gewährleisten, wurde eine externe Sicherheitsfirma beauftragt, für die eine Erdgeschosswohnung als Aufenthaltsraum dient. Im Zuge dessen wurden auch diverse Türen in den Gebäuden verriegelt und Balkone mit Netzen bespannt. Die Kosten, die dadurch entstehen, übernehme komplett die Deutsche Wohnen, bemerkt der Pressesprecher. (SB)

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