Schweiz: Paar verweigert Handschlag und wird nicht eingebürgert

Muslimische Gejammer (Bild: shutterstock.com)
Muslimische Gejammer (Bild: shutterstock.com)

Lausanne/Schweiz – Weil ein muslimische Möchtegern-Neubürger-Pärchen den in unserem Kulturkreis üblichen Handschlag aus religiösen Befindlichkeiten heraus verweigerte, hat die Schweizer Behörde den Einbürgerungsantrag der Beiden gestoppt. Den Antragstellern mangle es an Respekt für die Gleichberechtigung. Im Islam-devoten Schweden fällt in einem ähnlichen Fall die Entscheidung gänzlich anders aus.

Die Stadt Lausanne verweigerte einem muslimischen Ehepaar die Einbürgerung, weil es den Handschlag mit Menschen des anderen Geschlechts aus religiösen Gründen prinzipiell ablehnt, berichtet die Baseler Zeitung. Die Antragsteller hätten damit mangelnden Respekt für die Gleichberechtigung der Geschlechter demonstriert, so der Bürgermeister von Lausanne, Grégoire Junod, am Freitag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Die Einbürgerungskommission sei nach einem Gespräch mit dem Ehepaar zu dem Schluss gekommen, dass es nicht ausreichend integrierbar sei. Zwar gelte in der Schweiz die Religionsfreiheit, sagte Junod. Die Ausübung des Glaubens dürfe aber nicht „ausserhalb des Rechts“ erfolgen.

Lausannes Vizebürgermeister Pierre-Antoine Hildbrand, der der Kommission angehörte, zeigte sich „sehr zufrieden“ mit der Ablehnung des Einbürgerungsantrags. Die Verfassung und die Gleichberechtigung von Mann und Frau hätten einen höheren Wert als religiöse Intoleranz, so die wenig Islam-devote Ansage. Die Nationalität des muslimischen Ehepaars sei nicht bekannt. Die beiden haben nun  30 Tage Zeit, Berufung gegen die Entscheidung der Stadt Lausanne einzulegen.

Schweden hat sich bereits in den Islam integriert

Ganz anders entschied ein Gericht in Schweden, nachdem eine bekopftuchte Muslima bei einem Vorstellungsgespräch dem Chef den Handschlag verweigert und dieser die Muslima heimgeschickt hatte. Wie der Spiegel berichtet, habe sich die „junge Schwedin“ auf eine Stelle als Dolmetscherin beworben. Nachdem sie die ausgestreckte Hand des Inhabers verweigert und so – islamisch korrekt – den physischen Kontakt mit Ungläubigen vermieden hatte – war das Vorstellungsgespräch für die Frau beendet. Sie wurde zum Fahrstuhl gebeten.

„Es war wie ein Schlag ins Gesicht“, so das muslimische Gejammer laut der „New York Times“. Es sei das erste Mal gewesen, dass Jemand so reagierte. Nun muss das Unternehmen der Bewerberin eine Entschädigung in Höhe von etwa 40.000 Kronen, etwa 3800 Euro zahlen, so die Entscheidung eines schwedischen Arbeitsgerichts.

Das Argument des Unternehmens vor Gericht, es stehe für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ein, war für das schwedische Gericht nicht weiter von Bedeutung.  Die Richter begründeten ihr Urteil damit, dass es zwar richtig sei, weibliche und männliche Mitarbeiter gleich zu behandeln, aber es spiele keine Rolle, auf welche Art und Weise diese gegrüßt würden. (SB)

 

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