Hofreiter & Grundgesetz: Sein Kampf (gegen den Klimawandel)

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Warten auf den Anstieg des Meeresspiegels (Foto: Pixabay)

Unkommentiert kann man das nicht lassen. Grüner Lieblings-Hirnfurz soll das Grundgesetz verpesten. Als ob die Produktion von E-Autos und Windrädern nicht schon genug Schaden anrichten würde. Der Kommentar.

Von Max Erdinger

Die dts-Nachrichtenagentur meldet:

Berlin  – Die Grünen wollen Klimaschutz in die deutsche Verfassung aufnehmen. „Wir wollen den Klimaschutz im Grundgesetz verankern“, sagte Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter der „taz“ (Freitagsausgabe). Der Kampf gegen den Klimawandel sei eine große, wenn nicht die größte Aufgabe der Menschheit.
„Ein solches Jahrhundertthema muss das staatliche Handeln prägen. Es gehört in die Verfassung.“ Die Bundesregierung habe sich 2015 im Pariser Abkommen völkerrechtlich dazu verpflichtet, Klimaschutzziele einzuhalten, um die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen, sagte Hofreiter.

„Im Grundgesetz könnte man das in eine elegante Formulierung gießen.“ Hofreiter verwies auf die Verhandlungsmacht der Grünen im Bundesrat. „Die Bundesregierung ist bei einigen ihrer Vorhaben auf die Hilfe der Grünen angewiesen.“

Sie wolle in der Bildungspolitik das Kooperationsverbot aufweichen und brauche die Zustimmung der Länderkammer. „Die Idee, Klimaschutz im Grundgesetz zu verankern, wird ein wichtiger Teil des grünen Verhandlungsszenarios.“ Die Grünen sitzen in neun Landesregierungen und können deshalb Gesetze im Bundesrat stoppen.

Kommentar:

So-so,  der Kampf gegen den Klimawandel ist also eine große, wenn nicht die größte Aufgabe der Menschheit. Ob dem Hofreiter wohl einmal einer erklären kann, daß das deutsche Grundgesetz nicht für die ganze Menschheit gilt und daß die vergleichsweise winzige Zahl Deutscher dem wärmeren Wetter bereits individuell ein Schnippchen geschlagen hat? Sie kampfkaufen nur noch Autos mit Klimaanlagen, welche das Klima im Wageninneren kampfwandeln. Ganz von alleine haben sie sich Autos mit immer stärkeren Motoren gekauft, damit genug Kampfkraft für den Betrieb des Klimakompressors vorhanden ist, ohne an verminderten Beschleunigungswerten dahinsiechen zu müssen. Das braucht man nicht mehr ins Grundgesetz zu schreiben. Wenn überhaupt gegen etwas gekämpft werden muß, dann gegen die Verhandlungsmacht der Grünen im Bundestag. Wer weiß, was denen noch alles einfällt wegen ihrer Verhandlungsmacht. Die Verhandlungsmacht der Grünen im Bundesrat ist prinzipiell nämlich auch nichts anderes als die Patientenmitbestimmung in der Klapse: Eine bedrohliche Angelegenheit.

Die kämpferische Absicht hinter der Kampfrhetorik des Grünen zur Verankerung des Klimaschutzkampfes im Grundkampfgesetz ist natürlich eine andere, als er behauptet. Was Linke behaupten, dient immer einem anderen Ziel, als dem, das sie vorgeben. Das ist bei allem so. Außerdem kämpfen Linke immer. Noch nie hat ein Linker einfach etwas gesagt, zu etwas angeregt, einen neuen Aspekt in die Runde geworfen oder zu einer Überlegung geraten. Immer, immer, immer kämpft der Linke. Fast möchte man glauben, Linke seien furchtbare Militaristen. Der Hofreiter zählt bei den Grünen zur Parteilinken, was etwas heißen will in einer linken Kampfpartei. Und er kämpft erfolgreich! Gegen seinen Friseur zum Beispiel.

Original Menschheitskämpfe – nur echt mit dem deutschen Grünsiegel! Wahnsinn made in Germany.

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