Asyl-Mord in Offenburg: Das gemeinsame Abwiegeln von CDU und Linkspartei

von A.R. Göhring

© jouwatch

Nachdem am Donnerstag Morgen ein somalischer Asylant einen Hausarzt in Offenburg vor den Augen seiner zehnjährigen Tochter erstach, versuchen die örtliche Bürgermeisterin (CDU) und die Linksjugend/Solid, die Tat zu relativieren.

Das Schema ist bekannt: Tötet ein Immigrant, der durch Merkels Politik seit 2015 ins Land gekommen ist, Einheimische, wird entweder mit Verweis auf „lokalen Bezug“ nicht berichtet oder mit den immer gleichen Worthülsen abgewiegelt.

  1. Deutsche tun das auch.
  2. Man darf niemanden unter Generalverdacht stellen.
  3. Das hat es schon immer gegeben.

Offenburgs Oberbürgermeisterin Edith Schreiner hakt Punkt 2 sofort ab, es dürfe „nicht pauschalisiert“ werden. Sie mahnt stattdessen zur „Besonnenheit“.

Die anderen Punkte werden wahrscheinlich morgen in der Stadt auf einer Demonstration des Bündnisses „Aufstehen gegen Rassismus Offenburg“ der Linken Jugend um 13 Uhr am Busbahnhof gebracht. Dazu wurde via Facebook ein Aufruf publiziert:

„GEGEN RECHTE HETZE UND PROPAGANDA!
FÜR EINE WELTOFFENE GESELLSCHAFT!
Protest gegen die von der AfD organisierte Mahnwache „besorgter Bürger“!

Am Samstag, 18. August, wollen sogenannte „besorgte Bürger“ gemeinsam mit diversen rechten Akteuren eine Mahnwache in Offenburg abhalten. Hintergrund ist das schreckliche Verbrechen, das sich gestern in der Oststadt ereignet hat, und dessen Motiv noch unbekannt ist
Wir verurteilen diesen Angriff, der sich in eine Serie von Angriffen auf Rettungskräfte, Pflege- und Krankenhauspersonal einreiht.
Er spiegelt eine gesellschaftliche Verrohung wider, die wir nicht als spezielles Problem von Ausländern oder Geflüchteten ansehen.“

Stefan Räpple, Landtagsabgeordneter der AfD, ruft für 14 Uhr zu einer Demonstration auf und fordert den Rücktritt von Schreiner. Im Gespräch mit Jouwatch erklärt er, wie über seine Demo erboste Linke behaupteten, dass der ermordete Hausarzt Joachim Tünchen zeitlebens „AfD-Hasser“ gewesen sei. Dem Vernehmen nach sei das Opfer in der Flüchtlingshilfe aktiv gewesen und wäre sicher nicht erfreut über den Beistand der AfD gewesen.

Der Arzt (51) war laut Lokalpresse von einem 26-jährigen Somalier um 8:45 Uhr in seiner Praxis in der Aenne-Burda-Allee im Beisein von Patienten erstochen worden; die Arzthelferin wurde schwer verletzt. Youtuber Oliver Flesch berichtet, eine Nachbarin (75) habe die Schreie der kleinen Tochter gehört, die „so schrecklich waren, dass sie sie ihren Lebtag nicht vergessen werde“. Der Täter war, wie so häufig, längst polizeibekannt. Er hatte sich offenbar bereits im Dezember 2015, einen Monat nach seiner Ankunft in Deutschland, mit anderen Asylbewerbern in der Unterkunft geprügelt. Kurz vor der Tat saß er bereits über Nacht in Gewahrsam.

 

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