Abschiebung total irre: Für nur 46 Ausreisepflichtige müssen 101 Beamte nach Kabul fliegen

Abschiebung (Foto: Durch PopTika/Shutterstock)
Abschiebung (Foto: Durch PopTika/Shutterstock)

Per Abschiebeflug mussten gerade 46 abgelehnte afghanische Asylbewerber Deutschland verlassen. Darunter waren dem Bundesinnenministerium zufolge 22 verurteilte Straftäter. Rund 101 Beamte der Bundespolizei waren hierbei im Einsatz.

Manch Regierungspolitiker und linke Medienvertreter behaupten allen Ernstes, die Migrationskrise sei vorbei, doch das ist eine dreiste Lüge. Ganz im Gegenteil: Die Anzahl illegaler Einreisen nach Deutschland befindet sich auf dramatisch hohem Niveau und eine Lösung ist nicht in Sicht. Analog dazu steigen die Zahlen der straffälligen und ausreisepflichtigen Asylbewerber deutlich an. Das größte Problem dabei ist: Abschiebungen finden aus verschiedenen Gründen so gut wie gar nicht statt und wenn, dann ist der Aufwand dafür unverhältnismäßig hoch.

Ein Paradebeispiel von Ineffizient zeigte sich am Mittwoch am Flughafen München. Von dort aus startete eine Maschine mit ganzen 46 abgelehnten Asylbewerbern an Bord nach Afghanistan, die von sage und schreibe 101 Polizeibeamten begleitet werden mussten, so WeltOnline. Ebenfalls mit dabei: Dolmetscher, Arzt sowie Leute von Frontex und Europarat. Ein personeller und kostenintensiver Irrsinn! Mitte des Jahres hielten sich in Deutschland etwa 250.000 Ausreisepflichtige auf. Stellt man diese Zahl ins Verhältnis mit den nötigen Anstrengungen wird schnell klar: Frau Merkel hat gelogen. Wir schaffen das nicht!

Nicht minder verrückt ist der Aufmarsch mehrere hundert so genannter „Abschiebungsgegner“, die in München gegen den Flug demonstrierten, denn an Bord der Maschine befanden sich zum Großteil verurteilte Straftäter. Offenbar haben diese „Aktivisten“ ein besonderes Interesse daran, Kriminelle, Gefährder und Gewalttäter auf Steuerkosten in Deutschland zu beherbergen.

Die AfD positioniert sich klar und fordert: Wer in Deutschland ausreisepflichtig ist, muss das Land umgehend verlassen. Die getroffenen Entscheidungen sind direkt umzusetzen und die Gesetze müssen dahingehend geändert werden, dass ewig dauernde Klagewellen oder gar Straffälligkeit keine automatische Aussetzung der Abschiebung darstellen. (SB)

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