Massenunruhe in Magdeburg: Türken und Syrer gehen mit Messern und Hämmern aufeinander los

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Brutale Szenen spielten sich nun in Magdeburg ab. Symbolbild: Screenshot

20 Türken und Syrer sind in Magdeburg mit Messern, Hämmern, Ketten und Schlagstöcken aufeinander losgegangen. Ergebnis: Mehrere Verletzte, ein Türke schwebte zwischenzeitlich in Lebensgefahr.

Der 44-Jährige war niedergestochen worden. Rettungskräfte brachten ihn am Montagabend in ein Krankenhaus, wie die Polizei in Magdeburg am Dienstag mitteilte. Er habe kurzzeitig in Lebensgefahr geschwebt.

Die Polizei vermutet politische Hintergründe für die Auseinandersetzung. Sie prüft einen Zusammenhang mit einem Vorfall vom Donnerstag vergangener Woche, bei dem syrische Jugendliche und Türken an einem Informationsstand „Freiheit für Öcalan“ aneinandergeraten waren und sich bereits da gegenseitig verletzt hatten. Abdullah Öcalan ist der in der Türkei inhaftierte Führer der militanten kurdischen PKK.

Nun wurde die Auseinandersetzung offenbar am Magdeburger Hasselbachplatz fortgesetzt. Als die Polizisten dort eintrafen, waren alle Beteiligten verschwunden. Im Umfeld des Tatorts konnten sie aber fünf Tatverdächtige aufgreifen. Die 17- bis 24-jährigen Syrer wurden vorläufig festgenommen. Am Dienstagnachmittag konnten sie alle laut einer Polizeisprecherin den Polizeigewahrsam wieder verlassen, berichtet die Welt. Haftbefehle wurden nicht beantragt. (WS)

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