Kleine Flüchtlingskunde

Symbolfoto: Durch Alexyz3d/Shutterstock

Kaum ein Begriff wird in den deutschen Medien seit drei Jahren so inflationär verwendet wie das Wort „Flüchtling“. Es ist zu unserem ständigen Begleiter geworden und es erscheint fast so, als ob alle gesellschaftlichen Bereiche ja geradezu von einer „Flüchtlings-Manie“ erfasst sind.

Von Ulrich Abramowski

Anlass genug, um sich einmal näher mit dem Wort „Flüchtling“ zu beschäftigen, das im gesellschaftlichen und politischen Diskurs den Begriff „Nazi“ so locker auf Platz 2 verwiesen hat.

Laut Duden ist ein „Flüchtling“ eine Person, die aus politischen, religiösen, wirtschaftlichen oder ethnischen Gründen ihre Heimat eilig verlassen hat oder verlassen musste und dabei ihren Besitz zurückgelassen hat. Man merke bitte die Begriffe „eilig“ „musste“ und Besitz“.

Das stets besser wissende, aber selten neutrale, dafür immer politisch korrekte Online-Lexikon Wikipedia ist im Gegensatz zum Duden schon etwas umfangreicher in der Beschreibung:

„Flüchtling ist ein Sammelbegriff für Personen, die ihren Lebensmittelpunkt aufgrund externer Umstände, wie beispielsweise wirtschaftlicher und politischer Zwänge, gewalttätiger Auseinandersetzungen (Krieg, Bürgerkrieg), Natur- oder Umweltkatastrophen oder anderer lebensbedrohlicher Notlagen vorübergehend oder dauerhaft verlassen und sich auf eine Flucht begeben haben“

Man merke die Begriffe „lebensbedrohliche Notlage“, „vorübergehend“ und „Flucht“.

Die Beschreibung in Wikipedia geht damit weit über die Definition der Vereinten Nationen, die eigentlich die Begriffshoheit haben sollte, hinaus. Die Genfer Flüchtlingskonvention der UNHCR von 1951, die Grundlage des internationalen Flüchtlingsrechts ist, benutzt einen enger gefassten Flüchtlingsbegriff: Danach gilt als Flüchtling eine Person, die „aus der begründeten Furcht vor Verfolgung wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Überzeugung sich außerhalb des Landes befindet, dessen Staatsangehörigkeit sie besitzt“. Von Natur- oder Umweltkatastrophen oder wirtschaftlichen Gründen wird dort nicht geredet.

Die unterschiedlichen Auffassungen, wer oder was ein „Flüchtling“ sei, birgt Erläuterungsbedarf in sich, den ich durch eine eigene Definition dem Leser geben möchte.

Kurz gesagt, nach meinem Verständnis ist ein „Flüchtling“ eine Person, die sich eilig und unter Zurücklassung ihres Besitzes zur Befreiung aus einer lebensbedrohlichen Notlage auf die Flucht begeben musste und sich vorübergehend außerhalb des Landes, dessen Staatsangehörigkeit sie innehat, aufhält. Bei Entfall des Fluchtgrundes, der lebensbedrohlichen Notlage, hat die Person die Pflicht, in ihr Heimatland zurückzukehren.

Schaut man auf die Massen, die seit 2015 zu Millionen nach Europa strömen, so wird man feststellen müssen, dass nur ein verschwindend geringer Anteil echter „Flüchtlinge“ darunter ist. In den meisten Fällen fehlt schon die lebensbedrohliche Notlage als Fluchtgrund, vielmehr muss davon ausgegangen werden, dass die Personen entweder sich vor der Verantwortung für das eigene Leben oder gar begangenen Straftaten durch Ausreise entziehen. Ich schreibe bewusst „Ausreise“ statt „Flucht“, denn diese erfolgt weder „eilig“, noch unter Zurücklassung des Besitzes. Vielmehr gleicht die „Flucht“ eher einer von Schleppern im großen Stil und nach der Manier eines

Touristikunternehmens organisierten Pauschalreise, an denen die im Mittelmeer angeblich Seenotrettung betreibenden, von Soros finanzierten NGO’s einen nicht unwesentlichen Anteil haben. Diese stellen quasi die Versicherung gegen die Restrisiken der Reise dar, da sie Überfahrt und Schleusung sicherstellen. Man stelle sich das etwa wie eine Fahrt nach Helgoland vor, wo die Besucher nach ihrem Besuch auf der Insel auch mit wenig hochseetauglichen sogenannten Börtebooten zu den Fähren „ausgebootet“ werden.

Wenn nur ein verschwindend geringer Anteil „echte Flüchtlinge“ nach der Genfer Flüchtlingskonvention des UNHCR sind, wer oder was sind dann die anderen?

Für diese Personen ist die Bezeichnung „Flüchtling“ unangebracht, ebenso die Ersatzbegriffe, wie etwa „Asylbewerber“, „Schutzsuchender“ oder auch „Migrant“. Einige dieser Personen sind schlicht und einfach kriminelle Personen, die sich illegal unter Mitwirkung bestimmter „Hilfsorganisation“ Zutritt in Europa unter Missbrauch des Asylrechts verschaffen, um sich entweder

  • rundum versorgen zu lassen,
  • sich der Strafverfolgung im eigenen Land zu entziehen, oder
  • Europa gewaltsam als Dschihadisten islamisieren wollen.

Einige sind schlichtweg Kriminelle und jeder der sie unterstützt, macht sich strafbar, sei es wegen Beihilfe zu Sozialbetrug, Strafvereitelung oder der Unterstützung von Terroristen.

Mittlerweile ist es nicht nur in unserem Land, aber auch den meisten anderen Ländern Europas üblich geworden, diejenigen, die Klartext zum Thema „Flüchtlingspolitik“ reden, zu brandmarken, sie an den Pranger zu stellen und öffentlich zu diffamieren. Dabei geht es nicht um das Wohl der Personen, die fälschlicherweise als „Flüchtlinge“ bezeichnet werden, sondern ausschließlich um den Fortbestand einer Milliarden schweren Industrie, die sich in Windeseile etabliert hat. Um den Geldfluss nicht zu gefährden, verleugnet man da gerne auch einmal seinen eigenen Glauben, vergisst seine kulturellen Wurzeln und opfert nicht nur Freiheit und Demokratie, sondern auch seine Frauen und Kinder, auf deren Gräber sogar noch gespuckt wird. Gibt es noch niedrigere Motive?

„Flüchtlinge“ sind der neue Adel Europas, sie genießen Privilegien, wie einst die Feudalherren, werden wie diese rundum versorgt, besser noch, gemästet, und werden von der Justiz weitestgehend unbehelligt gelassen, sollte man eine von ihnen begangene Straftat mal nicht gleich unter den Tisch kehren können.

Europa hat sich erfolgreich vom mittelalterlichen Feudalismus befreien und sich gegen das Vordringen des Islams wehren können. Es wird Zeit, dass wir uns daran erinnern und Europa gegen die Bedrohung von außen, aber auch die von innen, verteidigen.

Um mit den Worten des letzten deutschen Kaisers zu sprechen:

„Darum auf, zu den Waffen! Jedes Schwanken, jedes Zögern wäre Verrat am Vaterland. Um Sein oder Nichtsein unseres Landes handelt es sich, das unsere Väter sich neu gründeten – um Sein oder Nichtsein deutscher Kultur und deutschen Wesens. Wir werden uns wehren bis zum letzten Hauch von Mann und Roß, und wir werden diesen Kampf bestehen, auch gegen eine Welt von Feinden von innen und von außen. Noch nie ward Deutschland und Europa überwunden, wenn es einig war. Vorwärts mit Gott, der mit uns sein wird, wie er mit den Vätern war!“

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.
Loading...