Gewalt: Erster Promi verlässt London

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Das Leben in London wird immer gefährlicher. Täglich werden Menschen auf den Straßen niedergestochen. Jetzt verlassen die ersten Promis die Stadt. Die Millionen-Erbin Petra Ecclestone zieht angesichts der ausufernden Kriminalität mit ihren Kindern nach Los Angeles. Sie fühlt sich nicht mehr sicher in der britischen Hauptstadt. 

„Es ist absolut verrückt, wie gefährlich Großbritannien geworden ist. So viel gefährlicher als noch vor zehn Jahren“, so die 29-Jährige Tochter des Ex-Rennfahrers und Formel-1 Geschäftsführers Bernie Ecclestone.

Angesichts der vielen Gespräche, die sie mit anderen Müttern über die täglichen Attacken, Raubüberfälle und Messerstechereien führe, würde sie sich beim Spaziergang durch die Nachbarschaft nicht länger sicher fühlen.

Sie könne nicht länger tolerieren, wie gefährlich das tägliche Leben geworden sei, so Designerin und Model Petra Ecclestone. Sie beschäftigt allein vier Bodyguards, einen für sich und jeweils einen weiteren für ihre Kinder  Lavinia (5) und ihre dreijährigen Zwillinge James und Andrew, um ihre Familie zu schützen.

Bereits 2016 war die damalige Villa von Petra Ecclestone und ihrem Ehemann von Jugendlichen angegriffen worden. Sie schmissen einen Molotowcocktails-Coctail in ihre Auffahrt, der nur wenige Meter von ihrem Range Rover explodierte.  Die 29-Jährige will nun nach ihrer Scheidung im vergangenen Jahr von Geschäftsmann James Stunt, mit ihrem neuen Freund Sam Palmer, in die USA umsiedeln.

Die Zahl der Tötungsdelikte sei mittlerweile auf dem höchsten Stand seit 2008, berichtet MailOnline. Am 26. Juli wurde ein 18-Jähriger in Camberwell niedergestochen. Er verstarb noch auf der Straße und soll das 90ste Opfer des Jahres sein.

Im Juli veröffentlichte die Polizei die neuen schockierenden Zahlen: Die Messerkriminalität ist in einem Jahr in England und Wales um 16% gestiegen. In einem einjährigen Zeitraum sei bis März dieses Jahres 40,147 Mal bei Straftaten ein „Messer oder ein scharfes Instrument“benutzt worden, berichtet The Mirror. Die Zahl der Raubüberfälle stieg um 30% auf 77.103. Die Polizei verzeichnete auch 31% mehr Vergewaltigungen (53.977) und 21% mehr andere Sexualdelikte (96.755), was teilweise auf eine Zunahme von Sexualdelikten gegen Kinder zurückzuführen sei.

Hier ein weiteres Beispiel des täglichen Wahnsinns in Großbritannien: Dieser BMW-Fahrer wurde am vergangenen Samstag in der Queen’s Park Road in Blackburn/Lancashire, erst von einem anderen Wagen blockiert und dann von fünf maskierten Männern mit metallenen Baseballschlägern attackiert. In dem Auto soll sich auch ein kleines Kind befunden haben. Der Mann und sein 5-jähriger Sohn seien leicht verletzt, ein 19-Jähriger verhaftet worden, berichtet MailOnline.

 

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