Willy-Brandt-Sohn unterstützt „Aufstehen“-Projekt

Foto: Imago

Berlin  – Ein Linksstaat produziert natürlich Linksprojekte und Bewegungen, schließlich muss Geld fließen: Der Historiker Peter Brandt, Sohn des legendären SPD-Kanzlers Willy Brandt, unterstützt die linke Sammlungsbewegung „Aufstehen“. Das berichtet der „Spiegel“. „Die Gesamtlinke muss wieder Zugang zu ihrem eigentlichen Adressaten finden, dem ›arbeitenden Volk in Stadt und Land‹“, sagt Brandt – so wie es im Görlitzer Programm der SPD von 1921 heiße.

Die Sammlungsbewegung der Linken-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht hat knapp eine Woche nach dem Start im Internet bereits 64.000 digitale Unterstützer. Auch die Kabarettistin Lisa Fitz und der Schauspieler Sebastian Schwarz engagieren sich bei „Aufstehen“. „Gefordert ist ein entschiedener Bruch mit dem neoliberalen Irrweg“, sagte Brandt.

Irgendeine rot-rot-grüne Regierungskombination sei unzureichend. „Nicht nur die Gräben zwischen den relativ linken Parteien sind zu überwinden, auch die kulturelle Kluft zwischen den progressiven, urbanen, mobilen, gebildeten Segmenten und den Volksmassen muss überbrückt werden“, sagt der Historiker, „dafür ist der Ansatz der Sammlungsbewegung genau richtig.“ In einem Gastbeitrag für die Zeitschrift „Internationale Politik und Gesellschaft“ wünscht sich Brandt eine „linke Ökumene“. (Quelle: dts=

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