Warum werden Flüchtlinge nicht als Erntehelfer eingesetzt?

(Bild: shutterstock.com/Durch Dasha Petrenko)
Hängematte (Bild: shutterstock.com/Durch Dasha Petrenko)

Für Sonderkulturbetriebe werde es immer schwieriger, für die Erntearbeit Personal zu finden. Der Badischen Zeitung stellt ein Leser die mehr als berechtigte Frage: „Warum werden Flüchtlinge nicht als Erntehelfer eingesetzt?“ Die Zeitung fragte beim zuständigen Dachverband nach. Die Antwort überrascht wenig.

„Warum werden nicht Flüchtlinge eingesetzt, die erstens froh über eine Tätigkeit wären und zweitens dazu noch keine hundertprozentige Sprachkenntnisse erforderlich sind?“, so die Frage einer Leserin zum  BZ-Artikel „Landwirte bangen um Erntehelfer“ . Dies scheint auch die Zeitungsredaktion interessiert zu haben und fragte beim Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverband nach. Von dort kam – verkürzt wiedergegeben- folgende Antwort:

„Prinzipiell müssen vor der Einstellung von Geflüchteten hohe bürokratische Hürden (Arbeitsrecht, Arbeitserlaubnis) überwunden werden, und teilweise ist eine Einstellung schlichtweg nicht möglich. Der Maschinenring Breisgau vermittelt Saisonarbeitskräfte an Sonderkulturbetriebe in der Region, hier habe man die Vermittlung geprüft, aber aufgrund des hohen organisatorischen und bürokratischen Aufwandes von einer Umsetzung abgesehen.

Eine Art Praktikum wäre möglich, aber dies sollte ja berufsvorbereitend sein beziehungsweise auch der Integration dienen, dafür ist die Arbeit als Erntehelfer aber nicht geeignet. Denn dort können Deutschkenntnisse nicht erworben werden, da hauptsächlich Osteuropäer auf den Feldern arbeiten. Zudem sind die Betriebe nicht auf teilweise traumatisierte Personen eingestellt und können hier auch keine Integration leisten. Und schlussendlich bietet die Saisontätigkeit keine langfristigen Perspektiven“, heißt es hierzu von Verbandsseite.

Erfahrungen hätten außerdem gezeigt, dass wenn solche Beschäftigungsverhältnisse zustande kommen, diese nicht selten vorzeitig aus Eigeninitiative der Arbeitnehmer beendet wurden. Relativierender Weise wird erwähnt, dass „ähnliche Erfahrungen auch bei der Einstellung von (deutschen) Langzeitarbeitslosen gemacht worden  seien“. Zudem müsse man bei den Hereingeflüchteten beachten, dass die Mehrzahl von ihnen aus dem urbanen Raum stammen und mit der Landwirtschaft kaum Berührungspunkte bestehe. (SB)

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26 Kommentare

  1. Squirrel welcome kann ich da nur sagen. Endlich mal einer
    ohne Ausweispapiere, der sie vorher nicht weggeworfen hat.
    Und in dem Fall dürfte auch ein etwaiger Familiennachzug
    in vollem Umfang sozialverträglich und wenig kostenintensiv
    sein.

  2. Wieviele sind denn differentialdiagnostisch fachärztlich als traumatisiert diagnostiziert worden?
    Unter 5%, jede Wette, der Rest hat das irgendwo gelesen und behauptet es einfach, um sich Vorteile zu erschwindeln.

  3. Die bürokratischen Hürden haben allerdings wir geschaffen! Diese könnten im Handumdrehen geändert werden, wenn wir das nur wollten! Was stünde dem entgegen, liebe Politiker und Beamte? Ein zweiter Irrtum ist, dass die „Geflüchteten“ in ihren Herkunftsländern locker 2-3 Ernten pro Jahr einfahren könnten, aber wegen Faulheit nicht einmal eine einzige! So schaut’s aus. In der solzialen Hängematte liegt es sich angenehmer als in einer Erntehelfer Unterkunft.

  4. Seit wann wird hier in Deutschland, einem hochtechnisierten Land, noch nach Kartoffeln gegrapscht?! Die werden durch EINEN selbstfahrenden Kartoffelroder (120.000 €) geerntet!

    Hier wird nicht mehr mit der Hand gebuddelt! Das geht ruckzuck mit
    riesigen Agrargeräten, die auch gleichzeitig mehrere Arbeitsgänge erfassen können!

    Kann man hier im Lande sehen zur Erntezeit. Kein Bauer würde denen seine Maschinen in die Hände geben können, der Schaden wäre durch deren Unwissenheit zu groß!
    Ich bin als Stadtkind groß geworden und bin entsetzt was hier für ein mangelndes Wissen über den Ackerbearbeitungsvorgang herrscht! Obstplantagen, da herrscht Akkord und keine Trödelei, nicht mal zum Ziegenmelken werden die merkelschen Fachkräfte gebraucht, der kleinste Betrieb hat da elektrische Melkmaschinen, schnell und sauber! Zu Möhrenernten gibt es Traktoren, da wird eine ganze Reihe erfasst, mal googeln unter Bilder…

    Ok, auf dem Kinderferienbauernhof, da könnten sie helfen, abernein, da wollen es die Kinder und Gäste lieber auch selber machen.

  5. >>“Warum werden Flüchtlinge nicht als Erntehelfer eingesetzt?“<< Die würden, falls sie überhaupt dort erscheinen, maximal mit mürrischem Gesicht von der ersten Frucht abbeißen, dann ausspucken und einfach davongehen, vor sich laute Flüche hinschimpfend. Diese Arbeit hat außerdem Frau zu machen, nix für Mann.

  6. Verlogenes unterwandertes Verbrechersystem namens Deutschland!!!
    Mehr gibt es hier wahrlich nicht mehr zu sagen!!!!

  7. Ich würde als Landwirt auch keinen Bock darauf haben mir potentielle Vergewaltiger und Schäger auf den Hof zu holen. Zudem müsste es zwei Sorten von Mittagessen geben. Dann wäre noch damit zu rechnen, dass die mehr kaputt trampeln als sie ernten.
    Wer holt sich denn freiwillig solche Probleme auf den Hof?

  8. Mit anderen Worten: Arbeiten hätten sie auch zu Hause gekonnt,das kann man ihnen nun wirklich nicht zumuten.

    • Die arbeiten auch in ihren Shithole-Countries nicht, das machen alles die Kopftuchmädchen.
      Deshalb ja der Familiennachzug für die Steinzeitmännchen, zum aufräumen und zum po…

  9. Aha, das dient nicht der Integration 🤔aber saufen, rauchen, stehlen, prügeln und vergewaltigen sind Integrationshilfen..?wovon, bitteschön, wurde ein Wirtschafts-/Klimaflüchtling eigentlich so traumatisiert, dass er bereits arbeitsunfähig hier ankommt❓❓Wir zahlen ja, gell. Diese Auskünfte sind dermaßen (deutsche-)menschenverachtend dass man schon irgendwie etwas aggressiv wird…

  10. Das ist gegen das Gesetz, denn er ist nicht zur Arbeit her gekommen. Das käme einer Ausbeutung gleich. Da würden die Rechtsanwälte in Scharen aufstehen und Klage führen. Wir dürfen für sie zahlen, aber Arbeiten geht nicht. Vielleicht ist er ein Wohlausgebildeter-Sowieso-Nichts-Könner, der sich bücken soll, um die Ernte einzuholen? Sehr ironisch gedacht. Vielleicht hat er schmerzende Knie oder einen Bandscheibenvorfall. Wir sind dazu da, ihr täglich Brot zu ernten. Vielleicht ist es auch besser, denn der Bauer würde am Ende feststellen, dass seine Ernte zur Hälfte verschwunden ist, denn Freunde und Verwandten standen am Feldrand, um die Ausbeute mit zu nehmen.

  11. das bewachen der unnützigen fresser braucht mehr personal als die bringen …
    es sei denn , jedem eine stahlkugel an den schwarzen fuss + arbeiten bis das weisse rauskommt .

  12. Die sind nicht zum Arbeiten hier! Die sollen morden, rauben und vergewaltigen!
    Und natürlich zusätzlich „sozialschmarotzen!“
    Die sollen sich einfach verpissen!

  13. Wahrscheinlich überqualifiziert, denn seit 2015 kommen ja nur Fachkräfte, Akademiker und gut ausgebildete aus dem arabischen Raum nach Deutschland . Die kannste nicht aufs Erntefeld schicken….

  14. Boah-nee oder?
    Im Prinzip steht da:
    Sie können nix, sie werden nie was können und ruhen sich hier für immer aus

  15. Und wenn es mit der Klimaerwärmung dann so weiter geht, können wir sie demnächst als Baumwollpflücker einsetzen!

  16. Hallo?
    Es geht um Lebensmittel für unsereiner!
    Schon vergessen?

    Dann kann ich mich ja auch
    gleich beim nächsten Arztbesuch statt impfen INFIZIEREN lassen.
    So’n bisschen Hep.C und ein paar Tröpfchen TBC wird der sicher
    auch noch irgendwo rumliegen haben! :-(((((

  17. Diese Leute als Erntehelfer einsetzen geht gar nicht. Die haben doch alle Rücken. Genau wie die Langzeitarbeitslosen.

    • Die brauchen ihren Rücken nicht aber müßten eine hochtechnische Ausbildung an unseren Agrarmaschinen beherrschen.

  18. Ich vermute: DIE haben RÜCKEN!;-)

    Außerdem: Gläubige arbeiten nicht für Ungläubige, sondern Ungläubige für Gläubige.

    Im übrigen: Die müssen sich um ihre VIELEN FRAUEN und NOCH MEHR KINDER kümmern, da können die nicht auch noch arbeiten gehen. Gibt es denn Gebets-Teppich fürs Feld und landwirtschaftliche Feld-Imame als unverzichtbare „Infrastruktur“?;-)

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