Sind wir das „Nutzvieh“ für Eliten und Minderheiten?

von A.R. Göhring

gemeinfrei, Wikimedia

Guido Reil, der SPD-Renegat aus Essen, der im Ruhrgebiet mittlerweile der bekannteste AfD-Funktionär ist, beklagte, dass sich seine alte Arbeiterpartei zu einer Akademikerpartei entwickelt habe, die sich nur noch um sogenannte Minderheiten kümmere anstatt um die sozial Schwachen wie Obdachlose, Rentner oder Geringverdiener. Spricht Reil damit ein örtliches Problem der SPD an, oder offenbart seine Klage etwas viel Grundsätzlicheres?

Meine Antwort: Guido Reil umreißt das Grundproblem der westlichen Zivilisation, an dem wir seit rund 40 Jahren kranken. Massenimmigration von Schnorrern, Klimareligion, Genderwahn, €-Wohlstandsvernichtung, all das sind Symptome eines grundlegenden Problems, das sich Anfang der 1970er Jahre entwickelt hat.

Der damals wichtigste deutsche Soziologe Helmut Schelsky erkannte dieses Problem zügig und schrieb seinen Bestseller „Die Arbeit tun die anderen“. Darin warnte er davor, dass in den reichen Industriestaaten mit ihren gewaltigen wirtschaftlichen Überschüssen opportunistische „Sozialpriester“ laufend neue gesellschaftliche Probleme erfänden, für deren Lösung sie sich selbst als „Experten“ anböten und so heuchlerisch gutbezahlte Pseudo-Jobs und letztlich politische Macht ohne jede Leistung ergaunern könnten. Natürlich kann das „soziale Problem“ dabei nie gelöst werden, weil die Priester dann arbeitslos würden. Daher werden, wie wir heute erleben, laufend neue Unter-Probleme erfunden. Haben die Sozialpriester, die in den USA als „social justice warriors“, also „Krieger der sozialen Gerechtigkeit“ (KSG) bezeichnet werden, genügend große Unterstützungsnetzwerke im Kultus der Gesellschaft (Bildung, Journalismus, Kunst…) etabliert, werden ihre Anliegen und (Unter-)Probleme exklusiv vertreten, obwohl die übergroße Mehrheit der Bürger keinerlei Interesse an der Propagierung der KSG-Ideen hat, im Gegenteil.

Ein wunderbares Beispiel dafür war die Brüderle-Affäre um den FDP-Politiker, der nach etlichen Gläsern Riesling einer eigens auf ihn angesetzten üppigen jungen Stern-Journalistin unzüchtige Komplimente machte. Der konservative Beobachter staunte, wie viele Zeitungsartikel, Talkshows und Satire-Sendungen monatelang um dieses Nichts kreisten. Im Windschatten der Brüderle-Affäre wurde sogar eine unbedeutende Twitter-Aktion  (#aufschrei) einer beruflosen Genderfeministin hochgeschrieben, die den weißen Heteromann (WHM) zur allergrößten Gefahr für Frauen erklärte, da er diese systematisch sexuell verfolge und unterdrücke. Den Vogel schoß die KSG-Schickeria ab, als sie jener Beruflosen für ihr Netz-Gezwitschere auch noch den renommierten Grimme-Preis verlieh. (Nun ja, da Bernd das Brot ihn auch schon mal bekam, wunderte mich das eigentlich nicht…) Die preisgekrönte Beruflose machte danach noch richtig Karriere, da sie einen einträglichen Versorgungsposten von Gedöns-Ministerin Schwesig bekam und zwei Jahre lang in alle möglichen GEZ-Talkshows eingeladen wurde. Möchte nicht wissen, was die Dame in diesen zwei Jahren an Steuer- und Gebührengeldern einsacken konnte. Und noch einsacken wird.

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Neben den „sozialen Problemen“ wie Sexismus erfanden Schelskys Priester auch noch zahlreiche andere Missstände, die der Professor in seinem Buch noch nicht gesehen hatte. Die seit den 1960ern registrierten Umweltschäden in den Industrieländern boten sich für die Sozialkrieger geradezu an, um Katastrophenszenarien zu entwerfen, mit deren Propagierung sich wunderbar Kasse und Karriere machen lässt. Die Linken hatten sich zwar nie für Heimat, Natur und Tierchen interessiert, aber da man die konservative schweigende Masse damit gut packen konnte, übernahmen sie die anfangs heimathirschige Partei Die Grünen und diktierten der Gesellschaft in den 1980ern das Thema Waldsterben. Als der deutsche Wald Ende des Jahrzehnts einfach immer noch nicht sterben wollte, was jeder Provinzbewohner dummerweise durch einen Blick aus dem Fenster überprüfen konnte, wechselten die Krieger geschickt zur Klimakatastrophe. Da wir uns seit rund 200 Jahren in einer natürlichen Warmphase befinden, konnten Apokalyptiker wie Schellnhuber vom eigens gegründeten Klimarettungs-Institut in Potsdam problemlos behaupten, die Aufheizung der Atmosphäre sei menschgemacht und könne nur verhindert oder geschwächt werden, wenn man ihm und seinen Kollegen möglichst viele Millionen und Milliarden Euro gibt. Was Merkel mit ihrem EEG-Staatsstreich seit 2011 ja auch tut. Unsere Nachbarn in Europa lachen sich übrigens über uns Deutsche kaputt, wenn sie beim Blick über die Grenze die milliardenteuren und klimatisch völlig nutzlosen Windspargel-Wälder sehen.

Die Sozial- und Ökoprobleme waren aber nur das Vorspiel für die arbeitsscheuen Profiteure der elitären Krieger-Klasse. Probleme zu erfinden ist ja schon recht einträglich; so richtig Kasse machen kann man aber mit echten Problemen, die man gezielt erschafft oder importiert. Der erfahrene Jouwatch-Leser weiß, jetzt kommt – die Asylkatastrophe. Die kostet den Steuerzahler pro Jahr rund 50 Milliarden Euro, wenn nicht noch mehr. Das meiste davon landet in den Taschen der deutschen Asyl- und Sozialindustrie, die die hereinströmenden Massen von falschen Flüchtlingen in überteuerten Hotels und eigens errichteten Wohnanlagen unterbringt und sich dumm und dämlich verdient mit irgendwelchen sinnlosen „Integrationsmaßnahmen“. Mindestens 50 Milliarden pro Jahr, ohne großen Aufwand; so schnell konnte die Sozialkriegerkaste noch nie so viel vom Volksvermögen in die Privatschatulle umleiten. Henryk Broder meinte deshalb, dass die Asylkrise daher künstlich aufrecht erhalten werde.

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Damit die Masse der Steuerzahler, das „Nutzvieh“, nicht aufmuckt, wird in den Medien das Bild vom hilflosen Kriegsflüchtling und vom sanften Islam propagiert und gleichzeitig die heftige Verbrechensrate der Invasoren vertuscht oder beschönigt. Zusätzlich werden viele Bürger mit dem Nächstenliebe-Trick korrumpiert, auf den besonders gerne Akademiker mit sozialem Abgrenzungsbedürfnis und wohlhabende Rentner auf Sinnsuche hereinfallen.

Da die schweigende Mehrheit der Steuerzahler und Werktätigen die überproportional kriminellen und meist arbeitsverweigernden „Flüchtlinge“ dummerweise in den eigenen Städten und sogar Dörfern beim Shoppen, Kaffetrinken und Abhängen beobachten kann, wird sich die Pro-Asyl-Propaganda immer stärker abnutzen. Berichte über Morde und Vergewaltigungen, und über besonders krasse Fälle von Abkassierungen werden ein übriges tun, die bösartige Hinterhältigkeit der profitierenden Elite offenzulegen.

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Der Flüchtlings-Trick der kassierenden Klasse weist im Vergleich zur „Sexismus“- und „Klima“-Katastrophe eine Besonderheit auf: Diesmal profitiert nicht nur eine verhältensmäßig kleine Gruppe von Sozialkriegern, deren nicht an Leistung gebundene üppige Einkünfte von einer Wissens- und Produktionsgesellschaft weitgehend geräuschlos bezahlt werden kann. Nein, diesmal wandert ein Millionenheer von weiteren Kostgängern ein, deren religiöse Ideologie das Konzept des menschlichen „Nutzviehs“ seit 1.400 Jahren tief verinnerlicht hat. Das ist keine rechte Verschwörungstheorie, sondern ein Detail der Biografie des Propheten. Hamed Abdel-Samad beschreibt, dass Mohammed und seine Krieger nach der Eroberung ihres arabischen Reiches eine ganz spezielle Wirtschaftsform etablierten: Sklavenhandel, Kriegsbeute und Dhimmi-Steuer. Dhimmis sind Ungläubige aus den Schriftreligionen (Juden und Christen), die als Bürger dritter Klasse die Arbeit machen und erhöhte Steuern für die Bürger der ersten und zweiten Klasse (mohammedanische Männer und ihre Frauen) zahlen müssen. Abdel-Samad erwähnt in diesem Zusammenhang, dass einmal Dhimmis im mittelalterlichen Bagdad versuchten, en masse zum Islam überzutreten. Es wurde ihnen verweigert, da dem Herrscher zu viel Steuergeld entgangen wäre.

Die Selbstverständlichkeit, mit der heute von Moslems das Sozialgeld der Kuffar eingefordert wird, erinnert schon sehr an die Tradition der Dhimmi-Steuer. Daher fiel in der letzten Zeit in diversen Online-Foren das böse Wort vom „Nutzvieh“.

Ich denke, damit haben die parasitären Sozialkrieger des Westens final übertrieben. Wie dumm von ihnen. Hätten sie mit Gender und Öko jedes Jahr versteckt hier und da die eine oder andere Milliarde vom Steuerzahler gestohlen, wäre das nicht so aufgefallen und hätte noch Jahrzehnte so weitergehen können. Aber nun 50 Milliarden Dhimmi-Steuer PLUS unzählige Genderklima-Milliarden PLUS heftige Kriminalität, Islamisierung, Heimat- und Wohnungsverlust, und dazu noch die demografische Katastrophe, das MUSS im wirtschaftlich-zivilisatorischen Zusammenbruch enden, wenn nicht, wie historisch schon so oft, im Bürgerkrieg. Und das wissen oder ahnen schon viel zu viele. Es könnte bald gefährlich werden für die Sozialpriester.

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