„Zynikerin“ Klöckner weist Forderung nach Geld für Bauern zurück

Foto: Bauer mit Traktor (über dts Nachrichtenagentur)

Berlin – Zynischer geht es wohl nicht:  Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) hat die Forderung nach Soforthilfen für die Bauern entschieden zurückgewiesen. „Ich arbeite im Dienste des Allgemeinwohls und der Steuerzahler„, sagte sie in der aktuellen Ausgabe des „Spiegel“. „Ich kann nicht ohne repräsentative Zahlen, Daten und Fakten den nationalen Notstand ausrufen und nach Gefühl Zahlungen veranlassen.“

Das sehe die Mehrheit der Bauern, mit denen sie gesprochen habe, auch so. Der deutsche Bauernverband hatte wegen der anhaltenden Dürre schnelle Unterstützung für die Landwirte gefordert. Klöckner betont, es sei legitim, dass der Verband seine Position darlege, das sei seine Aufgabe.

„Als Landwirtschaftsministerin bin ich jedoch Teil der Bundesregierung und nicht ausführendes Organ des Bauernverbandes.“ Sie spüre politischen Rückhalt, „um die Entscheidungen zu treffen, die ich für richtig halte – nach Wägung von Fakten, Argumenten und Zielen.“

Bleibt die große Frage, ob Frau Klöckner ebenso in Dienste des Allgemeinwohls und der Steuerzahler gearbeitet hat, als ihre Herrin, Angela Merkel sozusagen im Alleingang versuchen wollte, die halbe Welt zu retten – mit dem Geld deutscher Steuerzahler und auch mit Hilfe von Frau Klöckner. Und wie wohl sich die Allgemeinheit gefühlt hat, konnte man den täglichen Polizeimeldungen entnehmen.

 

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