Kritikloses Gendermainstreamig in BBC-Sendung

Gendermainstreaming (Screenshot)
Gendermainstreaming (Screenshot)

Großbritannien – Der britische öffentlich-rechtliche Sender „BBC Two“ hat Ende Juli eine zweiteilige Dokumentation mit dem Titel „No More Boys and Girls: Can Our Kids Go Gender Free?“ – zu deutsch: „Keine Jungen und Mädchen mehr: Können unsere Kinder geschlechtsneutral leben?“ ausgestrahlt. Ein über Twitter verbreitetes Trailervideo des Senders war Anlass zu lauter Kritik an der unkritischen Übernahme der Gender-Ideologie durch die BBC.

Das Kurzvideo zeigt Ausschnitte aus einem Experiment, in dem ein kleiner Junge und ein kleines Mädchen in Kleidern des jeweils anderen Geschlechts zu sehen sind. Etliche Erwachsene werden dabei gezeigt, wie sie mit den Kindern spielen. Sie wissen nicht, dass „Edward“ in Wirklichkeit Sophie ist und sich hinter „Marnie“ ein Junge namens Oliver verbirgt.

Die Erwachsenen wählen Puppen und Kuscheltiere für das Kind aus, das sie für ein Mädchen halten, und Roboter und Autos für „Edward“. Der Moderator vertritt dann die Ansicht, dass Mädchen durch „stereotype“ Spielzeuge benachteiligt würden. Männer würden Berufe dominieren, in denen Mathematik, räumliche Wahrnehmung und körperliches Selbstvertrauen eine wesentliche Rolle spielen. Dies würde durch „männliche“ Spielzeuge verstärkt. Spiele, die die räumliche Wahrnehmung fordern, würden das Gehirn innerhalb von drei Monaten verändern, heißt es in dem Video, das auf die Gendermainstreaminglinie getrimmt ist.

Den Erwachsenen ist ihr „stereotypes“ Verhalten offensichtlich unangenehm, wie sie laut dem Magazin kath.net, das die kritiklose BBC-Reihe aufgreift, nachher zugeben. „Ich dachte, ich wäre aufgeschlossener“, so ein Proband. Die Filmaufnahmen hingegen zeigen, dass die ursprüngliche Einschätzung der Erwachsenen bestätigt hätte. Sophie und Oliver zeigen wenig Interesse an den Spielzeugen für „Edward“ und „Marnie“, schreibt Calvin Freiburger von LifeSiteNews.

Walt Heyer, der früher selbst als Transgender gelebt hat und nun Menschen mit Geschlechterkonfusion spirituell betreut, findet nichts Gutes an den in der Sendung vertretenen Thesen. Kein Kind sollte dieser „Indoktrination“ ausgesetzt werden. Die letzten fünfzig Jahre hätten gezeigt, dass die Gender-Ideologie zu „Angst, Depressionen und zu vielen Selbstmorden“ führe, kritisiert er.

Nicole Russel, selbst Mutter von zwei Jungen und zwei Mädchen, verweist auf eine Studie vom November 2017, die trotz unterschiedlicher Testmethoden eine hohe Konstanz bei der Auswahl von geschlechtsspezifischen Spielzeugen bei Kindern zeige. Bei ihren eigenen Kindern habe sie das Gleiche beobachtet, obwohl genügend Spielzeuge für Jungen und Mädchen im Haus vorhanden gewesen seien, schreibt sie im Washington Examiner.

Dies sollte niemand überraschen, schreibt der konservative Journalist und Kommentator Ben Shapiro in der National Review. Sogar bei Rhesusaffen seien geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Auswahl der Spielzeuge festzustellen. Das Patriarchat der Rhesusaffen sei schwerlich mit kulturellen Geschlechtsstereotypen zu erklären, bemerkt er.

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16 Kommentare

  1. Heranzüchtung von „Welttypen“, empfindsam geschlechtslos, individuellbefreit, kritiklos, gedanklich betreut ab Geburt, ideale Sklavenhaltung. So geht Globalisierung.

  2. So etwas absurdes und ungesundes kommt heraus, wenn es westlichen Gesellschaften einfach über Jahrzehnte zu gut geht…..Einfach nur krank ist dieser Genderwahn und für die Kinder eine Vollkatastrophe. Aus Kinder werden Aliens konstruiert! Pfui !

    • Musst doch nur gucken
      der eine hat nen schniedel – also ein rüde
      das andere menschenkind hat nix – also kein rüde
      Das ist schon mal der erste unterschied !
      Und bei dieser ganzen gleichberechtigungsdebatte fehlt mir immer das doch die quote beim strassenbau, bergbau, klavierauslieferer, holzfäller etc nie angesprochen wird, oder sollten das männerberufe sein ?
      Huch ?
      Sind männer etwa anatomisch anders ?
      Hmmm…

      Die haben alle ’nen fehler auf der festplatte, ich mache den quatsch nicht mit

  3. Können diese Idioten der Natur nicht einfach freien Lauf lassen ? Reicht es nicht,daß wir schon GEN-verseuchte Lebensmittel essen müssen ?

  4. Wie auf dem Foto zu sehen ist handelt sich es bei diesem „Experiment“ um Kleinkinder von 1 oder 1/2 Jahren. Darauf zu schließen, dass Jungen sich wie Mädchen verhalten und umgekehrt kann nur ein Vollhonk kommen. Wenn die Kinder nicht ausdrücklich von Erwachsenen gezwungen(seelische Folter) werden greifen sie zu den Spielzeugen die ihnen am besten gefallen. Mädchen fixiert auf Farben und Jungs fixiert auf Funktion. Also alles Schwachfug! Ich finde übrigens sollten die Genderisten wirklich etwas zur Nivellierung der Geschlechtsunterschiede unternehmen wollen sollen sie los ziehen an die UNIs um Frauen für MINTfächer zu begeistern oder verlangen in ALLEN Berufen muss eine Parität zwischen den Geschlechtern hergestellt werden. Männer mehr Lehrer, Erzieher usw. und Frauen auf dem Bau und in der Müllabfuhr. Es gibt ja keine Unterschiede oder?

    • Unterschiede? Ach was. Praktisch jede Frau, die ich kenne, schleppt locker einen 25-Kilo-Sack Mörtel – und zwar auf jeder Schulter 😉

  5. Genderfanatiker stellen sich über die Natur.

    Hätte die Natur „genderneutral“ gewollt, dann würde es keinen Mann und Frau geben.
    Wer sich gegen die Natur stellt, stirbt aus.

  6. Warum gibt es keine oder kaum weibliche Starköche? Geschlechtsdiskriminierung oder können Frauen einfach nicht gut kochen?

    • Doch Frauen können auch gut kochen, meißt, nur muss man als Starkoch auch stressresistent sein und kochen ist eine extreme Belastung. Frauen mögen kochen, nun ja immer weniger, aber das schön in Ruhe am heimischen Herd.

  7. Das „Gute“ an dieser Scheiße ist, dass die von selbst aussterben. Reproduktion geht nahe gegen Null.

  8. Die BBC brachte immer gute Natur und Tier Sendungen mit Männchen und Weibchen, diese sollte man nun alle in Tonne befördern. Denn wie kann es sein, daß bei anderen Säugetieren Männchen und Weibchen gibt und bei den Menschen nicht, schlimmer man wird nicht als Junge oder Mädchen geboren, sondern dazu erzogen. Wenn das so ist, dann wahren und sind die Eltern der Grünen und Linken irgendwie krank und gehören wie ihre Geschlechtslosen Kinder in die Geschlossene.

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