Gaza: Hamas hat Geld für Waffen, aber nicht für Lebensmittel – Deutschland verdoppelt Zahlung

Attacken aus Gaza gegen Israel: Foto: Screenshot Youtbe

Fast täglich beschießt die Hamas aus Gaza Israel. Aber für die eigenen Bewohner ist kein Geld da. Das besorgt das Hilfswerk UNRWA, finanziert auch von Deutschland. Die Bundesregierung stockt die Zuschüsse nun um 8,4 Millionen auf und zahlt somit gut 17 Millionen Euro – ein Verdopplung.

Anfang des Jahres hatte US-Präsident Donald Trump angekündigt, die Zahlungen an die UNRWA von 360 auf nur noch 60 Millionen Dollar zu kürzen. Bis dato war Amerika der größte Geber der Organisation. Nun springt die Merkel-Regierung ein und verdoppelt das Budget. Das Geld soll die UNRWA für Lebensmittel für palästinensische Flüchtlinge ausgeben, teilte das Büro in Ramallah mit.

Die humanitäre Lage im vom Hamas-Regime kontrollierten Gaza-Streifen verschlechtert sich seit Jahren. Gleichzeitig beschießt die radikal-islamische Palästinenser-Organisation Israel fast täglich mit Raketen. Der jüdische Staat hatte das zuvor besetzte Gebiet 2005 an die Araber zurückgegeben, alle Soldaten abgezogen und die eigenen Siedlungen abgebaut. Seitdem hat sich der Gaza-Streifen zu einer Quelle von Gewalt, Krieg und Terror entwickelt.

Laut „Foreign Policy“ hat der Nahost-Gesandte der US-Regierung, Trumps Schwiegersohn Jared Kushner, in E-Mails dazu aufgerufen, die UNRWA „zu zerschlagen“. Sein Vorwurf: Die Organisation sei „korrupt, ineffizient und würde dem Frieden nicht helfen“. Auch Israel kritisiert das Hilfswerk heftig, weil es den Flüchtlingsstatus der Palästinenser an nachfolgende Generation weiter gibt.

Direktor der UNRWA ist der Deutsche Matthias Schmale. Er klagte kürzlich gegenüber der Deutschen Welle: „Finanzielle Nöte hatte UNRWA schon immer, weil der Bedarf kontinuierlich gestiegen ist. Doch diesmal sei es noch ernster.“ Aufgrund der amerikanischen Kürzungen stehen 1000 der rund 12.500 Beschäftigungsverhältnisse auf der Kippe. 113 Mitarbeiter sollen entlassen werden. Die Arbeitslosenquote in Gaza übersteigt inzwischen die 40 Prozent-Marke, jeder zweite unter 30 Jahren ist ohne Job. (WS)

 

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16 Kommentare

  1. Das ist nicht neu!
    So geht das schon seit Jahrzehnten.
    So halten sie die „Flüchtlinge“ weiter am köcheln.
    Nur diese Hirnies merken das nicht.

  2. Da in dieser Gegend wird nie Frieden herrschen. Krieg ist für die Alttag, so ähnlich, als würden wir täglich zur Arbeit gehen… „Hirnies“ sind das nicht, sondern Withoutbrain-People!

  3. „Alle landwirtschaftlichen Einrichtungen, die wir im Gazastreifen errichtet haben, wurden uns bei unserem Abzug 2005 von der EU für 650 Millionen Dollar abgekauft und den Palis übergeben.“
    „Es gab bei uns an der Uni eine Tafel, auf der gewettet wurde, wann die Einrichtungen (Bewässerungsanlagen, Computer, Gewächshäuser usw.) dem Erdboden gleichgemacht werden…“
    „Ich habe auf 2 Wochen getippt und haushoch verloren: es waren genau 2.5 Tage! Gewonnen hat der Dekan der Bauabteilung, ein israelischer Moslem, der anscheinend seine „Pappenheimer“ besser kennt als ich, er hat auf 3 Tage getippt…
    http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-07/gaza-hamas-tunnel Landwirtschaft in Gaza…

    »Wenn die Juden Palästina verließen, würden wir dann anfangen, sie zu lieben?«, fragte Muhammad Hussein Ya’qub, ein bedeutender Kleriker aus Alexandria und Autor zahlreicher Bücher, 2009 im privaten ägyptischen Fernsehsender Al-Rahma TV.

    »Selbstverständlich nicht. Die Juden sind Ungläubige, nicht, weil ich es sage, sondern weil Allah es sagt. […] Sie sind nicht unsere Feinde, weil sie Palästina besetzen; sie wären auch dann unsere Feinde, wenn sie nichts besetzt hielten…
    Wir müssen glauben, dass unser Kampf gegen die Juden ewig währt und nicht enden wird bis zur letzten Schlacht. […] Ihr müsst glauben, dass wir sie bekämpfen, besiegen und vernichten, bis kein einziger Jude mehr auf dem Angesicht der Erde ist…«

    Seit 70 Jahren sieht sich Israel mit einem Krieg konfrontiert, der nicht von israelischer Seite begonnen wurde und der auf eine ganz schlichte und brutale Formel gebracht werden kann: Eine Seite will die andere Seite vernichten!

    Wer Krieg in Palästina beenden und dauerhaft verhindern will, muss Israel unterstützen. Frieden wird es erst geben, wenn fanatische Terror-Organisationen wie die HAMAS vernichtet sind. Frieden mit der HAMAS durch “Verhandlungen” ist genau so illusorisch, wie es keinen Frieden mit dem Naziregime hätte geben können.

    Die UNRWA, das Hilfswerk der Vereinten Nationen für die Palästinenser, ist nicht nur ein humanitäres Projekt, es ist auch der größte Arbeitgeber in der Region. Und außerdem de facto ein Verbündeter der in Gaza herrschenden Hamas. Wenn in einer UNRWA-Schule Raketen gefunden werden, die es dort nicht geben dürfte, werden diese an die “zuständigen Behörden” zurück gegeben, also an die Hamas…

    Israel nutzt seine Waffen, um seine Zivilisten zu schützen. Die Hamas nutzt Zivilisten, um ihre Waffen zu schützen: https://heplev.files.wordpress.com/2014/07/hamas-idf-zivilisten.gif

  4. Palestinenser können keinen Frieden, die meißten haben ihn nie erlebt. Sie können auch keinen Staat bilden oder etwas funktionierendes aufbauen eine Selbstversorgung organisieren. Das einzigste was dort funktioniert ist der Terror und die Hamas bestimmt über das Land. Da wir ein großes Herz für Terroristen haben helfen wir gern. Die deutschen sind da natürlich Zweigesichtig unterwegs, einerseits unterstützen wir die Terroristen andererseits behaupten wir immer wieder die Freundschaft zu Israel wegen der Verantwortung aus der Vergangenheit. Verlogener kann Politik nicht sein aber was ist schon Wahrheit an der Politik.

  5. Die ganzen Palästinenser leben nur von Hilfen. Macht alles dicht, dann sind sie vielleicht in der Zangslage, auch mal Kompromisse eingehen zu müssen. und wenn nicht, werden sie verhungern.Das ist nicht mal ein Staat, sondern nur ein großer Haufen bettelnder terroristen. Kein Geld mehr dahin, maximal Lebensmittel

  6. Zu der „besonderen Verantwortung“ der Deutschen für Israel scheint es dann ja wohl auch zu gehören, die Palästinener zu sponsern, damit die Raketenwaffen kaufen können, um die Israelis damit zu beschießen. Sitzen denn nur noch Irre in Berin?

  7. Zitat:“ Die Arbeitslosenquote in Gaza übersteigt inzwischen die 40 Prozent-Marke, jeder zweite unter 30 Jahren ist ohne Job. „(WS)
    Und was geht uns das an? Darüber hinaus scheint außer inhaltsleerer Sprechblasen bei dem Merkel-Regime ja nichts vorhanden zu sein, wenn es um die Loyalität zu Israel geht. In Bezug auf die in Deuschland lebenden Juden mußten wir das ja auch schon feststellen.

  8. Vor einiger Zeit hat die israelische Regierung der Hamas einen Vorschlag gemacht, wie der Gazastreifen wirtschftlich vorangebracht werden könnte. Es ging da unter anderem um den Ausbau von Häfen.
    Die Hanas hat es abgelehnt, darüber überhaupt nur zu reden.

  9. Merkel zückt das Scheckbuch, das ist doch der eigentliche Skandal, für Leute, die mich einen Dreck interessieren. Diese Hexe…

  10. kommisch das bewiesen ist das – israelis zu 98 % keine hebräische DNA haben aber Päistinenser zu 95% ^^ tataa wie war das – ihr habt den teufel zum vater 😉

  11. Fressen, geordnete Verhältnisse usw interessiert die nicht so sehr-
    wichtig sind Krawall, Mord und Totschlag- und das seit mehr als tausend Jahren,
    und in tausend Jahren auch noch.

  12. „Deutschland verdoppelt Zahlung…“ Bedeutet: Immer noch keine Lebensmittel, dafür doppelt Menge an Waffen. In Deutschland haben Politiker schon einmal mehr Realitätssinn bewiesen. Ist schon „etwas länger“ her.

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