Deutsche Welle schaltet Kommentarfunktion wegen „Haßbotschaften“ ab

Ines Pohl schließt DW-Kommentarfunktion (Bild: Screenshot)
Ines Pohl schließt DW-Kommentarfunktion (Bild: Screenshot)

Der öffentliche-rechtliche Auslandsrundfunk Deutsche Welle (DW) hat die Kommentarfunktion unter seinen redaktionellen Meinungsbeiträgen abgeschaltet. Die umstrittene ehemalige Taz-Chefin und jetzige DW- Chefin Ines Pohl erklärt: „Diese Entscheidung ist uns schwer gefallen. Denn gerade wir, die Deutsche Welle, kämpfen ja für einen offenen, kritischen Austausch von unterschiedlichen Argumenten, für die weltweite Pressefreiheit“.

Nach fünf Jahren schaltet die Deutsche Welle (DW) die Kommentarfunktion unter Online-Artikeln ab. Die Inhalte der Kommentare hätten mit einem konstruktiven Meinungsaustausch nichts mehr zu tun, begründet die weit im linkspolitischen Gefilde stehende DW-Chefredakteurin Ines Pohl die Entscheidung in einem Statement auf DW.com. Vielmehr sei der Diskurs von persönlichen Beschimpfungen, Beleidigungen und rassistischen Äußerungen geprägt worden, so die ehemalige Taz-Chefin.

Die Betreuung der Leserkommentare habe viel Zeit in Anspruch genommen und „das Nervenkostüm der hierfür verantwortlichen Redakteure erheblich strapaziert“, so Pohl weiter. Es sei in „ungleiches Spiel gewesen, denn es seien die immer selben Nutzer gewesen, die unter dem Deckmantel eines Alias-Namens die DW-Kommentarfunktion für die „Absonderung von Hassbotschaften nutzten“, was immer auch die bekennende Pegia-Hasserin Pohl unter „Hassbotschaften“ verstehen mag.

Leser, die ihre Meinungen zu Artikeln abgeben möchten, sollen dies auf Facebook oder über die eingebundene Feedback-Funktion tun, empfahl die 51jährige, die seit März 2017 den Posten der DW-Chefredakteurin besetzt.

Beifall bekommt die Chefin der mit Zwangsgebühren bezahlten öffentlich-rechtlichen DW in der nun von Facebook kontrollierten DW-Kommentarfunktion nicht von jedem.

Martin schreibt: „1. „unumgänglich“ ist beim Austausch von Meinung nie etwas. Nur die Kanzlerin ist alternativlos! 

2. Ines Pohl​ scheint schlicht Angst vor anderen Meinungen zu haben. Wenn man in seinem Elfenbeinturm verharrt und auf die Gebührenzahlermeinung nur herabblickt aber nicht reagiert, dann muss man sich bei der DW Deutsche Welle​ nicht wundern, dass die Menschen sprachlich zu immer groberen Klötzen greifen, weil sie selbstverständlich Reaktion evozieren wollen. Blasiertes Abwenden und Schulterzucken der selbsternannten „Eliten“ führt da dann tatsächlich zu Wut …

3. Wenn man eine öffentlich-rechtliche Anstalt mit Sendungsbewusstsein dazu gebraucht, den Gebührenzahlern vor den Kopf zu klatschen, dass sie „falsch denken“, oft noch mit persönlichen Herabwürdigungen („Verlierer des Wandels“, „sozial abgehängt“, „bildungsfern“, …, …) muss man sich ebenfalls nicht über Gegenwehr wundern. Wer da als erster sprachlich eskaliert hat, das wäre dann mal tatsächlich eine Promotion wert.

Also, liebe Frau Pohl, stellen Sie das Gejammer ein. Sie wirken damit peinlich auf andere und es ist unwürdig„.

Werner schreibt:  „Demokratie besteht darin ,Dinge und Kommentare ertragen und respektieren zu müssen, welche man überhaupt nicht mag respektieren zu müssen“. (SB)

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