„Keine Scheuklappen“: CDU-Spitzenpolitiker fordern offen Koalitionen mit der Linkspartei

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) will Koalitionen mit der Linkspartei. Foto: Screenshot Youtube

Nach Brandenburgs CDU-Chef Ingo Senftleben hat nun Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) für Koalitionen seiner Partei mit der Linken geworben. Die Union müsse bei Regierungsbildungen „pragmatisch“ sein.

Schon im kommenden Jahr könnte es zur Premiere kommen. In Brandenburg flirtet die CDU offen mit der umbenannten SED und macht ihr Avancen für ein Regierungsbündnis. Das wäre dann ein Modellfall für weitere Länder, wie Günther meint, der bereits im nördlichsten Bundesland mit den Grünen koaliert. Wenn Wahlergebnisse nichts anderes hergeben, müsse die CDU „pragmatisch sein“. Koalitionen von CDU und Linken könnten in allen neuen Ländern geschlossen werden.

Ein Bündnis mit der AfD, die in Brandenburg nach einer aktuellen Umfrage stärkste Partei werden könnte, schlossen sowohl Senftleben als auch Günther aus. Bei den sich mehrenden Stimmen in der Union, nun auch mit der Linken zu koalieren, ist es schwer vorstellbar, dass diese  Äußerungen nicht mit dem Kanzleramt abgestimmt sind. Solche Bündnisse würden den Kurs Angela Merkels festigen, die Union zu einer Partei links der Mitte zu machen.

„Wenn da vernünftige Menschen in der Linkspartei am Werk sind, vertut man sich nichts damit, nach vernünftigen Lösungen zu suchen“, sagte Günther der Rheinischen Post. Der CDU-Politiker verwies darauf, dass es fast 30 Jahre nach dem Mauerfall „durch eine Reihe regionaler Kooperationen ein gutes Stück Normalisierung zwischen CDU und Linken“ gebe. Da sei es gut, auf Scheuklappen zu verzichten.

Der Ministerpräsident äußerte Verständnis für Brandenburgs CDU-Chef Ingo Senftleben, der Gespräche mit der Linken nach der Landtagswahl in Brandenburg 2019 angekündigt hatte, aber eine Koalition mit der AfD bereits ausgeschlossen hat.

Die Linke ist rechtsidentisch mit der SED, hat sich zunächst in PDS umbenannt, bevor sie sich ihren heutigen Namen gab. Sie hat daher das Vermögen und auch alle Mitglieder der früheren DDR-Staatspartei übernommen. Zuletzt beschloss sie auf ihrem Parteitag, alle Migranten, die nach Deutschland wollen, aufzunehmen. Auch damit ist sie nicht weit vom Kurs Angela Merkels entfernt (WS)

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39 Kommentare

  1. Die heutige CDU ähnelt immer mehr der früheren DDR-Blockflöten-CDU, so wie die Phalanx der Altparteien mehr und mehr an die Nationale Front der DDR erinnert. Hätte 1990 nie geglaubt, daß es einmal so weit kommen würde.

  2. …..die haben sowas von Fracksausen……die würden mit dem „Teufel“ zusammengehen…..um die Demontage von Deutschland zu Ende zu bringen.

  3. Besser kann man es nicht ausdrücken.
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    Eine Partei, die die Arbeitgeber vertritt öffnet die Tore für eine Partei, die die Arbeitgeber vehement bekämpft.
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    Die Wirtschaft schaut dabei zu.
    Sie ist also damit einverstanden.
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    Für mich ist es ganz klar, daß ALLE, die Wirtschaft und die Partei an einem Strang ziehen.
    Zum Wohle des Volkes.
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    Und die Politiker nur an ihrem Machterhalt interessiert sind.
    Die schließen auch mit dem Teufel einen Pakt ab.

  4. Die CDU nur noch ein Schatten ihrer selbst. Konrad Adenauer würde
    seine konservativ-bürgerliche Volkspartei nicht wiedererkennen. Von
    Merkel transformiert zu einer sozialistischen Kaderpartei, sind die Koalitionen
    mit linksrotgrün nur ein plausibler weiterer Schritt zur linken Einheitsfront.
    Die DDR 2.0, auferstanden aus Ruinen!

  5. „Zuletzt beschloss sie auf ihrem Parteitag, alle Migranten, die nach Deutschland wollen, aufzunehmen. Auch damit ist sie nicht weit vom Kurs Angela Merkels entfernt…“

    Beide Parteien vertreten die One-World-Ideologie. Passt doch! Kanzlerin Merkel hat viel in der DDR gelernt. Im Sinne von Aufklärung, Freiheit und Demokratie verlief ihr Lernprozess nach der Wende sehr bescheiden. Man könnte es auch drastischer formulieren.

  6. „„Keine Scheuklappen“: CDU-Spitzenpolitiker fordern offen Koalitionen mit der Linkspartei“

    Was ist der Unterschied zwischen dem Eiffelturm und der (Spitzen)Politik?

    Bei dem Eiffelturm sitzen die größten Nieten ganz unten, in der Politik ganz oben.

  7. Wie gefährlich die CDU zwischen ist, zeigt sich doch an diesem Nichtskönner Günther, der nur daherredet, was seine Herrin aus der Uckermark im wöchentlich am Telefon aufträgt. Es geht nicht anders: Auf die Strasse, Leute!!!!

  8. Der CDU scheint es auf dem Weg in den Abgrund nicht schnell genug zu gehen…
    Wenigstens hier ist die Partei noch kreativ.

  9. Da ruft kein „Schwarzer“ nach einem Partei-Ausschluss, wie etwa bei den Tories wegen Boris Johnson. CDU-Politiker, die mit der Links-Partei koalieren wollen, sind für mich Verräter. Peter Hintze dürfte im Grabe rotieren.

  10. Man kann nur hoffen dass jeder Bürger in jeden noch so kleinen Winkel in der DDR kapiert, dass die Linken Islamisierung und Massenmigration befeuern! Also nicht die Stimme an die verschwenden…

  11. Eine nur folgerichtige Entwicklung, dass sich die ehemaligen „Christdemokraten“, unter dem Manati aus der Uckermark den Kommunisten annähern.

    MfG
    R. K.

  12. Clever gemacht da hat die DDR eine Sozialistin in eine konservative Partei implementiert und diese nach und nach verformt und deformiert! Der Weg zu einerDDR 2.0 ist mehr als eingeleitet.

  13. Ab jetzt gibt es eben nur mehr ZWEI Parteien in Deutschland. Gut so, das macht die Entscheidung noch leichter.

  14. Gleich und gleich gesellt sich GERN. Alles was zusammen gehört, findet irgendwann auch mal zusammen…….

    Hoch lebe Mao, Stalin, Pol Pot !;-))

    Ist doch schön, dass die „Wähler“ dann wenigstens wissen, WEN oder WAS sie „wählen“, wenn sie im asozial(istisch)en „Dixie-Wahl-Klo“ ihre Kreuzchen machen…..

    Mit den bisherigen „UNENDLICHEN“ Wahlmöglichkeiten waren ohnehin die meisten „Demokraten“ unf „mündigen Bürger“ restlos überfordert. So betrachtet macht es Sinn, wenn sie bald nur noch SED, oder STALIN, oder GULAG ankreuzen können………;-)
    Wieso „kompliziert machen“, wenn es einfach geht?;-)

    Man könnte es sogar noch einfacher machen, für die „mündigen Bürger“:

    Sie brauchen sich künftig nur noch entscheiden, ob sie „rotfaschistisch“ oder „grünfaschistisch“ regiert werden wollen. Das könnte dann gerade noch zu schaffen sein für die meisten……und all den „Hypermoralisten u. Gutmenschen“ zugute kommen……

    Bald werden wir hier aus einer Mischung von SCHARIA und ROTEN KHMER „regiert“…in dem Land, in dem wir „gut und gerne“…..wählen gehen….;-)

    Es bleibt also „spannend“…;-)

  15. Endlich wächst zusammen was zusammen gehört. Die CDU-Chefin ist doch ein Kind dieser Mauerschützenpartei. Um an der Macht zu bleiben steigt die CDU auch mit dem Teufel ins Bett.Toll,dann wird die überaus beliebte Frau Jelpke Ausenministerin und Frau Kipping übernimmt das Finanzministerium. Dann reicht es aber auch aus,wenn wir nur noch 2 Parteien haben, die SED und die AfD,mehr brauchen wir nicht.

  16. Sie lassen immer mehr ihre Maske fallen. Die meisten Dumm- und Schlafmichel interessiert das aber nicht im Geringsten. Wichtig ist denen, wer der nächste Sieger bei DSDS oder Dschungelcamp wird.

  17. War Herr Günther nicht einer derjenigen, die im letzten Bundestagswahlkampf von der SPD noch lauthals und hysterisch verlangten, sie solle eine klare Aussage machen, dass man dort keine Koalition mit der Linken eingehen werde- und der vor einem derartigen Bündnis warnte? Und nun, wenn es der eigenen Machterlangung- oder Erhaltung dient, ist plötzlich alles Schall und Rauch! Diese bigotten Politiker müssen sich nun wirklich nicht wundern, wenn man mittlerweile eine riesige Hasskappe auf sie hat!

  18. Die Nähe der CDU zum linken Lager wird immer transparenter und überzeugender.

    Für mich eine Bestätigung der AfD.

  19. Die Illusion der Freiheit wird so lange aufrecht
    erhalten, wie es sich lohnt, diese aufrecht zu erhalten. Ab dem Punkt,
    wo es zu aufwändig wird, diese Illusion weiter bestehen zu lassen,
    werden sie die Szenerie herunter fahren, und die Vorhänge verschwinden
    lassen, und dann werdet ihr die Mauersteine der Rückwand des Theaters
    sehen
    Frank Zappa

  20. Was für weltfremde Vollpfosten! Ein Bündnis zwischen Linke und CDU wird den Bürgern noch den letzten verbliebenen Rest Vertrauen in die parlamentariche Parteiendemokratie nehmen. Mir soll’s recht sein.

  21. Offensichtlich war die Mauerschützenpartei schon immer ein fester Bestandteil der CDU.
    Da weiß dann jeder CDU-Wähler was er hat und was er kriegt.

  22. Daniel Günther (CDU) ist ein Ziehkind der grün/roten Kanzlerin Merkel. Er ist ein beliebiger Opportunist und nur am Machterhalt, sowie den üppigen Diäten + Altersversorgung interessiert.,

  23. CDU ist ein absolut verkommener, verlotterter, linksgrün-affiner Haufen!
    Die koalierten sogar mit dem Teufel, wenn er sich anböte !

  24. MACHT, egal WIE und mit WEM!
    Wenn die CDU/CSUler immer noch nicht kapieren welcher Wählertäuscherpartei die auf den Leim gegangen sind sind die nicht mehr zu retten, und DEUTSCHLAND auch nicht mehr.

  25. Was für ein Verrat! Es zeigt wirklich dem dümmsten der Dummen in Germoney, was hier gespielt wird. Zusammenschluss aller Parteien unter Ausschluß aller Andersdenkende zu einer SED oder Multikulturelle Einheitspartei Deutschland = MED.

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