Wehrpflicht, Dienstpflicht, nein danke oder doch?

Foto: Durch Joerg Huettenhoelscher/Shutterstock
Foto: Durch Joerg Huettenhoelscher/Shutterstock

Was unter Verteidigungsminister und Ex-Doktortitelträger Karl-Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Buhl-Freiherr von und zu Guttenberg begann, hat Ursula von der Leyen konsequent zu Ende geführt. Die Bundeswehr ist eine Lachnummer und taugt als Gegenstand des neuen deutschen Flüsterwitzes, nicht aber zur Verteidigung des Landes.

Jetzt „diskutieren“ die Mitabschaffer für und wider einer neuen Dienstpflicht. Gegner meinen, diese sei nicht mit der „Verfassung“ vereinbar und deshalb als Zwangsarbeit und freiheitsentziehende Maßnahme abzulehnen, während der brave Steuerzahler von einer kleinen Politclique per fortwährendem Verfassungsbruch in Geiselhaft genommen wird. Merkelsteine sollen die Innenstädte vor Terror schützen, mädchenmeuchelnde Messermoslems tauchen seit 2015 regelmäßig in den Schlagzeilen auf, nicht aber in der Tagesschau, weil diese angeblich nur in der Provinz ihr Unwesen treiben und eine Berichterstattung deshalb nur von regionaler Bedeutung sei, aber die Dienstpflicht geht „uns“ plötzlich alle an.

Meine Dienstpflicht habe ich zur Wendezeit erfüllt. In einem Land wie der Schweiz hätte ich mir keine Gedanken über Verweigerung gemacht, sondern gerne meine Flinte nach Ende der Dienstzeit mit nach Hause genommen und in den Schrank gestellt. Die Schweiz mag nicht wirklich neutral sein, aber dass die Armee ausschließlich zur Verteidigung gedacht ist, daran kann kein Zweifel bestehen. Der alten Bonner Bundesrepublik habe ich misstraut und spätestens mit dem Eintritt der Bundeswehr in den völkerrechtswidrigen Jugoslawienkrieg wurden meine letzten Zweifel bestätigt, dass ich meine Entscheidung nicht bereut habe. Dem Land dienen? Ja! Einem Regime? Nein!

Quelle
DieUnbestechlichen

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