Nach Gruppen-Vergewaltigung durch Muslime: PVV-Politikerin nimmt sich das Leben

Willlie Dille (Bild: Screenshot)
Willlie Dille (Bild: Screenshot)
Die niederländische PVV-Politikerin Willie Dille wurde nach eigenen Angaben von einer Gruppe Muslime wegen ihrer islamkritischen Haltung vergewaltigt. Als Folge dieser Tat hat sich die Politikerin jetzt das Leben genommen. Kurz vor ihrem Tod warf sie einem islamischen Politiker vor, die Tat initiiert zu haben.
Am Mittwoch hatte Dille auf ihrer Facebook-Seite ein – mittlerweile gelöschtes – Video veröffentlicht. Darin sagte sie, von einer Gruppe Muslime sexuell misshandelt und vergewaltigt worden zu sein. Die Kommunalpolitikerin, die für die rechtskonservative „Partij voor de Vrijheid“ (PVV) im Den Haager Gemeinderat saß, beschuldigte den islamischen Politiker Arnoud van Doorn, die Tat organisiert zu haben. Das berichtet unter anderem die niederländische Zeitung AD.
Dille wurde 53 Jahre alt. Die gebürtige Den Haagerin saß zwischen 2010 und 2012 für die Partei von Geert Wilders in der Zweiten Kammer des niederländischen Parlaments. In ihrer politischen Arbeit engagierte sie sich vor allem in der Behinderten- und Jugendpolitik. Nach ihrem Ausscheiden aus der Zweiten Kammer errang sie im Mai 2012 ein Mandat für den Gemeinderat in Den Haag, das sie bis zu ihrem Tod ausübte.

In ihrem letzten Video habe Dille laut AD verwirrt gewirkt. Auch ihr körperlicher Zustand sei besorgniserregend gewesen. Dille sprach in dem Video nicht nur über die mutmaßliche Vergewaltigung, die sich bereits vor einem Jahr – am Tag der niederländischen Parlamentswahlen – ereignet haben soll. Auch kündigte sie an, ihre politische Arbeit beenden zu wollen. Ihr sei mehrfach mit dem Tod gedroht worden.

Als Drahtzieher hinter der Vergewaltigung und den anhaltenden Drohungen vermutete sie Arnoud van Doorn, ein ehemaliges PVV-Mitglied, das 2012 zum Islam konvertiert war. Daraufhin hatte ihn die islamkritische PVV aus der Gemeinderatsfraktion ausgeschlossen. Seitdem macht er Politik für die islamische „Partij voor de Eenheid“. Van Doorn habe nach seiner Entlassung als PVV-Mitarbeiter einen intensiven Groll gegen sie gehegt. Bislang schweigt van Doorn zu den Vorwürfen.

Indes nahm die Vorsitzende der PVV-Fraktion im Den Haager Gemeinderat Karen Gerbrands bereits am Tag der Veröffentlichung des Videos ihre nun verstorbene Kollegin gegenüber allen Vorwürfen in Schutz: Dille sei nicht labil, sondern eine starke Frau, die von der Politik nach der Vergewaltigung im Stich gelassen worden sei, heißt es in einer Pressemitteilung. Auf den Tod Dilles reagierte die Fraktion ebenso wie Den Haags Bürgermeisterin Pauline Krikke mit großem Entsetzen. PVV-Chef Wilders gab seine Trauer über Twitter kund. (SB)

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.
Loading...