Grüne tragen Naturparadies wegen Windkraft zu Grabe!

So wünschen sich die grünen Tierfeinde und Naturhasser den deutschen Wald (Foto: Von Pla2na/Shutterstock)

Die Welt“ berichtet von einem mutmaßlichen „Baumklopfer“, der im Brutgebiet nach Vögeln „schaut“ und grüne Politiker, die Wälder zu Windkraft-Friedhöfen machen – Wähler können Öko-Krimi beenden!

Von Klaus Lelek

Wer diesen Bericht vor dem Frühstück liest, sollte anschließend nichts essen, sonst droht Dauererbrechen. Was man sonst nur aus US-Öko-Trillern kennt oder aus Horrorgeschichten über die Holzmafia in tropischen Ländern, die seltene Tiere aus dem Regenwald vertreiben, findet in abgewandelter Form inzwischen auch in unseren Wäldern statt. Die Drahtzieher der Umweltvernichtung hocken jedoch nicht in prächtigen Finkas im Nobelviertel von Rio, sondern im Wiesbadener grünen Umweltministerium. Dessen Abholzungshunger und Landhunger ist unersättlich. Laut dem Artikel der Welt lautet das Credo der grünen Baumkiller “Klimaschutz geht vor Naturschutz“. Zwei Prozent der Landesfläche soll für die Windenergie reserviert werden. Da ist von „Windvorranggebieten“ die Rede. Eines liegt im Vogelsberg, einem weiträumigen Vulkangebiet mit atemberaubend schönen Laubwäldern, weiten feuchten Talgründen und kahlen Trockenrasengipfeln.

Ein Vogelschutz-paradies par excellence, in dem sogar Schwarzstörche, Kolkraben, Raubwürger und Uhus brüten. Oder vielmehr gebrütet haben, denn dank 250 bereits gebauten Windanlagen sind auch diese seltenen Populationen dramatisch zurückgegangen. Und sie sollen noch weiter zurückgehen, damit mehr Platz für ökologisch tote Windkraftfriedhöfe geschaffen werden kann. So zum Beispiel im noch halbwegs intakten Bastwald bei Lauterbach.  Einziger „Hinderungsgrund“ sind brütende Vögel. Und hier beginnt ein mutmaßlicher Öko-Krimi, der bei einer politisch nicht gleichgeschalteten ARD gute Chancen für einen Tatort hätte. Da landete im Briefkasten des Vogelschützers Axel Rockel ein anonymer Brief mit einem USB-Stick, darauf ein kleines Video, das einen Mann zeigt, der durch den Wald streift und mit einem Stock gegen Bäume schlägt und an der Rinde kratzt…

Für Vogelschützer Rockel war laut Welt klar: „dass sich hier jemand an einem Baum zu schaffen macht, auf dem vielleicht ein Greifvogel brütet. Das Klopfen und Kratzen an der Rinde alarmiert die Tiere. Sie glauben, ein Waschbär oder ein Marder klettere den Baum herauf, stiehlt die Eier. Es macht sie mobil. Verscheucht sie. Genau in der Brutzeit.“

Wenig später war Rockel ausgestattet mit entsprechender Ortskenntnis als Umweltdetektiv am Tatort und fand nicht nur besagten Baum, sondern auch eine Markierung „H“, die den Baum eindeutig als Brutplatz auswies.

Auch die Oberhessische Zeitung, sowie die Obere Naturschutzbehörde wurden aktiv, denn der mutige Umweltaktivist hatte seine „faulen Eier“ weit gestreut. Sogar die Polizei bekam ein Exemplar. Die Obere Naturschutzbehörde stellte Strafanzeige. Der Fall des „Baumklopfers“ kam an die Öffentlichkeit. Diesen Druck hielt der Mann scheinbar nicht mehr aus und stellte sich der Polizei. Alles Weitere klingt wieder wie eine Drehbuchvorlage:

Der 37-Jährige aus Marburg ist Biologe. Und sieh an, er arbeitet an einem Umweltgutachten im Genehmigungsverfahren für Windräder im Bastwald.

Dokumentiert werden soll laut Bericht der Welt, welche Greifvögeln oder anderen Vogelarten nisten und brüten. Werden Rotmilane oder Schwarzstörche entdeckt, wird die Genehmigung schwierig oder sogar unmöglich. Für die Betreiber und Investoren keine gute Nachricht. Mit der Ausrede, „er habe die Vögel nicht stören wollen, sondern nur schauen, ob da was ist“, versucht der „Biologe“ seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Sollte es zu einem Gerichtsverfahren kommen, drohen dem mutmaßlichen Täter bis zu 50 000 Euro Geldstrafe.

Zu diesen Vorgängen findet der Welt-Autor Holger Kreitling klare Worte:

Eine Umweltverträglichkeitsprüfung der besonderen Art? Fakten schaffen mit Stöckchen? Was den Baumklopfer so einzigartig macht, ist, dass zum ersten Mal offensichtlich werden könnte, was seit Jahren als Gerücht umgeht. Nämlich, dass Greifvögel aktiv vergrämt werden, weil ihre Existenz die Genehmigungsverfahren behindern.

Von solchen an Umwelttriller erinnernde Machenschaften will die Gutachterfirma Ecoda aus Dortmund nichts hören. „Ihr Mitarbeiter sei besonders naturverbunden und naturliebend“. Ins gleiche Horn bläst man bei der kommunalen Betreiberfirma Ovag Energie. Auffallend ist, dass die im Bastwald eingesetzten „naturliebenden Gutachter“ nur acht Horste fanden, die heimischen Naturschützer dagegen 40. Der größte Naturfrevel Hessens steht noch aus, denn auch der legendäre Reinhardswald, das größte geschlossene Waldgebiet Hessens, ein „Märchenwald“ mit Jahrhunderte alten Eichen und dem „Dornrösschen Schloss“ Sababurg, soll dem grünen Windwahn und Waldhunger geopfert werden.

Im Herbst fallen nicht nur die Blätter von den Bäumen, sondern auch die Stimmzettel in die Urnen. Wer dieses einmalige Naturparadiese Hessens erhalten will, sollte die schwarzrotgrüne Landesregierung und ihre als Opposition getarnten Unterstützer abwählen. Allein den Schwarzstörchen, Uhus und Rotmilanen zu liebe. Am 28. Oktober sollte der Öko-Krimi beendet sein.            

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