Mordfall Susanne M. – So dreist verschleiert die Polizei die Herkunft des Täters

 

Hannover: Nach dem Mord an einer Frau aus dem Obdachlosenmilieu teilte die Polizei gestern folgendes mit:

Am Dienstagmittag, 07.08.2018, gegen 11:50 Uhr, haben Zielfahnder der Polizeidirektion Hannover einen 44 Jahre alten Mann in Helmstedt festgenommen. Er steht im Verdacht, in der vergangenen Woche die 63-jährige Oststädterin auf einem Spielplatz an der Gartenstraße getötet zu haben.

Bisherigen Erkenntnissen zufolge hatten Passanten den leblosen Körper am 31.07.2018, gegen 11:00 Uhr, auf dem Spielplatz an der Gartenstraße entdeckt und die Polizei alarmiert. Ein hinzugerufener Notarzt konnte nur noch den Tod der Frau feststellen. Nachdem zunächst keine konkreten Hinweise auf ein Fremdverschulden vorlagen, ergab eine durchgeführte Obduktion, dass die 63-Jährige einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen sein könnte (wir haben berichtet).

Die akribische Ermittlungsarbeit der Kripo führte die Beamten auf die Spur des 44-Jährigen, der sich offenbar kurz nach dem Fund der Leiche nach Helmstedt abgesetzt hatte. Heute in der Mittagszeit klickten die Handschellen und die Zielfahnder nahmen den dringend tatverdächtigen Mann in Helmstedt fest.

Er soll auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hannover noch heute einem Haftrichter vorgeführt werden.

Die rechtsmedizinischen Untersuchungen zu den genauen Todesumständen des 63-jährigen Opfers und die weiteren Ermittlungen dauern an.

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden weiterhin gebeten, sich unter der Rufnummer 0511 109-5555 beim Kriminaldauerdienst Hannover zu melden.

Nach HAZ-Informationen „handelt es sich bei dem 44-Jährigen ebenfalls um einen Angehörigen des Milieus und er hatte in Deutschland Asyl beantragt. Seine Staatszugehörigkeit – vermutlich eine afrikanische – und auch sein genaues Alter sind demnach nicht eindeutig geklärt.“

Der Täter war bereits polizeilich bekannt und konnte durch DNA-Spuren ermittelt werden. Das Vergleichsmaterial befand sich in der Datenbank, da er kürzlich zu einer Bewährungsstrafe von drei Monaten wegen sexueller Belästigung verurteilt worden war. Wie die HAZ weiter berichtet, wollte sich der mutmaßliche Afrikaner nach Helmstedt absetzen und sich dort neue Papiere beschaffen.

freie-presse.net

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