Hessens Linksfront gegen die Demokratie

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So soll die AfD platt gemacht werden (Foto: Collage)

Noch ist die AfD in Hessen nicht im Wiesbadener Landtag vertreten, doch schon verbreitet sie Angst und Erschrecken. Natürlich nicht unter den zahlreichen Bürgerinnen von Kassel bis Darmstadt, die bald diese Partei wählen werden. In Aufregung ist vielmehr die gesamte Linksfront, die nun zu einer Demonstration und Kundgebung unter der illusionären Parole „Keine AfD in den Landtag“ aufgerufen hat. 

Von Wolfgang Hübner

Und deshalb werden am übernächsten Sonntag in der Landeshauptstadt Wiesbaden mal wieder die üblichen Verdächtigen Heerschau halten: Die Linkspartei, die höchst profitabel in der Koalition mit der CDU befindlichen Grünen und auch die abstürzende SPD-Konkursmasse. Dazu der DGB, der Landesausländerbeirat, die Frankfurter „Bildungsstätte Anne Frank“ und nicht zuletzt der Zentralrat der Muslime. Die CDU wurde eingeladen zum Mitmachen, wollte sich aber kurz vor den Landtagswahlen nicht vollends zum Spielball der Linksfront machen lassen. Der im Landtag vertretenen FDP hingegen blieb eine Einladung wegen angeblicher AfD-Nähe erspart.

Statt auf diese linke Diskriminierung stolz zu sein, fordert die FDP den SPD-Landesvorsitzenden Schäfer-Gümbel auf, sich der Veranstaltung nicht als Redner zur Verfügung zu stellen. Irgendwie geistert bei manchen Zeitgenossen noch immer die Idee von der „anständigen“ Sozialdemokratie herum, die sich besser nicht in Gesellschaft von Genderwahnsinnigen, Invasionsdemagogen oder Islamisierungslobbyisten begeben sollte. Doch der biedere Wahlniederlagenmagnet Schäfer-Gümbel spricht am 19. August schon auf der richtigen Kundgebung – seine SPD gehört untrennbar dazu, wenn es gegen die Demokratie in Deutschland und Hessen geht.

Wie anders auch könnten Intention und Charakter dieser Anti-AfD-Veranstaltung gewertet werden? Wer schon vor einer (hoffentlich) nach demokratischen Regeln ablaufenden Wahl gegen deren voraussichtliches Resultat protestiert, der stellt sich nicht heldenhaft gegen krankhaft herbei fantasierten „Rassismus“ und „Faschismus“, sondern gegen den Willen des Souveräns. Wer sich allerdings darin verrannt hat, die AfD als Nachfolgeorganisation der NSDAP und Björn Höcke als Wiedergeburt Adolf Hitlers zu begreifen, oder vielmehr, wie bei den Strategen von Linken, Grünen und SPD der Fall, diesen geschichtsblinden Wahnsinn eiskalt kalkulierend für die eigenen politischen Ziele zu instrumentalisieren sucht – der wird vor und nach jeder Wahl, die mit Erfolgen der AfD zu enden droht oder tatsächlich endet, Panik schüren und Ausgrenzung predigen wollen.

Die klügeren in diesem verwahrlosten Spektrum haben inzwischen erkannt, wohin diese Strategie führt, nämlich ins Abseits und politischen Abstieg. Denn eine Linke, die den Nationalstaat schmäht, will und kann den für die Masse der Normalbevölkerung unverzichtbaren Sozialstaat weder verteidigen noch erhalten. Grüne und Sozialdemokraten, die sich faktisch für eine grenzenlose Masseninvasion aus der ganzen Welt nach Deutschland und Europa einsetzen, flechten an einem Strick, an dem auch sie eines nicht mehr so fernen Tages baumeln könnten.
Diejenigen aber, die dieses Schicksal nicht erleiden wollen, werden in wenigen Wochen in Hessen wie in Bayern AfD wählen müssen – und das auch tun. Daran werden Linksfront-Aufmärsche in Wiesbaden oder München nichts ändern. Doch jede dieser Veranstaltungen dokumentiert ein und andere Mal: Die selbsternannten Verteidiger der Demokratie sind ihre größten Verächter. Na, dann demonstriert mal schön!

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