Erpresst nun auch Marokko die EU ?

Afrikanische Einwanderer rennen aus ihrem Schlauchboot an die spanischen Strände. Screenshot: Youtube

Marokko soll die Grenzkontrollen gelockert haben und so tausenden von Afrikanern die Überfahrt nach Spanien ermöglicht haben. Damit soll Brüssel unter finanziellen Druck gesetzteren.

In dem von der andalusischen Küste nur 14 Kilometer entfernten Marokko, beginnt für die illegalen Einwanderer nun die Reise nach Europa. Mit der mutmaßlichen Lockerung der Kontrollen könnte das Land eine bessere Ausgangsbasis für Verhandlungen bei Fischereiabkommen und Zahlungen den Schutz der EU-Aussengrenzen herausschlagen wollen, schließen Experten laut euronews nicht aus.

„Es ist schwierig, es mit absoluter Gewissheit zu sagen, aber mehrere Beobachter, denen ich vertraue, meinen, dass Marokko,  im Rahmen der Verhandlungen über sehr heikle Themen wie das Fischereiabkommen oder bei den Verhandlungen über die Hilfe, die die EU dem Land geben wird, um diese Migrations- Ströme zu lenken „, behauptet Gonzalo Fanjul  von porCausa, einer Organisation, die von George Soros finanziert werden

„Traditionell senken oder heben die marokkanischen Staatssicherheitsdienste die Hände, je nach den Umständen. Einer der Faktoren, die uns glauben lassen, ist, dass unter den Flüchtlingen viele Marokkaner sind und diese Einwanderer nicht aus Libyen vertrieben werden“, so Fanjul.

Erst im vergangenen Monat hatten Marokko und Tunesien 55 Millionen Euro Steuergelder von der EU bekommen, „um den maritimen Grenzschutz zu verbessern, Leben auf See zu retten und gegenMenschenschmuggler vorgehen zu können.“ (MS)

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