Duisburger Behindertenwerkstatt: „Gierhals-Chefin“ Rogg fristlos entlassen

wfbm (Bild: Screenshot)
wfbm (Bild: Screenshot)

Duisburg – Die Geschäftsführerin der „Werkstatt für Menschen mit Behinderung“, Roselyne Rogg, ist fristlos entlassen worden. Sie machte sich auf schamlose Weise mit 376.000 Euro jährlich die Taschen voll. Rogg ist mutmaßlich kein „Einzelfall“ im Selbstbedienungsladen der boomenden Sozial-und Immigrationsindustrie.

Das Gehalt der Geschäftsführerin der Werkstatt für Menschen mit Behinderung (wfbm), Roselyne Rogg, löst Schnappatmung nicht nur in der Duisburger Stadtverwaltung aus. Der Grund: Der Aufsichtsrat war offenbar nicht eingeweiht, dass Rogg zuletzt jährlich zwischen 350.000 und 380.000 Euro in ihre Taschen stopfte (Jouwatch berichtete).

Mit einstimmigem Beschluss“, heißt es in der Pressemitteilung, „hat der Aufsichtsrat (…) das Arbeitsverhältnis mit Roselyne Rogg mit sofortiger Wirkung beendet: Nicht nur die öffentlich gewordenen Erkenntnisse über die massiven Gehaltserhöhungen, sondern „auch die gestrige Pressekonferenz ließen dem Aufsichtsrat, der vor allem im Wohle der Werkstatt für Menschen mit Behinderung und ihrer Mitarbeiter handelt, keine andere Entscheidungsmöglichkeit“, heißt es weiter – gesamter Wortlaut hier.

Oberbürgermeister Sören Link (SPD) versprach einmal mehr Aufklärung. Link weigerte sich im vergangenen Jahr noch, das Gehalt von Rogg offen zu legen. Die Stadt argumentierte: „Ob eine Geschäftsführung ihre Bezüge veröffentlichen möchte oder nicht, ist nicht verpflichtend, sondern ihre private Entscheidung.“ Ob Link auch Fragen zur Ausrichtung seiner Hochzeit beantworten muss, wird indes nicht thematisiert. Bereits im September 2017 wurde bekannt, dass Links Hochzeitsfeier über eine Kostenstelle der wfbm abgerechnet worden sein soll. 9.345,80 Euro könnte sich Link laut eines correctiv-Berichts von der wfbm unter der Führung Roggs bezahlt haben lassen. (SB)

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