Klimafolgenforschung & Heißzeit: „Mogst a Schelln, Huber?“

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"Heißzeit" (Foto: Pixabay)

Klimaforschung ist ein lukratives Geschäft. Für den Fall, dass es Geschäftseinbrüche geben sollte, sind Klimaforscher oft auch noch Klimafolgenforscher. Früher nannte man solche Leute Bauern und es hieß: Beachten Sie die Bauernregeln. Eine solche Bauernregel konnte beispielsweise lauten: „Ist´s von Mai bis Oktober heiß wie die Sau, verdorren dem Bauern der Mais und die Frau.“ Das war sozusagen angewandte Volksklimafolgenforschung. Seit aber alle Abitur haben, reichen die Bauernregeln nicht mehr. Der Klimafolgenforscher ist die Folge. Eine volkstümliche Betrachtung der Folgenforschung.

Von Max Erdinger

Unter einem „Schellnhuber“ versteht man in Bayern jemanden, der sich wegen seiner vorlauten Äußerungen öfter einmal eine einfängt. Üblicherweise wird er aber vorgewarnt: „Mogst a Schelln?“ Nicht so bei den Preussen. Bei denen ist der Schellnhuber ein Prof. Dr. Dr. h.c. und Chef des Instituts für Klimafolgenforschung in Potsdam. Üblicherweise hört man nicht allzu viel von ihm, weil meistens das Wetter nicht mit seinen Äußerungen korreliert. Allerweil ist es aber so, dass das Wetter zum Klimafolgenalarmismus passt wie die Faust aufs Auge. Deswegen gab es heute im Bayerischen Rundfunk eine Nachrichtenmeldung vom preussischen Schellnhuber, Prof. Dr. Dr. h.c. . Damit die auch richtig einschlägt, kam sie mit einem neuen Begriff daher: „Heißzeit“. Mit der Heißzeit gegen die Eiszeit, sozusagen.

„Heißzeit“ ist unter propagandistischen Gesichtspunkten genial. Es handelt sich um ein neues Schlagwort, das sich sogar heutige Abiturienten leicht merken können. Die Schlagkraft des neuen Schlagwortes wird eine flächendeckende sein, wenn nicht sogar eine breite. Der Zeitpunkt seiner Einführung in den Wortschatz der Eingebildeten ist ebenfalls genial gewählt. Im Januar hätte sich für die „Heißzeit“ des Klimafolgenforschers keine Sau interessiert. Und das, obwohl komplexe Forschung das ganze Jahr über stattfindet. Warum sie überhaupt stattfindet, darüber könnte man ein Buch schreiben, so dick wie ein beleibter Al Gore. Dafür fehlt mir hier natürlich die Zeit. Wer „Heißzeit“ in den Verkehr bringt, wenn es gerade eine Hitzewelle hat, der ist ein ganz Gewiefter, ein Filou. Das wird sich bestimmt auszahlen für das Institut.

So viel ist klar: Ohne eine Klimakatastrophe und ihre Folgen wäre der Klimafolgenforscher ganz schnell ein ganz armer Hund. Deswegen interessiert er sich neben Sex für nichts so sehr, wie für den Erhalt der Klimakatastrophe. Wäre es anders, würde man sagen, der Klimafolgenforscher bisse sich in die Hand, mit der er sich füttert. Und dann stünde er in der öffentlichen Wahrnehmung dumm da. Das mögen schon heutige Abiturienten nicht. Man kann sich folglich vorstellen, wie schlimm das erst für einen ausgemachten Klimafolgenforscher wäre.

Damit man auch weiß, wozu die Klimafolgenforschung gut ist, wenn sie schon an den Folgen des Klimas nichts ändert, verband der preussische Schellnhuber seinen heißzeitigen Vorstoß an der Wetterfront mit einer handfesten Forderung. Bis zum Jahre 2030 solle die Bundesregierung den Verbrennungsmotor ausmustern, forderte er im Ton des wissenschaftlichen Folgebesorgten. In China z.B., wo ein paar mehr notorische Klimaschädlinge leben als in Deutschland, hält man seit dem bärtigen Althippie aus Trier viel von deutschen Bauernregeln. Schon Mao wusste: „Tat ein Chinese am Wesen genesen, ist´s von Karl Marx das deutsche gewesen.“

Oft spricht man auch vom „politischen Klima“. Auch hier greift eine alte, internationale Bauernregel: „Kommt aus Deutschland ein politisches Klima, ist es meist alles andere als prima.“ Vorwärts immer, rückwärts nimmer: Der Politklimafolgenforscher muss her!

Der BR: „Bislang sprachen Wissenschaftler meist von einer Warmzeit, wenn sie über den Klimawandel redeten. Den Forschern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) reicht dieser Begriff offenbar nicht mehr aus, um das Phänomen der globalen Erwärmung zu beschreiben. In einer Zusammenfassung zahlreicher Einzelstudien weisen sie darauf hin, dass sogar die Gefahr einer Heißzeit selbst beim Einhalten des Pariser Klimaabkommens nicht ausgeschlossen werden kann.

Propaganda wegen Gefahren, die nicht ausgeschlossen werden können, nennt man üblicherweise Alarmismus. Gefahren, die nicht ausgeschlossen werden können, gibt es nämlich wie Sand am Meer. Das ganze Leben ist derartig lebensgefährlich, dass man unweigerlich daran verstirbt. Die Gefahr, zu versterben, – und das weiß jeder gewissenhafte Lebensfolgenforscher -, kann nicht ausgeschlossen werden. Sogar ein Fahrradhelmchen hilft nicht gegen die Katastrophengefahr aus der irdischen Lebensfolge. Ob wohl ein Verbot des Verbrennungsmotors der Lebensgefahr ein Schnippchen zu schlagen imstande ist? Und ob man wohl mit Uschis furchterregender Bundeswehr gegen alle diejenigen Länder Krieg führen sollte, die nach 2030 noch völlig verantwortungslos Verbrennungsmotoren in ihre gottverdammten Drecksautos einbauen, weil sie sich partout nicht von ein paar superschlauen Deutschen das ewige Leben auf Erden aufschwatzen lassen wollen? Mitte Juli angreifen vielleicht, damit es recht nach „plausibel“ aussieht? Und die Länder in der südlichen Hemisphäre kurz vor Weihnachten, weil es dann dort kriegsmäßig heiß ist? Gemach, gemach – erst einmal brauchen wir den Elektropanzer und den windkraftbetriebenen Hubschrauber.

Jedenfalls: Ernstgemeinte Klimafolgenforschung in Deutschland bedeutet globale Kriegsgefahr. Wir brauchen unbedingt ein Expertengremium aus Politklimafolgenforschern, die mit einfachen Klimafolgenforschern und spezialisierten Kriegsgefahrfolgenforschern zusammen die Folgen jedweder Gefahr erörtern, die nicht ausgeschlossen werden kann, damit wir international nicht wie Folgensorgenazis dastehen. Das wäre das letzte, was wir wollen. Lieber sterben wir, habe ich recht?

Den Wissenschaftlern zufolge könnte sich die Erde langfristig um etwa vier bis fünf Grad Celsius erwärmen und der Meeresspiegel um zehn bis 60 Meter ansteigen„.

Angesichts der Tatsache, dass es die Erde aufgrund der zeitlichen Entstehungsfolgen ihrer selbst bereits seit etwa 4,5 Milliarden Jahren gibt, ist ein langfristiger Konjunktiv eine sehr dehnbar zu interpretierende Möglichkeit. So gesehen, könnte „langfristig“ auch bedeuten, dass der Meeresspiegel nicht um zehn bis 60 Meter ansteigt, sondern dass ein ganzer Kontinent im Ozean versinkt und der Meeresspiegel, diesen Kontinent betreffend, um exakt 3841 Meter ansteigt, wenn man die Durchschnittshöhe der untergegangenen Kontinentalerhebungen als Messgrundlage hernimmt. Und „etwa vier bis fünf könnten …“ heißt, dass wir die Folgen des Ungefähren erforschen sollten.

Schellnhuber, – was für ein Name!

 

 

 

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8 Kommentare

  1. Lasst Euch nur nicht irre machen, es war alles schon öfter da, als man denkt…!

    Nun ein paar Worte zu den schwankenden Temperaturen und dem Klimawandel:
    Die Erde befindet sich nicht auf einer konstant verlaufenden Umlaufbahn um die Sonne.
    Außerdem Trudelt sie ein wenig, so um die drei bis fünf Grad.

    Astronomen haben schon vor einigen Jahren festgestellt, dass wir (die Erde) derzeit in einer etwas veränderten Umlaufbahn um die Sonne, nämlich näher dran, unterwegs ist.
    Diese relative Erdnähe zur Sonne bewirkt natürlich eine Temperaturerhöhung, die ganz natürlich ist.
    Diese Annäherung soll seit etwa 1965 spürbar sein und etwa bis 2030 oder 2035 andauern, kann auch noch länger sein, (kann ich jetzt aus dem Stehgreif nicht sagen, muss ich nochmal nachschauen), dann entfernt sich die Erde wieder von der Sonne und es wird folgerichtig wieder kälter.

    Auf diese Weise kam es auch zu den Eiszeiten, natürlich gab es weitere Faktoren, wie z. B. Vulkanausbrüche, deren Staubbelastungen bis in die Stratosphäre reichten, die diese Abkühlung zusätzlich forcierten. Aber die Abkühlung und auch die Erwärmung haben mit der relativen Erdnähe zur Sonne zu tun…!

    So gesehen ist auch das logisch nachvollziehbar – sollten sich die Wissenschaftler der unterschiedlichen Fakultäten (Meteorologie & Astronomie), vielleicht öfter einmal unter einander austauschen, dann käme bestimmt so mancher Stuss erst gar nicht auf…!
    …und wir könnten endlich auf Stussmariechen Göring-Eckardt verzichten…!

    Und jetzt zum heißen Sommer 2018:

    Solche heißen Sommer hat es immer mal wieder gegeben…
    Der Sommer 2003 war noch heißer als der derzeitige Sommer, da waren es mancherorts bis zu 43° C und das wochenlang.

    1972 hatten wir einen Sommer, der sogar den Sommer von 2003 in den Schatten stellt,
    da waren es wochenlang um die 40° C und es war so trocken, dass sogar stärkere Fließgewässer am Austrocknen waren und sogar größere Seen einen Großteil ihres Wassers verloren haben und die Bäume haben Ende Juli das Laub abgeworfen.

    Das Trinkwasser wurde damals rationiert und die Bauern haben in Güllefässern Wasser
    (aus dem Bach) auf die Kartoffelfelder gefahren, damit nicht alles verdorrte.

    Wir hatten Glück, wir haben einen eigenen, sehr stark fließenden Brunnen (Tiefenquelle), da stand bei uns der Hof voll mit Wasserfässern der umliegenden Bauern, die entweder Wasser für ihr Vieh holten oder eben für auf die Felder…

    …meine Großeltern, geb. 1902 & 1904, wussten auch von früheren, sehr heißen und trockenen Sommern zu berichten – es ist also nichts neues und schon gar kein Klima-Phänomen, von wegen Klimaerwärmung…!

    Ach ja, die Göring-Eckardt, der schaut doch die Dummheit und die Verlogenheit direkt aus dem Gesicht – schaut sie Euch mal richtig an…!

    Im Gegensatz zu den heißen Sommern hatten wir auch schon extreme Winter.
    1978/1979 hatten wir einen Winter, der sogar den Einsatz der Bundeswehr erforderte, wochenlang Minusgrade, wochenlang Schneefall, meterhohe Schneelagen…

    1997 hatten wir einen sehr kalten Winter, wochenlang mit Minustemperaturn von um die
    -30° C. und so gut wie keinen Schnee. Damals sind sogar die unterirdischen Wasserleitungen eingefroren und man musste Wasser in Kanistern, bei den örtlichen Stadtwerken holen.

    1999 oder 2000 hatten wir wieder einen langen und schneereichen Winter.

    Der Winter 2008 / 2009 war auch ein sehr schneereicher und teils sehr kalter Winter.

    Also, lasst Euch nicht verrückt machen, Wetterextreme hat es schon immer gegeben…!!!

    Genau so irreführend sind die Erklärungen, dass die Arktis wegschmelze…
    Das Eis, das von der Arktis abbricht, bildet Eisberge, die durch die Meere wandern, bis sie sich auflösen.
    Das Selbe gilt auch für die Antarktis, auch dort brechen Eisstücke ab und treiben durch die Meere, bis sie geschmolzen sind…
    …mir ist aufgefallen, wenn man von Zeit zu Zeit mal wieder Bilder im TV gezeigt bekommt, dass wieder riesige Eisabbrüche stattgefunden haben sollen, dass man dabei auch gerne auf Aufnahmen aus dem Archiv zurück greift und das Ganze dann als aktuell verkauft…

    Mich haben schon immer das Wetter / Klima / Astronomie und weitere wissenschaftliche Themen interessiert und da habe ich auch Videoaufnahmen / Videomittschnitte gemacht.

    Und was soll ich sagen, die Tagesschau hatte einen Film über die zerbrechende Antarktis gezeigt, der 23 Jahre vorher schon einmal gezeigt wurde…
    …aber man betonte, dass die Bilder AKTUELL seien…!!!

    Ich habe beide Mitschnitte aufbewahrt, so dass auch das jeweilige Datum erkennbar ist.

    Soviel mal wieder zum Wahrheitsgehalt unserer GEZ-Medien…!!!
    .

  2. Der erste Satz lautet ”Klimaforschung ist ein lukratives Geschäft.” Das ist eine glatte Lüge. Dann habe ich aufgehört, diesen Schwachsinn zu lesen.

    • Ach hallo, Herr Schellnhuber! Ich wünsche ihnen einen schönen Tag. Waren Sie schon auf Malle? Ein Herr Til Schweiger ist dort schon durchgedreht. Ursache: Sonnenstich!

  3. Hoffentlich steigt der Meeresspiegel schnell, sodaß ich mein hochgelegenes Grundstück teuer an einen Holländer verkaufen kann, mit der Kohle lass ich es mir dann woanders gut gehen, Hauptsache raus aus diesem Irrenhaua.

  4. Siebenschläfer war dieses Jahr auffällig warm und trocken.
    Ich staune, daß es überhaupt Leute gibt,
    die sich über diesen schönen Sommer wundern.

    Wenn der Nächste wieder so kalt und naß wie der Letzte wird, verschwinden Latif und Schellenhuber wieder hinterm Laptop und denken sich neue Schlagzeilen aus.

  5. Wenn es donnert im Mai – ist der April vorbei.
    Fällt Juniregen auf den Roggen – bleibt der Weizen auch nicht trocken.
    Wenn Bauern in die Jauche segeln – helfen keine Bauernregeln.
    In der Regel ist der Bauer über jedes Wetter sauer.

  6. Ehrlich-das waren mir zuviel Folgenforscher^^
    Ganz sicher hat das Klima Folgen, wenn man friert zieht man sich warm an, wenn mann schwitzt zieht man sich wieder aus. So What?
    Heiße und überheiße Sommer und auch Dürreperioden kennt auch Mitteldeutschland.Die Dürreperioden-den folgten meist ausgiebige und langanhaltenden regenfälle, die je nach Vegetation und Menschen gemachten Veränderungen in der Natur entsprechende Folgen hatten.

  7. Na toll , diese Forschungen des klimas sind alle für katz.

    Erstens war die Temperatur seit der entstehungsgeschichte der Erde sowieso warm bis tropisch.Selbst die Polkappen waren während der Dinos Eisfrei .
    Das kontinente versincken im Meer ist auch normal.

    Und diese selbst ernannten klimaforscher vergessen immer das die Polkappen erst durch die letzten Eiszeiten mit Eis bedeckt sind.
    Rein theoretisch gehen wir wieder in die warmzeit der Dinos zurück so ähnlich halt.
    Es gab schon immer polsprünge und die Länder die versinken werden lässt sich nicht aufhalten da halt mal kontinente nicht fest sind.
    Der Meeresboden wandert oder kriecht .
    Island zb ist ein Meeresrücken der kann auch versinken .
    Die Erde wird sich verändern sie ist immer noch in der entstehung.

    Und diese forscher bekommen viel geld um den Menschen angst zu machen .
    Es ist doch so volksverdummung bis ultimo,für viel Steuergeld.

    Fängt schon bei der Mülltrennung an „Gelber Sack“-grüner punkt etc..
    Die Deutschen haben eine regelrechte sammelwut werfen die plastikverpackungen ausgespült in den gelben sack .
    Und wenn der gelbe sack abgeholt wird landet er auf der gleichen Mülldeponie wie der gemeine Hausmüll weis ich aus erster hand da ich einen bekannten habe der Müllauto fährt und der muss es ja wissen .

    Wir werden belogen betrogen und sind zur verdummung verbannt weil das selbst ständige denken abhanden gekommen ist.

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