Polizisten drohen jugendlichem Syrer mit Schusswaffen-Einsatz

Messerattacken (Foto:Durch victoras/shutterstock)
Messerattacken sind Alltag geworden. (Foto: Durch victoras/shutterstock)

Potsdam – In der Nacht zu Donnerstag haben Polizisten in Potsdam einem 15-jährigen Jugendlichen aus Syrien mit dem Einsatz ihrer Schusswaffen gedroht. Zuvor bedrohte der Syrer die Beamten massiv, unter anderem auch mit einem Messer. Vor ein paar Tagen hat sich der Oberbürgermeister der Stadt bereit erklärt, noch mehr solcher Kandidaten aufnehmen zu wollen.

Am Potsdamer Hauptbahnhof mussten Polizisten in der Nacht zum Donnerstag mit dem Einsatz ihrer Schusswaffen drohen. Die Beamten sahen sich nach Angaben der Bundespolizei dazu gezwungen, weil die  von einem 15-jährigen Syrer mit einer Messerklinge bedroht worden waren. Der Jugendliche und ein 20-jähriger Syrer hatten Reisende angepöbelt, die Polizisten fesselten den Älteren der beiden und nahmen ihn in Gewahrsam. Dabei hatte der 15-Jährige den Beamten ein Funkgerät weggenommen und zerstört. Die Polizisten reagierten darauf mit Pfefferspray.

Der migrantische Gewalttäter war anschließend mit zwei Pflastersteinen in den Händen zum Vorplatz des Hauptbahnhofs zurückgekehrt, bewarf die Beamten mit einer Flasche und zückte die Messerklinge. Nachdem die Polizisten daraufhin mit der Waffe drohten, ließ sich der 15-Jährige festnehmen. Aus einem internen Polizeivermerk geht hervor, dass der 15-Jährige Täter der Polizei bereits bekannt ist – unter anderem war er wegen gefährlicher Körperverletzung und Drogendelikten auffällig geworden.

Wie die PNN weiter berichten, sei es erst kürzlich unweit des Hauptbahnhofs zu einer Massenschlägerei gekommen . Bis zu 40 Personen hätten dabei aufeinander eingeprügelt. Laut Zeugen handelte es sich bei den Tätern um Personen mit „südeuropäischen und schwarzafrikanischen Aussehens“, die aus unbekanntem Grund in Streit geraten waren. Nur ein Tatverdächtiger konnte dingfest gemacht werden, die anderen flohen. Die Stadt hatte anschließend angekündigt, die Öffnungszeiten der betroffenen Freundschaftsinsel auf den Prüfstand stellen zu wollen.

Trotz dieser Zustände scheint für Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) noch nicht genug Bereicherung in der Stadt vorzuherrschen. Wie Jouwatch berichtete, hat sich der SPD-Mann den Oberbürgermeistern Henriette Reker (Köln/parteilos), Thomas Geisel (Düsseldorf/SPD) und Ashok Sridharan (Bonn/CDU) angeschlossen und für die Bürger entschieden, noch mehr „Flüchtlinge“ aufzunehmen. (SB)

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