Stark limitiert: Katrin Göring-Eckardt (Grüne)

Foto: Imago

Die Meisten sagen immer „Demokratie“, wenn sie sich über die deutsche Regierungsform äußern, ganz so, als sei die bundesdeutsche Medien- und Massendemokratur das einzige, was man sich unter „Demokratie“ vorstellen kann. Dabei kennt die Demokratie verschiedene Erscheinungsformen. Großbritannien z.B. funktioniert so ähnlich wie Deutschland, nennt sich aber „konstitutionelle Monarchie“. In der Antike gab es im dauernden Wechsel mit der Tyrannis die attische Demokratie, die allerdings etwas völlig anderes gewesen ist, als eine Medien- und Massendemokratur. Das war eine „Demokratie der Eliten“. Eine Katrina Göring-Eckardtos hätte in der Antike nichts zu melden gehabt, weil sie niemals Elite gewesen wäre. Das ist in Deutschland heute ganz anders. Ein Fortschritt ist das keinesfalls.

Von Max Erdinger

Die Grünen sind die jakobinische Geißel der Gegenwart. Ratio zählt nicht viel, Gesinnung und „Moral“ sind das wichtigste. Da nehmen sich Nazis und Grüne nicht viel. Weil das so ist, spült diese totalitäre Gesinnungswächterpartei seit Jahrzehnten die fragwürdigsten Figuren ins Rampenlicht der deutschen Medien-, Massen- und Parteiendemokratur. Katrin Göring-Eckardt ist eine davon.

Im Grunde ist sie der Idealtyp einer Grünin. Wenig Wissen, viel Gefühl und Meinung – und die unerschütterliche Gewißheit, von der Vorsehung dazu auserwählt worden zu sein, sich allen anderen „Demokraten“ als moralische Instanz vor die Nase zu setzen.

In der „Welt“ hat Göring-Eckardt einmal mehr die Gelegenheit genutzt, den grünen Idealtyp in seiner ganzen monströsen Ignoranz auszustellen. Sie äußerte sich über den unsäglichen Horst Seehofer, seines Zeichens Innenminister am Hofe Angela Merkels, und warf ihm vor, den „Boden für Rassismus“ zu bereiten. Sie ist gar nicht damit einverstanden, daß man „Der Islam gehört nicht zu Deutschland“ noch sagen darf. Ihr Parteikollege Hofreiter macht seinem Namen alle Ehre und bereitet derweil den Hof, wo er mit hochrotem Kopf in regelmäßigen Abständen unterstützende Parolen vom Hofpferd herunterbrüllt. Daher die Redewendung „die story vom Pferd“.

Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Göring-Eckardt macht Innenminister Seehofer schwere Vorwürfe – besonders stört sie sich an dessen Aussagen über den Islam. Sie fordert, in der Migrationsdebatte einen anderen Fokus zu setzen.

Da im deutschen Relativismus alles, bevor es das ist, was es ist, erst einmal relativ ist, kann man von Seehofer behaupten, er sei ein „relativ vernünftiger Mensch“. Absolut betrachtet ist er das natürlich nicht. Realiter hat Seehofer mit Vernunft sogar überhaupt nichts zu tun. Daß er relativ etwas damit zu tun hat, liegt an denjenigen, zu denen man ihn in Relation setzt, darunter Grüne wie Katrin Göring-Eckardt. Im Vergleich zu einer Weinbergschnecke ist auch ein Trabi so relativ schnell, wie Horst Seehofer im Vergleich zu Angela Merkel relativ klug ist. Nur, um hier einmal eine Ahnung davon zu skizzieren, was das Problem mit dem vermaledeiten Relativismus ist.  Aber was hat sie nun genau gesagt, diese grün-elitäre Ausgeburt der historisch inferioren, bundesdeutschen Demokratur?

Die Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Katrin Göring-Eckardt, hat Innenminister Horst Seehofer vorgeworfen, dem Rassismus in Deutschland den Boden zu bereiten. Wenn jemand wie der Bundesinnenminister sage, „der Islam gehört nicht zu Deutschland“, würden sich viele dazu herausgefordert fühlen zu sagen, „dann gehören die Muslime auch nicht zu Deutschland“, sagte Göring-Eckardt im ZDF-„Morgenmagazin“. „Da ist natürlich der Boden bereitet für den Rassismus.

Es gibt zwei Möglichkeiten für die Dämlichkeit hinter der Behauptung, der Islam sei eine Rasse. Die erste ist Dämlichkeit schon vor der Behauptung. Wer Religion und Rasse nicht auseinanderhalten kann, ist nun einmal nicht die Hellste. Die zweite Möglichkeit ist die wahrscheinlich zutreffende: Hinter der systematischen, notorischen Verwendung des Begriffs „Rassismus“ für Sachverhalte, die mit Rassismus nichts zu tun haben, steckt die Absicht, alles zu diffamieren, was einen Unterschied sichtbar macht. Grünen und Roten sind Unterschiede ein Gräuel, weil sie die Simplizität ihres Denkens überfordern und alles in einem Ausmaß verkomplizieren, mit dem die Zwangsvereinfacher nicht mehr zurecht kommen. Ergo: Falsch, Frau Göring-Eckardt. Und mit der Bitte um möglichst widerspruchslose Kenntnisnahme: Der Islam ist keine Rasse. Daher sind auch Moslems keine. Mit seinen Aussagen zum Islam bereitet niemand „natürlich den Boden für Rassismus“, auch der Herr Seehofer nicht.

Der CSU-Politiker hatte kurz nach seiner Vereidigung als Innenminister im März in einem Interview die Ansicht vertreten, der Islam gehöre nicht zu Deutschland. Damit hatte er dem ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff widersprochen, der 2010 gesagt hatte: „Der Islam gehört zu Deutschland.“ Seehofers Aussage war auf breite Kritik gestoßen.

Da haben wir es wieder, das Wörtchen „breit“. Es ist inzwischen so weit verbreitet und so heftig beritten wie die Wörter „umstritten“ und „Rassismus“. In gewisser Hinsicht hat es jedoch seine Berechtigung. „Breit“ ist nämlich auch ein umgangssprachliches Synonym für „besoffen“ oder „bekifft“. So verstanden wäre „breite Kritik“ an Seehofer zutreffend.

Göring-Eckardt warnte nun auch vor einer Verharmlosung in der unter anderem vom Fußballer Mesut Özil angestoßenen Debatte über Rassismus in Deutschland: „Wir müssen den Rassismus gegenüber Menschen mit anderen Namen, mit anderer Hautfarbe sehr, sehr ernst nehmen“, sagte die Grünen-Politikerin. Das sei die Aufgabe „in einer Gesellschaft, die multikultureller werden wird und werden muss“.

Wenn Idioten anfangen, dich zu „warnen“, mein Freund, dann ist Alarmstufe rot. Im Übrigen ist „Multikulturalismus“ nicht das, was für Deutschland geplant ist. Geplant ist der „Omnikulturalismus“, mithin also die völlige Preisgabe der eigenen Kultur gegen den Willen der Alteingesessenen. Das wiederum ist keine „Aufgabe“, sondern eine Absicht. Und zwar eine von Leuten, die dafür erstens kein Mandat haben und die dadurch zweitens gegen ihren geleisteten Amtseid verstoßen. Drittens:  „multikultureller“ als Steigerungsform von „multikulturell“ ist eine relativistische Luftnummer, so wie „aktuellst“ im Verhältnis zu „aktuell“. Es gibt keine „aktuellste Verkehrsmeldung“, sondern lediglich eine aktuelle. Europa ist in sich multikulturell, schon immer. Das macht(e) seine Einzigartigkeit aus. Italiener, Griechen, Spanier und viele andere Europäer, die in Deutschland leben, haben diesen europäischen Multikulturalismus hierzulande auf der nationalen Ebene längst etabliert. Einen Omnikulturalismus braucht in Europa kein Mensch.

Es ist aber richtig, daß man, unabhängig von allem katrinischen Blödsinn über Islam & Rasse, über Rassismus redet. Lediglich antiweiße Grünrassisten sind dabei als Redner nicht gefragt. Es reicht schon, daß sie angesichts der Zustände in Südafrika genau solche rassistischen Schweiger sind, wie immer dann, wenn ihre eigenen Landsleute zu Opfern ihrer omnikulturellen, also völlig kulturlosen Ideologie geworden sind.

Es gibt die Kulturen der Welt, aber keine Weltkultur!

Grüne sind zu dämlich, die einfachsten Sachverhalte zu begreifen. Nicht zuletzt deshalb wurde Katrin Göring-Eckardt überhaupt Fraktionsvorsitzende. Komplette Ignoranz bei gleichzeitiger Meinungsstärke und unbedingter Linientreue ist die parteiinterne Aufstiegsvoraussetzung (nicht nur) bei den Grünen.

Göring-Eckardt forderte eine „Debatte über Migration und Einwanderung und Flucht“. „Wir reden im Moment nur noch darüber, wie wir möglichst viele Leute fernhalten können“, sagte die Fraktionsvorsitzende. Es werde nicht mehr darüber gesprochen, „wie Leute hier ankommen können und wie wir gemeinsam leben“.

Gottseidank folgen immer weniger Leute dem grün-merkelianischen Wahnsinnsweg in die völlige Kulturlosigkeit. Und wieso überhaupt auf einmal „Leute“ aus dem Munde einer Grünen? Die Leute waren doch bisher immer „die Menschen“?  Ist „die Menschen“ etwa schon auf dem absteigenden Ast? Ausgelutscht, verbraucht, zu nichts mehr nütze? Wurde das von den Grünen inzwischen bemerkt? Werden „die Menschen“ jetzt zu „Leuten“, so, wie vorher schon die „Diskriminierung“ von der Unterscheidung zur Herabsetzung geworden ist, als solche nicht mehr im Dienste der globalistisch-egalitären Agenda stand und deshalb den Aufstieg des ubiquitär verwendeten „Rassismus“ erforderte?

Pierre Vogel (Abu Hamza) , ein islamischer Haßprediger, ist übrigens Deutscher. Aus Statur, Haut- und Haarfarbe samt Nachnamen ließe sich schließen, daß er eine lange deutsche Ahnenreihe haben muß. Eine Frage, Frau Göring-Eckardt: Wenn ich Abu Hamza am liebsten aus dem Land werfen würde, wäre ich dann ein Rassist? – Antwort erläßlich.

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.
Loading...