Südkurier: Hilfe der Ordner hat eine Armbinde

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So soll die AfD platt gemacht werden (Foto: Collage)

Es ist eigentlich unfassbar, was für Typen sich heutzutage Journalisten schimpfen und über die AfD herziehen dürfen. Um diesen redaktionellen Bereich abzudecken, scheinen die Chefredakteure ganz tief in die Biotonne zu greifen und irgendwelche törichten Schreiberlinge ans Licht zu zerren. Der „Südkurier“ liefert jetzt mal wieder ein Beispiel dafür, wie tief man als Journalist sinken kann. Es geht um Veranstaltungen der AfD in Badenwürttemberg.

Ein Skandal für den Schreiberling war die Tatsache, dass Saalordner eine Armbinde tragen „mussten“:

Erschwert wird eine Entdämonisierung auch durch Auftritte wie kürzlich im Radolfzeller Innovationszentrum (RIZ), bei dem offenbar auch Alice Weidel, Fraktionsvorsitzende im Bundestag, zu Gast war – nicht öffentlich übrigens. Dabei machte die AfD als Mieterin der Räume mithilfe der Polizei das Hausrecht geltend – und mithilfe von Parteimitgliedern, die Armbinden mit der Aufschrift „Ordnung“ trugen. Zur Erinnerung: Wo heute das RIZ ist, war früher eine SS-Kaserne…

Und genau das tut aber der Autor Stephan Freissmann. Er dämonisiert die AfD auf Teufel komm raus, dabei sind Armbinden für Ordner obligatorisch und auch auf Amazon erhältlich:

Wir könnten natürlich jetzt zurück dämonisieren und den „Südkurier“ fragen, wie er darauf kommt, jemanden in die Redaktion zu lassen, dessen erster Teil seines Namen an das Dritte Reich erinnert. Aber wir sind ja nicht blöde.

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