„Ich kriege nie genug“: Potsdams SPD-OB will auch mehr Flüchtlinge

OB Postsdam - Jann Jakobs (SPD) (Bild Reinhard und Sommer)
OB Postsdam - Jann Jakobs (SPD) (Bild Reinhard und Sommer)

Brandenburg/Potsdam – Nachdem die Oberbürgermeister von Köln, Bonn und Düsseldorf nach noch mehr Flüchtlingen bei Merkel gebettelt haben, schließt sich Potsdams SPD-Oberbürgermeister an. Auch Jann Jakobs (SPD) will für die Potsdamer Bürger eine Mehr an Bereicherung und erklärt, die Stadt könne von NGO-Schleppern „gerettete“ Immigranten aufnehmen.

Die Oberbürgermeister Henriette Reker (Köln/parteilos), Thomas Geisel (Düsseldorf/SPD) und Ashok Sridharan (Bonn/CDU) hatten in einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und über die Köpfe der Bürger hinweg erklärt, ihre Städte könnten und wollten in Not geratene Immigranten aufnehmen (Jouwatch berichtete).

„Eine sehr gute Initiative!“

„Der Brief an die Bundeskanzlerin, in dem die Oberbürgermeister auf die schreckliche Situation im und am Mittelmeer aufmerksam machen, ist eine sehr gute Initiative unserer Partnerstadt Bonn sowie von den Städten Köln und Düsseldorf“, erklärte nun auch das Stadtoberhaupt von Postdam, Jann Jakobs (SPD) laut dem Focus am Sonntag.

Lauten Beifall erhält Jakobs, seines Zeichens studierter Diplomsoziologe, vom Flüchtlingsrat in Nordrhein-Westfalen. Die Funktionäre der Immigrationsindustrie aus den Reihen des Flüchtlingsrates sehen in den „Angebot der Städte Düsseldorf, Köln und Bonn ein wichtiges Signal“. Es zeige, dass es mit der Abschottung nicht weitergehen muss, sondern auch ein anderer Kurs denkbar ist“, so Flüchtlingsrats-Geschäftsführerin Birgit Naujoks gegenüber der Welt, wobei Naujoks völlig offen lässt, wie sie auf die unwahre Aussage kommt, dass Deutschland bzw. NRW sich „abschotte“.

In NRW leben mehr Asylbewerber und Schutzberechtigte als in ganz Italien

Neue Zahlen des UNHCR, die Ende Juni veröffentlicht wurden, ergaben, dass in Deutschland mit Abstand die meisten Schutzberechtigten und Asylbewerber. Damit liegt Deutschland unter allen EU-Ländern auf Platz eins. Allein in Nordrhein-Westfalen, wo die drei Stadtoberhäupter Reker, Geisel und Sridharan über die Köpfe der Bürger hinweg weitere Immigrantenaufnahmen zusagen, leben mehr Asylanten, als das UNHCR für ganz Italien gezählt hat.  (SB)

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