Deutschland – Das Land der Flüchtigen: Polizei fahndet nach fast 300.000 Personen zur Festnahme

Symbolfoto: Durch Zastolskiy Victor/Shutterstock
Symbolfoto: Durch Zastolskiy Victor/Shutterstock

Berlin  – Die Polizei in Bund und Ländern fahndet nach fast 300.000 flüchtigen Personen mit dem Ziel der Festnahme. Insgesamt waren zum aktuellsten Stand 31. Dezember 2017 im polizeilichen Informationssystem INPOL-Zentral 297.820 Fahndungsausschreibungen zur Festnahme erfasst, teilte das Bundeskriminalamt der „Welt am Sonntag“ mit. Darunter waren alleine 126.327 Fahndungsausschreibungen zur Festnahme eines Ausländers mit dem Ziel der Abschiebung, Ausweisung oder Zurückschiebung.

Die übrigen Fahndungen zur Festnahme betreffen laut BKA vor allem Straftäter und entwichene Strafgefangene oder dienen der Strafvollstreckung oder der Gefahrenabwehr. Gegenüber dem Vorjahr war laut BKA eine Steigerung um 5,1 Prozent festzustellen. Die Fahndungen zur Festnahme eines Ausländers mit dem Ziel der Ausweisung, Abschiebung oder Zurückschiebung stiegen demnach um 1,9 Prozent.

Unter diesen rund 126.000 Personen sind laut Einschätzung von Fachleuten der Innenministerien einige wohl schon ausgereist, ohne dass eine offizielle Stelle davon erfuhr. „Wenn wir mehr abgetauchte Straftäter und Abzuschiebende festnehmen wollen, müssen wir den Fahndungsdruck erhöhen. Dabei ist die Schleierfahndung das Nonplusultra. Was an Fahndungserfolgen in einem bestimmten Raum möglich wäre, zeigen die Sonderkontrollen rund um den G-7-Gipfel in Elmau“, sagte Armin Schuster, der Obmann der Union im Innenausschuss, der „Welt am Sonntag“. Dabei seien der Bundespolizei trotz breiter vorheriger Ankündigung in nur 20 Tagen 135 per Haftbefehl gesuchte Straftäter ins Netz gegangen, zudem seien mehr als 1.000 Fahndungstreffer erzielt worden, sagte der ehemalige Bundespolizist. Fahndungsausschreibungen zur Festnahme erfolgen aufgrund eines Haftbefehls oder Unterbringungsbefehls.

Letztere ordnet der Richter beispielsweise bei vermindert Schuldfähigen an. Mehr als die Hälfte der Fahndungsausschreibungen zur Festnahme betreffen aber offene Haftbefehle. Rund 175.000 waren es Ende März laut einer Antwort der Bundesregierung auf eine Grünen-Anfrage. Besonders stark war der Anstieg der offenen Haftbefehle im Bereich „politisch motivierte Kriminalität“. Sie haben sich im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdreifacht – auf 4.411 gesuchte Personen. Dabei handelte es sich meist um Islamisten. Alleine 3.151 offene Haftbefehle betrafen die entsprechende Unterkategorie „Religiöse Ideologie“. 594 Haftbefehle waren wegen „politisch rechts motivierter Kriminalität“ und 144 wegen links motivierter Kriminalität offen. 191 Fälle betrafen „ausländische Ideologie“, 15 Personen wurden aus dem Bereich „Spionage und Landesverrat“ gesucht. Dabei verweist die Bundesregierung darauf, dass es sich bei dem Delikt, das dem Haftbefehl zugrunde liegt, nicht zwingend um eine politisch motivierte Straftat handelt. Zu den wachsenden Zahlen untergetauchter Ausländern sagte Reiner Wendt, der Vorsitzende der deutschen Polizeigewerkschaft DPolG: „Mehr als 120.000 ausstehende Festnahmen von Abzuschiebenden zeigen, wie wichtig der Aufbau von Ankerzentren mit Residenzverpflichtung wäre. Heute scheitern die Abschiebungen zu oft an mangelnden Abschiebehaftplätzen, der Ausreisepflichtige muss mangels Haftplatz wieder freigelassen werden, häufig mehrere Male hintereinander.“ (dts)

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14 Kommentare

  1. Das kommt davon wenn man Illegale, Kriminelle, … frei herumlaufen lässt. Wenn man nur unregelmäßig Razzien macht.
    Die Drogenplätze sind bekannt. Warum werden dort nicht permanent Razzien gemacht? Warum ist es ein „Kavaliersdelikt“, wenn Flüchtlinge mehrere Pässe haben? Einer der mir 2 oder mehr Identitäten erwischt wird, sollte ohne Prozess sofort angeschoben werden. Außerdem sollte jeder, der mit deutschen Ämtern etwas zu tun hat, seinen Fingerabdruck prüfen lassen. Das ist heutzutage kein Hexenwerk mehr!
    Und: kein Geld für Flüchtlinge! Nur Sachleistungen.

  2. Diese genannten Zahlen der Ausreisepflichtigen sind doch geschönt, wie auch alle negativen Angaben über Arbeitslosigkeit, Kriminalität o.ä. Wenn von den über zwei Millionen illegalen Zuwanderern seit September 2015 nur ein Bruchteil asylberechtigt ist, müssen rechtmässig fast alle wieder abgeschoben werden.
    Wichtig, sofort Grenzen dicht machen, und Geld- gegen Sachleistungen ersetzen.
    Würde man sich daran halten, wäre auch das Thema „Ankerzentren“ obsolet.

  3. „… zeigen die Sonderkontrollen rund um den G-7-Gipfel in Elmau“ – aber klar doch, der Hintern unserer Politiker ist extrem schützenswert – wen interessiert der Rest …

  4. Das Nonplusultra wäre m. E. die Schliessung der Grenzen.

    Zu der Sache mit den „…mangelnden Abschiebehaftplätzen…“ kann man nur noch mit dem Kopf schütteln. Das ist ein Schildbürgerstreich ohne gleichen… nur nicht so lustig 🙁

  5. Und immer schön weiter die Abschiebung schriftlich ankündigen in Absurdistan, dann klappt es auch mit der Abschiebung!

    Deutsche, die mit Partner aus dem Nicht-EU-Ausland verheiratet sind und ständig auf eine Scheinehe hin überprüft werden, denen werden die Termine selbstverständlich nicht vorher angekündigt!

  6. Es ist und bleibt lachhaft, denn wenn man die nicht rein gelassen hätte , ohne Papiere, dann hätten die jetzt auch kein Problem, aber wer nicht gefunden werden will, den findet man auch nicht.

    • Muss man nur bei den scheinheiligen, örtlichen Heuchel-PFAFFEN und Christenverrätern nachschauen, in deren – steuerfinanzierten – WEIN-Kellern, da findet man ganz bestimmt jede Menge ORKS, wenn man denn will…….;-)
      Und bei ProAsyl und „Flüchtlingsräten“, sowie sonstigen linksradikalem GELUMPE…

  7. Will man ERNSTHAFT alle abzuschiebenden Merkel-Orks festsetzen, braucht es keine Haftplätze (wo bitte sollen die in dieser Zahl herkommen und WER soll die bezahlen??), sondern Internierungslager!
    Sie können ja FREIWILLIG ausreisen, so wie sie FREIWILLIG eingereist sind. Wer das nicht tut und sich weigert, Deutschland zu verlassen, darf sich dann eben auch nicht beschweren, wenn er in ein LAGER kommt. Jeder wie ER mag!

    • Sichere „Internierungslager“ sind längst nötig und sehnlichst gewünscht.
      Doch niemand wagt das auszusprechen.
      Zu groß die Angst, dass dann von KZ’s die Rede sein wird.
      Und:
      Von „Die Deutschen – mal wieder…“
      Da tastet man sich lieber mit neuen Begriffen an das Thema heran.
      _______________________
      Trumps USA sind bestens vorbereitet… – Stichwort FEMA.
      – mlskbh –

  8. Was heißt hier FAHNDET? Dieses GESINDEL mag – in irgendeinem Computer – „zur Inhaftierung freigegeben sein“, aber ERNSTHAFT inhaftieren WILL sie KEINER und NIEMAND, denn sonst wären sie das – zumindest größtenteils – längst.

    Die Gefängnisse sind bekanntlich bis unter die DACHKANTE überladen mit schwerkriminellen MERKEL-ORKS, von denen MERKEL, die SPD und die Pädo-„grünen“ Deutschen-HASSER ja offensichtlich nicht genug kriegen können!

  9. Bundeskriminalamt/Polizei fahndet nach… ja, wonach fahndet ihr denn? Erst lasst ihr die ganzen Moslems ohne Pass über die Grenze pöbelnt einmaschieren, dann sind sie verschwunden, begehen Straftaten und dann „fahndet“ ihr danach? Wie dämlich ist das eigentlich? Wenn ihr für solche Leute die Grenzen zu macht, dann braucht ihr in Zukunft auch nicht mehr nach diesen Verbrechern zu „fahnden“… Wirklich, fast jede Meldung ist langsam lächerlich… Bananenrepublik.

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