Spiegel-Gründer Augstein finanzierte Dutschke

Foto: Screenshot/Youtube

Hamburg  – Der „Spiegel“-Gründer Rudolf Augstein unterstützte den Studentenführer Rudi Dutschke von 1970 bis 1973 finanziell. Das geht aus bislang unbekannten Geheimdienstakten und Unterlagen des Verlags hervor, berichtet der „Spiegel“. Dutschke war im April 1968 von einem Neonazi in West-Berlin durch Schüsse lebensgefährlich verletzt worden.

Ende 1969 schrieben drei Freunde Dutschkes an Augstein und baten um eine Spende in Höhe von 50.000 D-Mark „für Rudi und seine Familie“, damit Dutschke seine Dissertation schreiben könne. Augstein antwortete: „Es ist klar, dass ich in der einen oder anderen Form helfe.“ Ab Januar 1970 ließ der Verleger 1.000 Mark im Monat an Dutschke überweisen, der mit seiner Familie zunächst in England und dann in Dänemark lebte.

Dutschke schrieb an Augstein: „Wir sagen Ihnen dafür ernsten, roten Dank.“ In Briefen diskutierte Augstein mit Dutschke auch über die Revolte. „Ich brauche die Unterhaltung mit Ihnen“, schrieb der Verleger.

„Sie sind zu sehr Philosoph, ich zu wenig.“ Über die Unterstützung Augsteins für Dutschke wurde das West-Berliner Landesamt für Verfassungsschutz mehrfach informiert: von Quellen aus der Studentenbewegung, aber auch von britischen und dänischen Geheimdienstagenten. Bleibt die Frage, wen der „Erbling“ Jakob Augstein finanziert. Die Antifa? (Quelle: dts)

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