Gutmenschen plündern die öffentlichen Kassen: Chefin der Behindertenwerkstatt verdient 350.000 Euro

wfbm (Bild: Screenshot)
wfbm (Bild: Screenshot)

NRW/Duisburg – Unser Land ist zum Selbstbedienungsladen verkommen. Die Gutmenschen plündern die öffentlichen Kassen offenbar ohne jede Hemmung. Oder wie kann es sein, dass die Chefin der „Werkstatt für Menschen mit Behinderung“ Duisburg 350.000 Euro verdient?

Das Gehalt der Geschäftsführerin der Werkstatt für Menschen mit Behinderung (wfbm), Roselyne Rogg, löst Schnappatmung nicht nur in der Duisburger Stadtverwaltung aus. Der Grund: Der Aufsichtsrat war offenbar darüber nicht eingeweiht, dass Frau Rogg  zuletzt jährlich zwischen 350.000 und 380.000 Euro Verdienst einsackte.

Atemberaubende Gehaltserhöhung im wfbm-Selbstbedienungsladen

Verdiente die wfbm-Chefin 2009 noch deutlich unter 100.000 Euro stieg ihr Gehalt stetig an, was auch damit zusammen hängen mag, dass ab 2013 ihr Gehalt dem Aufsichtsrat der Gesellschaft nicht mehr vorgelegt wurde, so die WAZ. Für den Geldsegen sorgte laut der Zeitung neben einer mehrfachen Erhöhung des Gehaltes bis auf 200.000 Euro die Zahlung einer Altersversorgung, die zuletzt auch bereits im sechsstelligen Bereich gelegen haben soll. Zudem gab es noch eine Tantieme. Die Verträge seien offenbar ohne Beteiligung des Aufsichtsrates geschlossen worden und trugen nur die Unterschrift des damaligen Aufsichtsratsvorsitzenden und Stadtdirektors, Genosse Reinhold Spaniel (SPD) und Roselyne Roggs selbst.

Die Höhe des Gehalts von Rogg wurde in einem aktuellen Gutachten zur „Angemessenheit“ der Zahlung bestätigt. In Auftrag gegeben hatte die Untersuchung der neue Aufsichtsratsvorsitzende der Werkstatt. Bereits im Dezember des vergangenen Jahres benannte das „Correctiv“ Roggs Verdienst mit 350.000 Euro und fragte bei der Stadt an. Die Stadt Duisburg, sprich Oberbürgermeister Sören Link (SPD) weigerte sich, das Gehalt von Rogg offen zu legen. Die Stadt argumentierte:„Ob eine Geschäftsführung ihre Bezüge veröffentlichen möchte oder nicht, ist nicht verpflichtend, sondern ihre private Entscheidung.“

Rogg und die Hochzeit des Genossen OB Link

Nun ist der SPD-Funktionär Link in Erklärungsnot, da die Stadt mit 50 Prozent an Roggs Selbstbedienungsladen beteiligt ist. Die restlichen 50 Prozent halten die Mitgesellschafter „Lebenshilfe Duisburg“ und der „Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte Duisburg“. „Nach derzeitigem Sachstand muss ich jedoch davon ausgehen, dass der Aufsichtsrat in der Vergangenheit nicht in ausreichendem Maße über die Erhöhung der Bezüge informiert war. Hier gilt es umgehend und transparent aufzuklären“, so die etwas verspätete Erklärung des SPD-Mannes, dessen Aufklärungsbereitschaft mehr als fraglich sein dürfte.

Denn: Link musste im September 2017 unangenehme Fragen zur Finanzierung seiner Hochzeit beantworten. Und auch hier taucht Roselyne Rogg auf. Links Hochzeiterei soll über eine Kostenstelle der Duisburger Werkstatt für Menschen mit Behinderung (wfbm) abgerechnet worden sein soll. 9.345,80 Euro könnte sich Link laut eines correctiv-Berichts vom mwfbm unter der Verantwortung von Roggs bezahlt haben lassen.

Roselyne Rogg selbst wollte sich bislang nicht äußern. (SB)

 

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40 Kommentare

  1. Als Mutter eines behinderten jungen Mannes der auch in einer WfbM Werkstatt arbeitet kann ich Euch versichern das die behinderten MItarbieter mit maximal 250 Euro im Monat abgespeist werden.

    • Das ist noch viel…. ich kenne Werkstätten im Osten, da sind es 25 € pro Monat… und die Behinderten machen bessere und schnellere Arbeit wie ein Nichtbehinderter….
      Das ganze System gehört reformiert. Es kann nicht sein, daß in diesen Werkstätten kein Mindestlohn gezahlt wird. Aber wendet man sich an „Behindertenbeauftragte“…. völlige Fehlanzeige, die sind Teil des Systems und haben nur „repräsentative“ Aufgaben….. in Wirklichkeit ist Deutschland ein behindertenfeindliches Land. Und das neue Teilhabegesetz kann man in die Tonne kloppen, als Behinderter wirst Du arm gemacht per Gesetz.

  2. Die Geschäftsführerin hätte doch einfach 200 000 € für die Bezahlung der Behinderten von ihren Bezügen abzweigen können und dann hätten ein paar Mitarbeiter wenigstens einen ordentlichen Lohn erhalten können. 100 000 € im Jahr reicht vollkommen für ein Luxusleben aus, da ist auch ein Porsche möglich.

  3. Mir gehen gerade Bilder durch den Kopf, was man zu anderen, angeblich dunklen Zeiten mit Volksschädlingen – was diese Dame zweifellos ist – gemacht hätte. War nicht alles schlechter damals.

  4. Leider ist das letzte Stück Deutschland 89 verloren gegangen. Gegen das was in diesem Land abgeht war der Osten das reinste Paradies. In diesem Neu Kanackistan kann man nur noch kotzen.

  5. Nicht ohne Grund ist die „Sozialindustrie“ stärkster „Wirtschaftszweig“ in Deutschland.

    Die ganze Flüchtlingsagenda ist nur eine gigantische ABM/Abwrackprämie um diese Raffgierigen noch umfangreicher an unser Steuergeld zu lassen.

  6. Wie ist es möglich, innerhalb von weniger als 10 Jahren das Gehalt mehr als zu verdreifachen??!!! Das ist ein Skandal und hier gehört die Bremse rein!! Solche hohen Gehälter im Kontext von Behindertenwerkstätten erscheinen sittenwidrig – außerdem haben sie den Stallgeruch der Ausbeutung, wenn man sieht, welche Löhne Behindrte erhalten!

  7. Also, ich muß doch sehr bitten. Staatliche Gelder anzuwerben, zu verwalten und zu verteilen ist eine äußerst anspruchsvolle Tätigkeit, zu der nur wenige, höchstspezialisierte Gutmenschenabzocker, und nur die, befähigt sind. In der freien Wirtschaft würde sie als Subventionsbeschafferin sogar ein Mehrfaches verdienen.

  8. Oh, da wird die örtliche Gutmenschengemeinschaft zusammen mit der Lokalpresse ein wenig Mühe damit haben, alles wieder richtig einzuordnen, so dass nichts zurück bleibt.

  9. Man kann es nicht mehr fassen, was da alles abläuft.
    War da nicht mal was in Berlin (der mit dem Ferrari)?

    • War das in Berlin,ja?die Geschichte kenn ich,aber nicht weiter verfolgt.der fährt jetzt bestimmt ein Bentley 😎

  10. Das wundert mich nicht die sozail-und migrantenmafia ist begierig darauf dass es mit dem migranten und sozialwahn sinn weiter so geht. auf der eine seite die ausbeutung durch die schmarotzer auf der anderen seite durch die sozialgutmenschen.
    Das geht so weiter eine wendung zu einem rechtsstaat und geordnetheit ist weit, weit weg.

  11. Nicht anständig, da aber die klitzekleine spd darin verwickelt ist, bin ich auch nicht überrascht.

  12. Alle Tiere sind gleich, die Schweine sind gleicher, insbesondere jene, mit dem Titel „Genosse“,

    • Sehe ich etwas anders 🙂

      Es gibt nämlich Unterschiede:

      1. Artengleich sind Schweine sicher – aber es gibt viele kleine, die im Schatten großer „Schweine“ ihr williges Tagwerk verrichten.

      2. Es gibt aber auch noch das Nutzvieh „Schwein“ (gern von anderen „Schweinen“ für deren Zwecke genutzt)

      Dazu gehören z. B. die „dummen Schweine“, die brav arbeiten gehen und Steuern zahlen.

      Ferner arme „Schweine“, die sich beispielsweise mit anderen „Schweinen“ an den Tafeln konfrontiert sehen.

  13. Wieder einer der unzähligen „Einzelfälle“. Man kann auch sagen, diese Einzelfälle kennzeichnen ein völlig verkommenes System der Abzocke, Erniedrigung und Beleidigung des anständigen Bürgers.

  14. Diese Selbstbedienung ist doch ùberall wo nicht die freie Wirtschaft bestimmt sondern irgendwie die Politik Ihre Hànde drinn hat . . .

    • Die „freie“ Wirtschaft profitiert von dem System genauso!! Für welche Unternehmen arbeiten die Werkstätten denn?? Da steckt die Großindustrie dahinter!

  15. Die haben sich nur mit einer Null versehen.
    Nein ohne Quatsch,das ist ein Skandal!
    Und warum überrascht es mich nicht ? Weil die Selbstbedienungs-Partei-Deutschlands darin verwickelt ist. Diese Partei nämlich,die es geschafft hat,dass Deutsche hinter Supermärkten in den Müllcontainern nach Essen herum wühlen und in Papierkörben nach Flaschen abtauchen.
    Schröder,Gabriel,Schulz,Nahles,pfui Teufel,ihr Lumpen ! Der Blitz soll euch beim Schei… treffen.

  16. Kauft alle nichts mehr von den Werkstätten,
    dass die sich alle erledigen ,dann werden die Behinderten vom Staat bezahlt und das ist unterm Strich billiger.

    Alles was mit links zu tun hat ist, Mafia .

    • Das müsste alles in Staatliche Hand,wie in der DDR,ich kann zwar nicht mitreden,aber von so vielen Erzählungen hat sehr gut geklappt.zudem wäre das ab dem Moment öffentlicher Dienst,und somit für jeden zu sehen wieviel jeder in seiner Gehaltsstufe verdient.

    • Dort wird nicht für Privatverbraucher produziert sondern für Großindustrie und Privatwirtschaft. Autozubehör, Fahrräder, Medikamente eintüten… die Werkstätten sind modernste Produktionsanlagen!! Es ist ein Riesenstreit um die Aufträge aus der Industrie und ein sagenhaft dickes Geschäft. Alle stellen sich das so vor, daß da Behinderte gemütlich unter Anleitung an Tischen sitzen und basteln – weit gefehlt!! Sie bedienen moderne Maschinen und verrichten komplizierte Montagearbeiten. Und sie sind stolz darüber. Doof nur, daß sie gnadenlos ausgebeutet werden!!
      Mindestlohn in Behindertenwerkstätten ist schon lange eine Forderung!! DAS würde dem System den Boden entziehen!

  17. Kohle geschacher ohne Ende.Falsches Korupptes Pack.Ekelhaft und die deutschen Obdachlosenzahlen steigen weiter!Hohlfrasen Birnen ja Sager und nix tuher.

  18. Erklärt so manche Tränen, die Gutmenschen vergießen, wenn sie ihren Willen mal nicht bekommen.

  19. Für Behinderte vorgesehene Finanzmittel aus Spenden- und Steuergeld raffgierig sich selbst zuzuschustern, ist ein starkes Indiz auf das Wirken einer „psychisch Gestörten“.

    Aber neu ist das nun nicht wirklich – oder hat man hier die Hadertshauer von der CSU mit den Sondereditionen von Modellbauautos vergessen? Da waren aber keine Behinderte als Opfer, sondern Knackis.

    Egal, wie man es dreht und wendet – die Zahl der Selbstbereicherer auf Kosten der Allgemeinheit in Politik und Verwaltung könnte eigentlich ein eigenes Konjunkturprogramm sein – nämlich für den Bau von etlichen Gefängnissen für dieses „Pack“.

  20. Eine einzige, übelst stinkende Jauche- u. Korruptionsgrube ist das!

    Ein Fall für die Staatsanwaltschaft!

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