Deutschland hat ein massives Problem mit Genitalverstümmelung

Mädchen in Afrika (Symbolbild: shutterstock.com/Von Riccardo Mayer)
Mädchen in Afrika (Symbolbild: shutterstock.com/Von Riccardo Mayer)

Genitalverstümmelung bei Frauen ist auch in Deutschland ein Problem, obwohl sie seit fünf Jahren verboten ist. Laut Bundesfamilienministerium gab es im vergangenen Jahr zehntausende Fälle. Die Dunkelziffer könnte weit höher sein. Terre des Femmes verschleiert die Urheberschaft des barbarischen Ritual.

In Deutschland sind 65.000 Mädchen und Frauen von dem grausamen Ritual der Genitalverstümmelung betroffen. Mit steigender Tendenz. Charlotte Weil von der Hilfsorganisation Terre des Femmes hat für die Urheberschaft wie auch für die rasant ansteigende Zahl eine etwas seltsame Erklärung. Die Zahlen würden nicht nur infolge der Zuwanderung ansteigen: „Das barbarische Ritual wird auch in Europa praktiziert“, warnt Charlotte Weil von Terre des Femmes in einem unkritisch geführten Welt-Interview.

Von wegen verfolgt – Flüchtlinge reisen zur Genitalverstümmelung ihrer Töchter nachhause

Auf die Frage, warum es in Deutschland immer mehr genitalverstümmelte Frauen gibt, weiß die Aktivistin zu berichten, dass seit 2015 viele Menschen nach Deutschland geflüchtet seien, in deren Herkunftsland Genitalverstümmelung sehr stark praktiziert wird. Weil spricht eindeutig von „Flüchtlingen“, die zum Beispiel aus Eritrea, Somalia oder dem Irak nach Deutschland hereingeflüchtet kamen. Die Frauen, die zu uns geflüchtet sind, so Weil weiter, sind in der Regel schon betroffen. Bei den Töchtern steht es oft noch an. Einige werden schon im Säuglingsalter beschnitten, andere erst beim Eintritt in die Pubertät. „Meistens verreisen die Familien in den Ferien für die Beschneidung“, so die Aussage. Dies belegt klar, dass Menschen, die behaupten, verfolgt zu werden just in jene Länder zurückreisen, von wo sie angeblich geflüchtet sind, um ihre inkompatible Kultur auszuleben und ihren Mädchen dort das Genital verstümmeln.

Die Frage, ob deutsche Behörden von den Urlaubsreisen der angeblichen Flüchtinge mit angegliederter Genitalverstümmelung etwas mitbekommen würden, wird Heil so nicht gestellt. Die Terre des Femmes-Frau antwortet mit dem Verweis auf das seit vier Jahren existierende Gesetz, das auch eine Genitalverstümmelung, die im Ausland vorgenommen wurde, in Deutschland strafrechtlich ahndet. Und auch hier ist es den mehrheitlich muslimischstämmigen Immigranten ganz offensichtlich herzlich egal, welche Gesetzgebungen in Deutschland existieren. Die Verstümmelung werde im Untergrund praktiziert, weil es eben vielen bewusst sei, dass sie verboten ist, so Weil im Interview, die nach der Schilderung des unmenschlichen Rituals und den schwerwiegenden Folgen für die Opfer in den Verständnismodus wechselt.

Praktiken rückständiger Kulturen werden zum Problem Deutschlands

„Die Beschneidung ist in diesen Ländern die Voraussetzung für Heirat. Unbeschnittene Mädchen werden diskriminiert, als Prostituierte bezeichnet. Der soziale Druck auf die Frauen ist enorm, es ist fast unmöglich auszusteigen. Für viele Männer gilt es als Schande, eine unbeschnittene Frau zu heiraten. Wenn Männer in der Hochzeitsnacht feststellt, dass die Frau nicht beschnitten ist, dann ist er gezwungen, sie wieder zu verstoßen. Ich werde niemals eine unbeschnittene Frau heiraten, die ist unrein, so die Argumentation“.

Beschreibungen und Schilderungen, die den ganzen Umfang dieser rückständigen Kulturen aufzeigen, die in Millionenstärke durch eine unverantwortliche Immigrationspolitik in unser Land importiert wird. Verbunden mit der Frage, weshalb auch hier deutsche Aktivisten einmal mehr glauben, die Verantwortung für die Abschaffung dieses archaischen Bestialität auf die Schulter deutscher Bürger laden zu müssen. (SB)

 

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