Geschafft! Bildungsministerin erklärt Asylkrise für überwunden

Karin Prien (CDU) (Bild: Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur; © Frank Peter)
Karin Prien (CDU) (Bild: Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur; © Frank Peter)

Schleswig-Holstein – Karin Prien (CDU) erklärt die Asylkrise für beendet. Und Karin Prien muss es wissen. Denn die CDU-Politikerin ist schließlich Bildungsministerin in Schleswig-Holstein. Und geschafft hat dieses gesamt-politische Wunderwerk nach Ansicht der Ministerin die Bundesregierung durch ihren „moderaten Umgang mit der Flüchtlingsthematik“. 

„Die Zeit der Überforderung unserer Gesellschaft ist längst vorbei“. So zitiert die Welt die CDU-Politikerin hinter ihrer Bezahlschranke. Prien sieht keine Überlastung der Behörden durch die Masseneinwanderung. Sie habe sich mit Bürgermeister aus vielen Teilen Deutschlands unterhalten. Und die hätten ihr bestätigt, dass sie die Probleme ganz gut im Griff haben. Jetzt gehe es darum, die Integration mit Macht voranzutreiben.

Die studierte Juristin lässt sich soweit ein, dass es zwar Probleme bei der Integration von Asylbewerbern gebe. „Aber deswegen fälle ich nicht pauschale Negativurteile über Menschen, die auf der Flucht vor Krieg und Zerstörung zu uns gekommen sind. Man darf sich nicht in eine dauernde Negativspirale hineinreden. Das nutzt nämlich nur den Kräften rechts im politischen Spektrum“, so der Merkelfan Prien, die sich zur „Union der Mitte“ zählt. Die Mitgliederplattform innerhalb der CDU und CSU hat sich zum Ziel gesetzt, den Kurs von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bedinungslos zu unterstützen.

Wie es scheint, wird Priens „wir haben es geschafft“-Parole nicht von vielen geteilt. Auf dem Facebook-Account der Frau Ministerin stellt ein Kommentator fest:

Die Überforderung unserer Gesellschaft ist vorbei? Interessante Wahrnehmung, kann ich nicht teilen und mir auch nicht erklären wie man zu so einem Schluss kommen kann„. 

Das ist ja das Problem der Union der Mitte. Ich lade Frau Prien und Herrn Kunkel gerne mal zu einer Ortsbegehung am Platz der Deutschen Einheit in Wiesbaden oder am Frankfurter Hauptbahnhof ein. Das ist nämlich die Realität, mitten in Deutschland. Und da sieht man auch ganz schnell, dass die Union der Mitte den Bezug zu ebendieser völlig verloren hat„.

Oliver fragt: „Überforderung? Es geht darum, ob Deutschland eine gute Zukunft hat und nicht unter Merkel international immer weiter zurückfällt. 55.000.000.000 Euro, die pro Jahr für Migranten ausgegeben werden, bedeuten, dass das Geld für die notwendigen Investitionen in die Zukunft fehlt. Schauen Sie mal nach Singapore, in die Schweiz oder Korea, dann sehen Sie wie Deutschland immer weiter abfällt. Von Überforderung brauchen Sie erst gar nicht anfangen zu reden! Merkel hat Europa gespalten, die Union und polemisiert wird zudem gegen Russland, China und die USA. Die Überheblichkeit „Am Deutschen Wesen soll die Welt genesen“ brauchen wir unter welchem neumodischen Werbetitel („Union der Mitte“) auch immer nun wirklich nicht„.

Ebenso ist man sich sicher: „Karin Prien macht beste Werbung für die AfD und merkt es noch nicht einmal….“ (SB)

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