Italien: Katholischer Bischof will alle Kirchen in Moscheen verwandeln, um die Armen zu retten!

Marilla Slominski

Foto: Von TTstudio/shutterstock
Foto: Von TTstudio/shutterstock

Ein italienischer Bischof schlüpft in die Rolle des „Judas“. Er sei bereit, das Christentum zu beenden und sich der Herrschaft des Islam zu unterwerfen, wenn das das Leben von Migranten rettet.

„Ich bin moralisch als ein Mann des Glaubens bereit, alle Kirchen in Moscheen umzuwandeln, wenn das helfen würde, das Leben der armen Männer und Frauen zu retten. Christus ist nicht auf die Erde gekommen, um Kirchen zu bauen, sondern um Menschen unabhängig von ihrer Rasse, Religion oder Nationalität zu helfen“, so der ehemalige Bischoff von Caserta Raffaele Nogaro.

„Es gibt immer noch Politiker, die in ihren Reden Abschiebungen anpreisen. Das Schlimmste daran ist, dass sie es mit der Krone und dem Rosenkranz in der Hand tun und das vergebens im Namen Gottes – eine sehr ernste Sünde“, bekräftigt der Katholische Bischof laut Breitbart.

Die Aussage soll eine Anspielung auf ein Foto von Innenminister Matteo Salvini gewesen sein, auf dem er einen Rosenkranz in der Hand hält. Während des Wahlkampfes hatte der 45-jähige katholische Lega-Politiker mit Rosenkranz Kirchenlieder vor dem Mailänder Dom gesungen und „seinem Volk, den 60 Millionen Italiener“ Treue geschworen. Er werde ehrlich und mutig sein, die italienische Verfassung anwenden und die Lehren der heiligen Evangelien respektieren, so Salvini damals.

(screenshot Twitter)
Der katholische Klerus im Kampf mit Matteo Salvini (screenshot Twitter)

Bischof Nogaro ist auf dem Vormarsch einer klerikalen Bewegung, die sich gegen die gewählte Regierung Italiens stellt. Besonders ihre Anstrengungen, die illegale Einwanderung zu stoppen, ist den Geistlichen ein Dorn im Auge. Dafür ist ihnen kein Wort zu scharf, keine Rede zu hasserfüllt. So hatte der Geistliche Pater Alex Zanotelli am Sonntag in der Krypta des Petersdoms von den Gläubigen gefordert, zivilen Widerstand gegen die Einwanderungspolitik der Regierung zu leisten und so die Abschiebung von illegalen Einwanderern zu verhindern. Matteo Salvini nannte er den „Antichristen“, was in der katholischen Lehre die Verleugnung Jesu Christi und die Verkörperung des Bösen bedeutet.

Die Bewegung der Kirchenoberhäupter und Priester, an deren Spitze Papst Franziskus steht, spaltet die katholische Gemeinde. Die einfachen Katholiken wollen ihren Geistlichen nicht folgen, wie eine Umfrage Anfang des Monats zeigte. Nach ihr ist für die überwiegend katholischen Italiener Matteo Salvini der vertrauenswürdigste Politiker des Landes.

Der gibt sich weiter unbeugsam: „Bei allem Respekt für diesen Priester der Seelen. Anstatt die Ankunft der Armen aus ganz Afrika in Europa zu fördern, ist es meine Pflicht zu regieren und zuerst an die Millionen armer Italiener zu denken. Liege ich damit falsch?“, so Salvini auf Twitter vor wenigen Tagen.

Doch die Kirchenoberhäupter interessieren sich für ihre eigenen „Schafe“ herzlich wenig. Sie stellen sich offen auf die Seite des Islam, der Religion, die für die stattfindende größte Christenverfolgung aller Zeiten verantwortlich ist. Weltweit leiden mehr als 200 Millionen Christen laut Open Doors unter ihr. (MS)

 

 

 

Loading...