Erneut katastrophale Presseberichterstattung und Verschleierung: „Sicherheitsmann“ verfolgt sogenannte „Männer“ und stirbt

Andreas Köhler

Foto: Von Fedorovacz/Shutterstock

„Mann mit Hut streitet sich mit Männern ohne Hut und fällt tot um“

Erneut recht merkwürdige, ja sogar schrill anmutende Schlagzeilen, die so wirken, als soll wieder etwas verschleiert oder vertuscht werden – wie eigentlich täglich! Heute bietet „Tag24“ die Krönung. Seien Sie gespannt! Nein, der Münchner Merkur setzt noch einen oben drauf? Da wird parallel zum Tod des Sicherheitsmitarbeiters in Nürnberg gleich noch mit berichtet, dass Burger King 300 neue Restaurants eröffnen will. Toll! Ebenfalls wird über Kunden-Feedback zur Kreation eines neuen Whoppers berichtet. Ist der Burger King-Wachmann etwa deshalb zu Tode gekommen?

Von Andreas Köhler

Bei „Tag24“ lesen wir: „Sicherheitsmann verfolgt Männer und stirbt“: Sterben wir nicht alle irgendwann einmal? Oder beim Münchner „Merkur“: „Mitarbeiter von Burger King stirbt nach Streit mit Kunden“: An einer Erkältung? Muss er sich denn auch streiten bis er heiser wird?! Handelt es sich erneut um einen offensichtlich politisch motivierten Schweige- und Verzerrungs-Bericht eines der vielen Links-Grün-Ideologen im Journalismus, der in etwa klingt wie „Mann mit Hut kommt – Mann ohne Hut fällt tot um?

Erst am 21.07.2018 hatte ich von derartiger Stümperpresse nach dem Motto „Mann mit Hut und Beil steht im Hausflur vor Mann ohne Hut und Beil“ etwas Ähnliches berichtet. Heute werde ich schon wieder genötigt, mich mit solchem Mist auseinanderzusetzen und etwas Übersetzungsarbeit zu leisten.

Tag24“ teilt lapidar mit, dass es zwischen einem „Trio“ und einem Security-Mitarbeiter in einer Burger-King Filiale am Sonntag in den frühen Morgenstunden angeblich zu einem „verbalen und dann auch körperlichen Streit“ gekommen sei.

Liest sich wieder so, als sei es die Aufgabe von Sicherheitsmitarbeiter, sich einfach so ohne konkreten Anlass zu streiten. Der Mann vom Sicherheitsdienst war scheinbar ein richtiger Streithahn! Die armen Gäste! Oder war die Sache vielleicht anders als dargestellt bzw. anders als es uns „verkauft“ wird? Allein das Wort „Streit“ macht erneut hellhörig. Denn hat ein Security-Mitarbeiter etwa nichts anderes zu tun, als einen Streit vom Zaun zu brechen? Oder gab es da vielleicht vorher eine bestimmte Tat, die Auslöser für das Handeln des Security-Mitarbeiters hätte gewesen sein können?

Wir übersetzen nun das verschwommene Kauderwelsch ein wenig: Offensichtlich gab es in einer Nürnberger Burger-King Filiale Randale von Seiten drei spezieller Gäste, die in eine Straftat mündeten, weshalb sich ein 51-jähriger Sicherheitsmitarbeiter des Schnellrestaurants einschaltete. Vermutlich wurde dieser von den drei „Bereicherern“ attackiert und vielleicht auch beleidigt  – vielleicht,  weil dieser nach diversen Belästigungen oder Übergriffen vom Hausrecht Gebrauch machen und die Unruhestifter des Restaurants verweisen wollte.

Nachdem die drei Unruhestifter, deren Nationalität bzw. Herkunft offensichtlich aus politischen Gründen nicht genannt werden soll, das Fast-Food-Restaurant verließen bzw. vermutlich in Richtung einer Disko „flüchteten“, verfolgte sie der Sicherheitsmitarbeiter, brach dabei kurze Zeit später jedoch zusammen. Eventuell wegen eines Herzinfarktes?

Laut „Tag24“ konnte er nicht wiederbelebt werden. Angeblich soll er herzkrank gewesen sein. Wie „Tag24“ berichtet, wird gegen einen 21-Jährigen, dessen Nationalität bzw. Herkunft – wie bereits erwähnt – nicht genannt werden soll, wegen Körperverletzung mit Todesfolge ermittelt, weil dieser maßgeblich an der Tat, die von „Tag24“ als völlig normale „Auseinandersetzung“ dargestellt wird, beteiligt gewesen sein soll.

Wie in Merkel-Deutschland üblich, wird er kurz festgenommen, kommt dann aber natürlich wieder auf freien Fuß, damit sein Verhalten ungestört weiter gehen kann. Schließlich leben wir in einem besonderen „Rechtsstaat“, in dem der Täter „König“ und das Opfer offensichtlich stets „der Dumme“ ist.

Was „Tag24“ hier auffährt, ist mehr als nur dürftig. Es klingt, als hätte sich ein Security-Mitarbeiter mit ganz normalen deutschen Gästen gestritten und ist dann völlig unaufgeregt und normal gestorben, wie man eben stirbt, wenn man angeblich sowieso etwas am Herz hat. Oder an der Leber? Vielleicht auch der Milz? Und dazu noch über 50 Jahre alt ist.

Doch bei anderen Quellen erfahren wir bereits etwas mehr, z.B. beim Münchner Merkur: Demnach hatte der nun verstorbene Security Mitarbeiter nämlich tatsächlich vorher die Polizei alarmiert – und das macht man üblicherweise wegen einer Straftat. Oder etwa nur aus Jux und Langeweile?

Doch gerade der „Merkur“ setzt den Auswüchsen schriller und pietätloser Berichterstattung noch die Krone auf und macht am Ende des Berichts kräftig Werbung: „Merkur“ schreibt: „Bei der Kreation eines neuen Burgers holte sich Burger King Feedback von den Kunden ein. Sie durften auf Instagram mit darüber entscheiden, was auf einen neuen Whopper kommen soll – allerdings richtete sich die Aktion nur an spanische Kunden. Für Deutschland ist hingegen relevant, dass Burger King 300 neue Restaurants eröffnen will.“ Nun gut. Was schreibt „Nordbayern.de„?

Hier sieht man offensichtlich etwas klarer: Man spricht von Tumulten in einem Nürnberger Restaurant, bei denen ein Security-Mann starb und nun eine Obduktion die Todesursache klären soll. Dennoch verfällt auch „Nordbayern.de“ der Persuasion mittels Floskeln, indem wieder von „Streit“ und nicht etwa von „Belästigung“, „Randale“, „Beleidigungen“ oder einem „Angriff“ die Rede ist. Auch hier werden die Angaben zum Täter verschwiegen. Dennoch kommt man hier zumindest ein wenig zur Sache und es scheint sich die vorangegangene logische Vermutung in etwa zu bestätigen:

Laut „Norbayern.de“ wollte der Sicherheitsangestellte die Gruppe des Restaurants verweisen, vermutlich, weil die 3 „Bereicherungs“-Spezialisten vorher extrem negativ auffällig wurden. Deshalb kam es laut eines Sprechers der Polizei zu „Handgreiflichkeiten“ und zu einer „körperlichen Auseinandersetzung“. Aber konkret wird die Polizei laut „Nordbayern.de“ nicht. Fakt ist: Die Mordkommission der Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Noch am Sonntag soll das Opfer obduziert werden. Die Polizei sucht dringend nach Zeugen, die sich unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 melden sollen.

 

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