WM-Feiern in Paris: Sexuelle Gruppen-Übergriffe wie in Köln

von A.R. Göhring und B. Hoe

© jouwatch

Nach dem Sieg der migrantisch-französischen Équipe in Moskau freuten sich die zahlreichen Araber und Afrikaner in den französischen Großstädten nicht nur, sondern randalierten auch heftig, wie man das aus den vergangenen Jahrzehnten nur aus dem Pariser Banlieu-„Bannmeilen“-Gürtel kennt. Da die Ausschreitungen mitten in der Stadt an Napoléons Triumphbogen stattfanden, konnten unsere Medien sie nicht so recht vertuschen. Nun wurden zahlreiche sexuelle Übergriffe bekannt. Wissen Sie davon?

Wann sind Jungmänner aggressiver? Wenn die eigene Fußballmannschaft gewonnen, oder wenn sie verloren hat? Antwort: Wenn sie gewonnen hat; dann steigt der Testosteronspiegel. Wenn bestimmte Gruppen sowieso besonders viel Testosteron im Blut haben, ist der Effekt noch stärker.

In Paris und anderen Großstädten wurden Bürger und Reporter Zeuge, wie nach dem Sieg der französischen Elf hauptsächlich Araber und Afrikaner typischen Banlieu-Terror in den Innenstädten verübten. Es wurden Autos umgeworfen, Teile wie die Heckklappe herausgerissen und die Polizei attackiert. Die Aufnahmen kamen auch in den deutschen Massenmedien. Die Polizei verhaftete an die 300 Männer und hatte selber 45 Verletzte zu beklagen.

Was hierzulande kaum publiziert wurde, waren massenhafte sexuelle Übergriffe auf den Champs-Elysées, der Prachtmeile der französischen Hauptstadt, und in den Fan-Zonen, Bars und öffentlichen Verkehrsmitteln anderer Metropolen. Und das, obwohl der Pariser Polizeichef die betroffenen Frauen öffentlich zur Anzeige aufforderte. Bereits am Sonntag, dem Tag des Sieges der „bleus“, setzte ein Nutzer das Schlagwort „#metoofoot“ (dt. „ich auch-Fußball“).

Ein paar O-Töne, übersetzt:

„In der Fanzone von Nantes holte ein Typ sein Ding raus und masturbierte gegen meinen Oberschenkel. Als ich ihn sah, schrie ich. (Danach bin ich gegangen, weil ich am Rande der Tränen war.) Als ich der Polizei den Übergriff berichtete, antworteten sie mir, sie seien einzig wegen Terror da.“

Danke an den Typen, der meine Gedanken für lange Zeit ruiniert haben wird, der die Möglichkeit genutzt hat, als ich halb bewußtlos vom Tränengas auf dem Champs-Élysées lag und meine Vagina und meinen Hintern streichelte.“ 

„Ein betrunkener Mann legte seine Hand auf meinen Hintern und versuchte, mich zu küssen. Ich schubste ihn weg und er packte mich im Nacken und sagte: Es ist der Sieg, was hast du erwartet?“

Ich habe Tränen in den Augen, weil ich nicht gedacht habe, dass so viele Frauen gestern dasselbe erlebt haben wie ich.“

Er hat mir seine Zunge überraschend in meinem Mund gesteckt. Der Typ bestand darauf, er war zwei Köpfe größer als ich„.

„In der U-Bahn Linie 6, ich hatte große Angst, ich wurde überall berührt…“. „4 Stunden Angstzustand, weil Kerle mich gegen meinen Willen berührten und mich küssen wollten…“

Über die Herkunft der Täter wird seltsamerweise nichts ausgesagt. Im Gegenteil, es wird zum Teil verallgemeinert: „Ich glaube, es gibt keine Großveranstaltung, bei der es nicht zu einer sexuellen Belästigung oder einen Übergriff kommt. Es ist eine Machtdemonstration. Die Täter wollen zeigen‚ ich kann auf Frauenkörper zugreifen, wann ich das will.“ (Katja Grieger, Geschäftsführerin des Bundesverbands für Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe).

Der kundige Leser hingegen kann sich nach dem Kölner Taharrusch an Silvester 2015 denken, wer in der Mehrheit die Täter waren. Bei den Tätern soll es sich überwiegend um Migranten handeln, meldet ein Nachrichtendienst. Und: Warum ist so etwas 2014 in Deutschland nach WM-Titel No.4 nicht passiert? Weil erst 2015 die Merkel…Sie wissen schon.

Ein französischer Kommentator meint dazu vorsichtig:

„Die Kampagne gegen Gewalt gegen Frauen ist nicht nur nichts wert, sondern macht alles noch schlimmer als zuvor. Anstatt auf die Ursachen einzugehen, behandeln wir immer nur die Auswirkungen, zum Beispiel über Sanktionen. Und es ist nicht die Wirkung von <kein Kopftuch tragen>, denn wenn das Tragen des Kopftuchs keusch sein soll, wie einige verschleierte Frauen sagen, bedeutet das dann, dass diejenigen, die es nicht tragen, schamlos sind und dann bei ihnen alles erlaubt ist, NEIN ???

Die Sicht, dass es sich bei den Tätern überwiegend um eingewanderte Täter handelte, wird durch die Tatsache unterstützt, dass man in deutschen Massenmedien bislang kaum etwas dazu liest (nur DLF und Welt); und dass Feministinnen der #ausnahmslos-#aufschrei-Fraktion bislang eisern schweigen. Wären massenhafte Übergriffe weißer Heteromänner (WHM) während einer „Großveranstaltung“ (s.o.) nicht ein gefundenes Fressen für die professionellen „Frauenschützer“? Aber die wissen selber, dass der WHM tatsächlich zurückhaltend ist und nicht derart häufig und brutal zugreift. Europäische Zivilisation eben.

Ob sich in Frankreich eine Debatte wie nach Köln an Silvester entwickeln wird? Kaum, denke ich. Die Franzosen sind seit den 1960er Jahren an die Bereicherung durch arabische Mohammedaner gewöhnt; und die „antirassistische“ Immigrationslobby dort arbeitet wesentlich länger und effizienter als in Merkels Buntland. Entgegen aller „Schlafschaf“-Vorwürfe sind wir Deutschen eigentlich erstaunlich kritisch und widerwillig. Was in den bunten Nachbarländern kaum noch Aufmerksamkeit erzeugt, führt hier noch zu Debatten. Und wird es weiterhin!

 

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