Gender-Kindesmissbrauch: „Babys“ sind jetzt geschlechtslose „Theybies“

Marilla Slominski

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So teuer bin ich? - Foto: Von EvgeniiAnd/shutterstock

In den USA versuchen linksorientierte Medien einen erneuten Vorstoß, den Bürgern die Gender-Ideologie schmackhaft zu machen. Der neueste Trend sei, Babys nicht mehr Babys sondern Theybies zu nennen, behaupten sie. So soll jede Geschlechtszugehörigkeit und die damit angeblich verbundenen Nachteile von Geburt an ausradiert werden.

Von Marilla Slominski

NBC News löst in den USA mit der Reportage über das vom Genderwahn besessene Ehepaar Nate and Julia Sharpe eine weitere heftige Debatte aus. Das in Cambridge, Massaschusetts lebende Ehepaar verweigert seinen dreieinhalbjährigen Zwillingen Zyler and Kadyn jeden Hinweis auf deren biologische Geschlechtsidentität. Auch der Rest der Welt soll nicht erfahren, wer  hier der Junge oder das Mädchen ist.

„Wir benutzen geschlechtsneutrale Worte, so dass sich unsere Kinder frei entscheiden können, wann, ob und welchem Geschlecht sie sich zugehörig fühlen wollen“, erklärt Nate Sharpe in der Reportage. Die beiden Kleinkinder tragen fast den identischen Haarschnitt und turnen beim Yogakurs mit den Eltern beide in den gleichen bunten Regenbogen-Leggins auf der Matte herum. Schon während der Schwangerschaft habe man sich über die Gendertheorie informiert. Direkt nach der Geburt beginne die geschlechtsbezogenen Indoktrination und so hätte das Paar entschieden, der Umgebung die wahren Geschlechter des Nachwuchses nicht mitzuteilen, weiß womenintheworld.com.

„Unsere Kinder haben keine Ahnung davon, dass es Kinder gibt, die eine „sie“ oder ein „er“ sind. Sie nehmen sie nur als Kinder wahr“, so die stolze Mutter der Zwillinge. Mädchen werde erzählt, sie sollten sich nicht schmutzig machen, Jungen sollten nicht weinen und stark sein. So würden sie dazu erzogen, ihre Gefühle zu unterdrücken, ist sich Julia Sharpe sicher. „Wenn die Frage aufkommt, wie Kinder entstehen, werden wir ihnen erzählen, dass Geschlechter fließend sind. Das erlaubt Menschen einen Penis zu haben und sich als Jungen wahrzunehmen, sie können sich aber genau so gut als Mädchen fühlen“, will Julia, die als Abbild ihres Mannes nur mit ein paar Pfunden mehr erscheint, wissen.

Die entsprechende „Theybies“Facebook-Gruppe hat bereits 220 Mitglieder USA-weit, weiß NBC News, der diese „verwirrte“Minderheit prompt zum Trendsetter erklärt.

screenshot Facebook)
Medien steigen begeistert auf das Thema „Theybies“ ein (screenshot Facebook)

Für die Kinderärztin Dr. med. Michelle Cretella ist dieses Experiment, das sich in der westlichen Welt immer weiter ausbreitet, ein klarer Fall von Kindesmissbrauch.

Die  Vorsitzende des American College of Pediatricians und vierfache Mutter hat 17 Jahren Berufserfahrung als staatlich geprüfte allgemeine Kinderärztin mit Schwerpunkt auf Verhaltenspsychologie vorzuweisen. „Was Ärzte früher als psychische Erkrankung behandelt haben, wird von der Medizin heute weitgehend akzeptiert und sogar als normal beworben“, so Michelle Cretella in ihrem Artikel in amazing-discoveries. Zwillingsstudien würden beweisen,“dass eine angeblich „angeborene Geschlechtsidentität“, wo „feminisierte“ oder „maskulinisierte“ Gehirne schon vor der Geburt im falschen Körper gefangen sind, ein Mythos ohne wissenschaftliche Basis ist.“

75 – 95 % der präpubertären Kinder, die Probleme mit ihrem biologischen Geschlecht hatten, haben diese mit zunehmendem Alter überwunden. Die große Mehrheit akzeptierte ihr biologisches Geschlecht, nachdem sie auf natürliche Weise durch die Pubertät gegangen war, so die Ärztin. Doch entgegen dieser Tatsache werde weiter die selbstgewählte Geschlechtsidentität propagiert und erzeuge so einen dramatischen Anstieg von  verwirrten Kindern, die nicht mehr wissen, ob sie Männlein oder Weiblein sind. Der Entwicklungsdienst für Genderidentität in Großbritannien hat  seit 2009 einen Zuwachs von 2 000 % erfahren.

Für die renommierte Kinderärztin ist das ein Spiel mit dem Feuer, dessen psychische und gesundheitliche Folgen unabsehbar sind. Gerade über die sogenannten „Pubertätsblocker“, Medikamente, die bei der sogenannten Genderdysphorie bei Kindern eingesetzt werden, gebe es keine Langzeitstudien. Verringerte Knochenmineralisierung mit entsprechend höherem Frakturrisiko bei jungen Erwachsenen, möglicherweise erhöhtes Risiko für Fettleibigkeit und Hodenkrebs bei Jungen sowie unbekannte Auswirkungen auf die psychische und geistige Entwicklung könnten die Folgen sein.

Sei der Blocker erst einmal verabreicht wird, die Geschlechtsumwandlung quasi zum Selbstläufer. Die bis dato einzige Studie zu dem Thema habe gezeigt, dass die Betroffenen sich zu 100 % für die darauf folgenden Hormonbehandlung entscheiden.

„Dies deutet darauf hin, dass es die medizinische Vorgehensweise selbst ist, die Kinder dazu bringen kann, sich als transgender zu betrachten. Offensichtlich kommt es zu einem Selbstläufer-Effekt, wenn man Kindern hilft, biologisch und sozial das andere Geschlecht zu verkörpern. Das ist alles andere als harmlos, da die Einnahme von Pubertätsblockern im Alter von bis zu 12 Jahren, gefolgt von einer Hormonbehandlung, ein Kind unfruchtbar macht,“ so Dr. med. Michelle Cretella

Die Hormonbehandlung, der sich immer mehr Jugendliche unterziehen, birgt große Risiken. Studien mit Erwachsenen hätten gezeigt, dass zu den Risiken einer Fremdhormonbehandlung Herzkrankheiten, Bluthochdruck, Blutgerinnsel, Schlaganfälle, Diabetes, Krebs und andere gehören. Für die Gender-besessenen Eltern scheint das alles kein Grund zur Besorgnis zu sein. Diese Minderheit ist anscheinend bereit, die Gesundheit ihrer Kinder leichtfertig aufs Spiel zu setzten, um ihre Ideologie ausleben zu können.

„Obwohl der wechselaffirmative Ansatz vorgibt, Kindern zu helfen, fügt er ihnen und ihren nichtdysphorischen Gefährten schweres Unrecht zu. Solche Mediziner bedienen sich des Mythos, manche Leute wären von Geburt an Transgender, um ein massives und unkontrolliertes Experiment an Kindern ohne deren Zustimmung zu rechtfertigen, das ein psychisches Problem lösen soll, das sich in der großen Mehrheit der Fälle nach der Pubertät von selbst gibt.

Heutige Einrichtungen, die Wechselaffirmation betreiben, drängen Kinder dazu, das andere Geschlecht zu verkörpern, und schicken sie damit auf den Pfad von Pubertätsblockern, Sterilisierung, der Entfernung gesunder Körperteile und unsagbarem psychischem Schaden.

Dieses Unheil bedeutet nicht weniger als institutionalisierten Kindesmissbrauch. Die gesunde Ethik verlangt die sofortige Beendigung von Pubertätsunterdrückung, Fremdhormonen und operativen Geschlechtsumwandlungen bei Kindern und Heranwachsenden sowie keine weitere Verbreitung der Genderideologie über Lehrpläne und gesetzliche Vorschriften.

Es ist Zeit, dass die Führer unseres Landes und die schweigende Mehrheit der Gesundheitsberufler erkennt, was genau mit unseren Kindern geschieht, und gemeinsam zur Tat schreitet“, fordert Michelle Cretella angesichts dieses ausbreitenden Wahnsinns.

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