Marx und Bedford-Strohm treiben die Gläubigen aus der Kirche: Massiver Mitgliederschwund

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Kardinal Reinhard Marx und Bischof Heinrich Bedford-Strohm. Foto: Collage

Den christlichen Kirchen laufen die Mitglieder in Scharen davon. Das geht aus den aktuellen Statistiken der beiden Organisationen hervor. Dass die dramatische Entwicklung durch den zuwanderungsfreundlichen und linken Kurs der Kirchenfürsten Kardinal Reinhard Marx und Bischof Heinrich Bedford-Strohm verursacht wird, liegt nahe, wie die Zahlen zeigen.

In den vergangenen beiden Jahren verloren beide Kirchen in Deutschland 1,2 Millionen Mitglieder. 2017 waren es 660.000, ein Jahr zuvor 530.000. Der ohnehin dramatische Trend verstärkt sich damit weiter.

Die Kirchen-Oberen hatten zuletzt ihre Mitglieder mit umstrittenen Auftritten und Aussagen verärgert. Mehrfach distanzierten sie sich sogar vom höchsten christlichen Symbol, dem Kreuz:

  • Für den Besuch auf dem Tempelberg in Jerusalem, einer wichtigen Stätte aller drei Weltreligionen, legten sie Ende 2016 aus Respekt vor dem Islam ihre Kreuz-Ketten ab.
  • Zuletzt machte Marx sogar Front gegen den Beschluss der bayerischen Staatsregierung, Behörden mit Kreuzen auszustatten.
  • Und beim Flüchtlingssommer 2015 hatten Marx und Bedford-Strohm auf dem Münchner Hauptbahnhof die vorwiegend muslimischen Flüchtlinge ohne Kreuz begrüßt – wie man auf der Seite von „Domradio“ sehen kann.

Die Kreuzallergie der Kardinäle trifft auf eine durch muslimische Dominanz verunsicherte Gemeinde, die nach einem Bekenntnis verlangt. Doch das wollen die beiden nicht geben. Viele ziehen die Konsequenz und leben ihren Glauben ohne Kirche: „Ich habe jeden Skandal der Kirche in den vergangenen Jahren erduldet“, sagt Sandra Klinder zu Jouwatch. „Aber Kardinal Marx und seine Asylpolitik sowie die verächtliche Verurteilung politisch Andersdenker“ hätten das Fass für sie zum Überlaufen gebracht: „Ich habe lange mit mir gerungen und mich dann vergangenes Jahr für den Austritt entschieden.“ Im Herzen werde sie sich immer „meiner Kirche, ihrer Geschichte und ihren großartigen Leistungen verbunden fühlen“.

Auch für viele andere Gläubige ist die Kirche zu einer rot-rot-grünen Vorfeldorganisation verkommen. Den Bischof und den Kardinal hört man mehr über Politik, denn über den Glauben reden. Die weltweite Christenverfolgung ist für sie kein Thema. Dafür machen sie sich permanent Gedanken über die vermeintliche Diskriminierung von muslimischen Zuwanderern.

Die Kirchen versuchen ihren Mitgliederschwund mit der demographischen Entwicklung zu erklären. Immer mehr Mitglieder stürben weg. Doch das ist nur ein Teil der Wahrheit: Allein 2017 traten rund 200.000 Menschen aus der evangelischen Kirche aus – und das im Luther-Jahr. Das waren noch einmal 10.000 mehr als 2016. Auch die katholische Kirche verzeichnete 2017 eine Austrittswelle – rund 168.000 kehrten ihr den Rücken. 2016 waren es 162.000.

Die Mitgliederzahl der Marxschen Katholischen Kirche sank nach Angaben der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) im vergangenen Jahr insgesamt um 270.000 auf 23,3 Millionen. Der Verlust durch Austritte macht also 62,2 Prozent aus.

Die Evangelische Kirche hat 2017 insgesamt rund 390.000 Schäfchen verloren. Auch hier gingen mehr als die Hälfte (51,3 Prozent) der Mitglieder durch Austritte verloren. Die EKD hat nun 21,5 Millionen Mitglieder. Das Märchen von der demographischen Entwicklung dürfte damit unter dem Thema Ausrede abgebucht werden.

Damit gehören nur noch 44,8 Millionen aller Einwohner 82,7 Millionen Einwohner Deutschlands einer christlichen Kirche an: 54,2 Prozent. Wenn Bedford-Strohm und Marx so weiter machen, dürfte die Quote demnächst unter 50 Prozent fallen. Deutschland wäre dann kein christliches Land mehr.

Der Mitgliederschwund trifft die Kirchen allerdings nicht am empfindlichsten Punkt, dem Geld. Durch den hohen Beschäftigungsstand wuchs das Aufkommen an der Kirchensteuer in der evangelischen Kirche nach deren Angaben auf 5,67 Milliarden Euro. Die katholische Kirche machte in ihrer Mitteilung dazu keine Angaben. (WS)

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