Düsseldorfer Beil-„Bereicherungen“ und die Stümperpresse

Andreas Köhler

Foto: Collage

Düsseldorf: „Männer“ drohen mit Beilen – dann feuert die Polizei Schüsse ab. Oder: „Mann mit Hut und Beil steht im Hausflur vor Mann ohne Hut und Beil“
Finde die Lösung des Rätsels! Oder gehen Sie – wie gewünscht – einfach davon aus, dass ein paar waschechte Düsseldorfer einfach nur mal Holzhacken wollten!

Ein weiteres schönes Beispiel für beabsichtigte oder unbeabsichtigte lausige Presseberichterstattung nach dem Motto „Mann mit Hut begegnet Mann ohne Hut“ finden wir heute bei „Der Westen“ (derwesten.de). Obgleich inhaltlich mehr als dürftig, sollte Ihnen dies nicht vorenthalten werden.

Von Andreas Köhler

Wie „Der Westen“ am Samstag, 21. Juli 2018 „mitteilt“ – denn von „berichten“ kann keine Rede sein – sind am gestrigen Freitag in Düsseldorf zwei sogenannte „Männer“ festgenommen worden, die mit Beilen bewaffnet, Menschen bedroht haben sollen.

Ob Täter wie Opfer nun jeweils mit oder ohne Hut auftraten, soll uns – ebenso wie ihre Schuhgröße – hier erst einmal weniger interessieren, obgleich derartige Pseudo-Details für so manchen links-grün indoktrinierten  Journalisten der Merkel verehrenden Mainstreampresse sonst nicht selten wichtiger sind als die eigentliche Tat selbst – insbesondere wichtiger als die jeweiligen Opfer, zumindest sofern es sich um deutsche Opfer ohne Migrationshintergrund handelt.

Einer der – das Düsseldorfer Kultur-Programm „bereichernde“ – Axt-Schwinger soll eine Gruppe von Menschen im Stadtteil Oberbilk bedroht haben. Ein anderer soll mit einem Beil im Hausflur „gestanden“ haben. Und wieder ein anderer soll mit einem Beil aus einem Auto gesprungen und einen Passanten mit Hund bedroht haben. Dazu später mehr. Vorab sei folgende Frage erlaubt: Findet in Düsseldorf vielleicht gerade eine Werkzeugmesse statt?

Das Ganze wirkt wie völlig alltäglich, zumindest „normal“ für Merkel-Deutschland“ im Jahre 2018. So wird es „berichtet“. Da stand also „jemand“ mit einem Beil im Hausflur. Ja und? Ist doch offensichtlich normal! Warum dann extra schreiben, wenn die Zusammenhänge fehlen? Ich stehe täglich mit einem Beil im Hausflur und Sie, liebe Leser, haben gewiss ebenfalls nichts anderes zu tun, oder? Was sollten wir sonst tun?

Andere stehen eben mit ihrem Messer im Hausflur und andere wiederum bekommen „die Koffer vor der Tür gestellt“, weil sie die „falschen“ politischen Ansichten vertreten und sich wagen, im neuen Merkel-Deutschland ihre Meinung offen zu äußern.

Wartete der Beil-„Bereicherer“ nun auf den Inkassobeauftragen der GEZ oder auf ein anderes Opfer? War der Beil-„Bereicherer“ nun wieder ein „dunkelhäutiger Nordeuropäer“ oder ein „Mitteleuropäer mit dunklem Teint“ oder gar ausdrücklich ein „Deutscher“ mit iranischen Wurzeln und nicht etwa ein „Iraner mit deutschem Pass“? Im konkreten Fall scheint es sich bei den „Bereicherern“ vermutlich um staatenlose Aliens gehandelt zu haben. Oder um Sachsen – wer auch sonst?

Nein, der konkrete Fall „spielt“ in Düsseldorf. Also wird selbst der fundamentalste Radikal-Moslem aus dem tiefsten Mittelalter immer als waschechter „Düsseldorfer“ präsentiert, sofern er – aus dem Ausland kommend – mindestens seit einem Tag in Düsseldorf wohnt und als Voraussetzung für diese Ehrung zumindest eine Straftat begeht. Die Sprache ist da erst recht nicht relevant, denn es gilt selbst bei in Deutschland geborenen und angeblich „bestens integrierten“ Kopftuch tragenden „Erdogan-Fans“ nicht selten als schick bzw. völlig normal, sich mitten auf der Straße oder in Geschäften demonstrativ laut auf Türkisch zu unterhalten.

Wie auch immer: Durch diesen „Bericht“ steigt keiner durch. Und irgendwann hört man schlichtweg auf, sich die Mühe zu machen, derartiges Kauderwelsch weiter zu analysieren, nur um ein wenig Licht ins Dunkle zu bringen. Vielmehr ist dies eine regelrechte Zumutung, wahrscheinlich selbst für den offensichtlich dumm zu haltenden Leser, der selbst nicht bemüht ist, ständig zu übersetzen, was Mainstream-Journalisten vorher „mühevoll“ verzerren.

Dann wiederum soll ein anderer „Mann“ mit einem Beil aus einem Auto gesprungen sein, um damit auf einen Hundebesitzer los zu gehen. Was für ein Chaos in der Berichterstattung, sofern man da überhaupt noch von „Berichterstattung“ reden kann!

Das Ganze klingt nicht nur wie unter Drogen- bzw. Alkoholeinfluss geschrieben, sondern zudem derart banal (z.B. „Mann steht mit Beil im Hausflur“), dass man sofort merkt, dass hier vermutlich wieder etwas verschleiert und vertuscht werden soll, sofern der Autor eben nicht unter Drogen- bzw. Alkoholeinfluss gestanden haben sollte.

Nur diesmal scheint der Autor recht hilflos gewesen sein, derart viele Beil-„Bereicherungen“ gleichzeitig zu verarbeiten. Mir selbst gelingt es ebenso wenig. Vermutlich bin ich zu dumm für einen derartigen High-Class-Qualitäts-Journalismus der „modernen“ Merkel-Mainstreampresse im Westen, bei dem alle relevanten Info fehlen. Doch ich bemühe mich – wenn auch mit leichtem Würgereiz – im masochistischen Sinne weiter:

Offensichtlich wird die Nationalität bzw. Herkunft der „Täter“ aus den üblichen politisch-ideologischen Motiven heraus ebenso wenig genannt. Handelte es sich nun um 2 oder 3 Beil-Bedrohungen, bei denen die Polizei jeweils Schüsse abgeben mussten, um die Lage unter Kontrolle zu bringen? Ist es normal, dass die Polizei gleich zweimal zur Schusswaffe greifen muss? Dazu die angeblich sehr zurückhaltende Polizei in NRW? Da scheint also mehr dahinter zu stecken, was wir aber nicht erfahren sollen.

Die übliche Ablenkung von der eigentlichen Tat erfolgt dann zu einem „Fall“ im Fall über die Schilderung eines banalen Sachverhalts. Trotzdem: Dieser Pressebericht ist so formuliert, dass er in keinster Weise zu Informationszwecken taugt. Er stellt aber ein schönes Beispiel dar, wie die Medien die Rezipienten täuschen und Sachverhalte maßgeblich verschleiern, allein schon, um ihr eigenes Weltbild tunlichst aufrechtzuerhalten.

Nun bin ich zwar kein Journalist, habe heute aber dennoch auf jeden Fall eine neue journalistische Strategie dazu gelernt. Die besagt: Schreibe so, dass keiner das versteht oder das Lesen vorzeitig abbricht! Dann kann niemand vorwerfen, man hätte nicht berichtet, was man eigentlich auch gar nicht berichten wollte.

Wenn ich nach der nächsten Merkel-Attacke – pardon – ich meinte Beil-, Axt- oder Macheten-„Bereicherung“ – sofern ich diese überlebe  – im Krankenhaus liegen sollte und dann ggf. etwas zu viel Zeit habe, werde ich mich gewiss auf derartige Berichte nach dem Motto „Mann mit Hut und Beil steht im Hausflur vor Mann ohne Hut und Beil“ sehr freuen und mich an dieser Dummheit oder irrwitzigen ideologischen Verblendung erquicken.

Den Vertrauensverlust, den die Mainstreampresse seitens ihrer Rezipienten erfährt, kann ich mir täglich besser erklären. Abschließend  für sogenannte „Vielleser“, Mehr-Wisser“ und „Besserwisser“ noch ein wenig Hintergundwissen

 

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