Wenn Linksextremisten die Hand beißen, die sie füttert – Anschlagserie auf SPD-Büros

SPD Büro entglast (Bild: Screenshot)
SPD Büro entglast (Bild: Screenshot)

Berlin – Binnen einen Monats wurden auf vier SPD-Büros Attacken verübt. Nun hat es auch das Büro von Innensenator Andreas Geisel (SPD) erwischt. Die Attacken gehen ironischer Weise just von jenen linken- bis linksextremen Gruppierungen aus, die durch die SPD seit Jahren mit Steuergeld gefüttert und politisch unterstützt werden.

Die Enttäuschung muss tief sitzen, wenn gerade jene, denen man jahrelang Aufmerksamkeit, Zuwendung und das Geld des Steuerzahlers zu kommen lässt, sich plötzlich gegen einen wenden. Diese Erfahrung muss die SPD seit geraumer Zeit im Berlin machen. Binnen nur eines Monats wurde bereits das vierte Partei-Büro von „Unbekannten“ angegriffen.

Drei waren es laut der Berliner Zeitung, die in der Nacht zum Donnerstag die gesamte Fassade von Geisels Wahlkreisbüro mit pinker Farbe beschmierten und zudem mit Pflastersteinen eine Fensterscheibe einwarfen. Daraufhin flüchtete das Trio auf Fahrrädern. Jetzt ermittelt der Polizeiliche Staatsschutz.

Erfahrungen dieser Art – nicht zuletzt durch Geisels Parteigenosse Ralf Stegner angeheizt – machten und machen Politiker der AfD seit Jahren.

Jedoch überrascht die Dünnhäutigkeit Geisels wie auch des Genossen von den Linken, Lichtenbergs Bezirksbürgermeister Michael Grunst, nicht wirklich, auch wenn Geisel nun jammert: „Die Tat zeigt die Engstirnigkeit, Demokratieverachtung und Intoleranz der Täter. Wie armselig und kleinkariert.“ Grunst stellt, nachdem es nun vermehrt auch Büros der Linken durch linksextremistische Vergeltungsaktionen traf: „Wir leben in einer Demokratie, in der jeder seine Meinung frei äußern kann. Das Eigentum anderer zu beschädigen, ist keine Meinungsäußerung, sondern eine Straftat.“

Die mit Steuergeld finanzierte linke- bis linksextremistische Szene reklamiert der weilen in einem anonym eingestellter Beitrag auf der  linksextremistischen Internetseite Indymedia unter der Überschrift „Entglasung SPD Büro für unsere Gefangenen“ einen weiteren Angriff für sich. So sei in der Nacht zum 18. Juli auch das SPD-Büro der Abgeordneten Clara West in Prenzlauer Berg attackiert und „entglast“ worden. (SB)

Indymedia Bekennerschreiben (Bild: Screenshot)
Indymedia Bekennerschreiben (Bild: Screenshot)
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