Pussy Riot und der Schweinekopf

Foto: Screenshot/Youtube

In einer linksgedrehten, islamisierten Gesellschaft gehört es natürlich zum guten Ton, gegen das Christentum zu stänkern, die Katholische Kirche fertig zu machen und die Christen zu verhöhnen. Wenn man solche Aktionen, mögen sie auch noch so pervers und erniedrigend sein, als Kunst verkauft, ist man auf jeden Fall auf der sicheren Seite.

Von Thomas Böhm

So wie Pussy Riot, die sich nun auch über die Unterstützung von ganz oben freuen dürfen:

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat gerade entschieden, dass drei Mitglieder der Protestband Pussy Riot Anspruch auf Schmerzensgeld und Schadensersatz durch Russland haben, weil der Staat mit der Verurteilung der Frauen nach einem Auftritt in einer Moskauer Kirche die Menschenrechte der Frauen mehrfach verletzt hat. Nun muss Russland den Frauen wohl Tausende Euro Entschädigung zahlen.

Wir erinnern uns: Wegen ihres „kunstvollen“ Auftritts in der Moskauer Erlöserkathedrale hatten russische Richter die „Künstlerinnen“, die man im Links-Sprech natürlich Aktivistinnen nennt, im Jahr 2012 zu zwei Jahren Haft verurteilt. Eine von ihnen kam jedoch bereits nach wenigen Monaten frei.

Diese Strafen waren für die Richter am Europäischen Gerichtshof wohl zu streng.

Das hatten die Pussy Riot Femen „verbrochen“:

Zu weltweiter Aufmerksamkeit gelangte die Band durch eine Aktion im zentralen Gotteshaus der Russisch-Orthodoxen Kirche (ROK), der Christ-Erlöser-Kathedrale in Moskau am 21. Februar 2012. Sie betraten dabei den Ambo der Kathedrale, dessen Betreten ohne eine ausdrückliche priesterliche Einladung für Privatpersonen nicht gestattet ist, und vollführten vor dem Altar ein „Punk-Gebet“ gegen die Allianz von Kirche und Staat. Sie riefen unter anderem „Schwarze Kutten, goldene Epauletten“ und „Gottesscheiße!“. Der Auftritt dauerte 41 Sekunden. Für die Veröffentlichung im Internet wurden die Videobilder des Auftritts in der Christ-Erlöser-Kathedrale umgeschnitten, mit Aufnahmen aus einer anderen Kirche erweitert und mit einer neuen Tonspur unterlegt. Erst in dieser Version, behauptete später die Anklage, wurde Präsident Putin erwähnt: „Mutter Gottes, Jungfrau, verjage Putin“ und „Der Patriarch glaubt an Putin, obwohl er an Gott glauben sollte.“

So weit, so lustig. Nur wird hier mal wieder mit zweierlei Maß gerechnet, denn im März dieses Jahres war die Aufregung in Deutschland riesengroß, weil unbekannte „Täter“ (Achtung: nicht Aktivisten) einen abgetrennten Schweinekopf vor dem Grundstück einer Moschee im Westfälischen Gronau abgelegt hatten. Weil das als politisch motivierte Straftat und nicht als Performance eingestuft wurde, ermittelte der Staatsschutz.

Der Grund für die Hysterie: Schweine gelten im Islam als unrein und sind daher eine Provokation für die Gläubigen.

Jetzt können wir nur hoffen, dass die „Schweine-Aktivisten“ das Urteil des Europäischen Gerichtshof nicht falsch verstehen, oder sogar als Freifahrtschein begreifen, weitere Schweinereien in und um Moscheen in Deutschland zu veranstalten und uns das als Kunst zu verkaufen.

Schließlich stehen Moscheen, im Gegensatz zu Kirchen hier unter ganz besonderem Schutz.

 

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