100 Jahre Nelson Mandela: Kommunist, Terrorist, Rassist

Mandelas erster Besuch nach seiner Freilassung 1991 war bei seinem alten Freund und Mitstreiter Fidel Castro

Heute ist der hundertste Geburtstag von Nelson Mandela. Die meisten Menschen wissen aber gar nicht, dass Mandela bekennender Kommunist war und als Terrorist im Gefängnis saß.

Mandela war Anführer des bewaffneten Arms der ANC „Speer der Nation“ (Umkhonto we Swizwe). Umkhonto war unter Mandela ab 1961 für eine Reihe von Bombenanschlägen verantwortlich, bei denen 1981-1989 mindestens 39 Menschen starben und viele weitere verletzt wurden. Nelson Mandela soll aus dem Gefängnis zumindest die erste dieser tödlichen 80er-Jahre-Attentate, die Church Street Bombing, befohlen haben, bei der 19 Menschen gestorben sind und 217 verletzt wurden.

Eine Kampagne Landminen auf Straßen zu verteilen musste Umkhonto we Swizwe abbrechen weil zuviele Schwarze dabei starben. Das Ziel der ANC war dagegen immer, möglichst viele Weiße zu töten.

Schwarze hatten es bei der ANC jedoch auch nicht leicht, wenn sie nicht der Parteilinie folgten. Folter war ein gängiges Mittel bei Umkhonto, und Mandelas Frau Winnie Mandela war dafür bekannt, Verräter zur Abschreckung mit Benzin und brennenden Autoreifen zu Tode zu quälen. Am 31.12.1985 bot Staatspräsident Pieter W. Botha Nelson Mandela die Freilassung an, wenn er Gewalt und dem bewaffneten Kapf abschwöre. Mandela lehnte es ab.

Petr Bystron ist einer der wenigen Politiker, der sich für die unterdrückten Farmer in Südafrika engagiert. Bei einem Kongress in Moskau konfrontierte er mit dem unbequemen Thema den Vizepräsidenten des Südafrikanischen Parlaments, der sichtlich nicht begeistert war.

Am 9. Mai 1993 wurde Mandela der erste schwarze Präsident Südafrikas. Die Welt hoffte auf Frieden in der ‚Regenbogen-Nation‘. Stattdessen werden heute weiße Farmer in Südafrika bestialisch zu Tode gefoltert, Weiße werden aktiv bei der Jobsuche diskrimiert, die Wasserversorgung ist folglich durch den Mangel an ausgebildeten Ingenieuren zum erliegen gekommen. Viele wollen auswandern, ein Bürgerkrieg droht. Heute ist kein Tag zum Feiern.

 

 

 

Lesen Sie außerdem:

Interview mit Janice Atkinson: „Südafrika könnte ein zweites Ruanda werden“

Südafrika im EU-Parlament: „Wiederholt unsere Fehler nicht in Europa“

Südafrika: Schwarze Aktivistin: „Wir werden den Weißen alles wegnehmen!“

Südafrikas Farm-Morde – die Polizei mischt mit

Katie Hopkins in Südafrika verhaftet!

Südafrikas weiße Farmer-Frauen: „Ich schlafe nur mit der Waffe neben mir ein!“

Rassismus in Südafrika: „Täglich werden weiße Farmer abgeschlachtet“

Lauren Southern über Morde an Weißen in Südafrika: „Es ist so grausam, ich habe noch nie so viel geweint!“

Völkermord in Südafrika: „Ich wurde in Europa als Asylbewerberin abgeschoben“

Südafrika: Der vergessene Völkermord

Loading...