Homo-Peinlichkeiten beim Vespergottesdienst

Homoshow (Bild: shutterstock.com/Von Alisa Franz - Screenshot)
Homoshow (Bild: shutterstock.com/Von Alisa Franz - Screenshot)

Augsburg – In der Augsburger Moritzkirche kam sich am vergangen Samstag zu „Homo-Peinlichkeiten“. Zum Thema „Erotik des Glaubens“ hüpfte ein hautfarben bekleideter Tänzer durch die katholische Kirche und räkelte sich lasziv vor dem Altar. Ein Gottesdienstbesucher erlagen anscheinend der Homoerotik und  riss sich die Kleider vom Leib. Andere verließen mit ihren Kinder fluchtartig die heiligen Hallen.

In der Augsburger Moritzkirche, die älteste Kirche der schwäbischen Metropole, kam es am vergangenen Samstag zu „Homo-Peinlichkeiten“ bei einer Primiz-Veranstaltung des Priesters Fabian Ploneczka  aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Im Rahmen der ersten gehaltenen Messe des Neu-Priesters vor der Gemeinde wurde ein sogenanntes Triduum veranstaltet. Das „Thema“ des Vespergottesdienstes nannte sich „Erotik des Glaubens“.

Wie das Magazin kath.net berichtet, tanzte dazu ein nur mit hautfarbenen knappen Boxershorts bekleideter Tänzer in der Kirche und versuchte, mit einer Balletteinlage „Jeremia – Passion eines Propheten“ darzustellen. Der ganze Kirchenraum wurde laut Kirchenbesucher, die bei der Veranstaltung dabei waren, zu einer Tanzfläche, sogar der Altarbereich. Dort nahm der Tänzer das Evangeliar in die Hand, trat damit fast nackt an den Ambo und räkelte sich lasziv vor dem Altar.

Von den meisten Kirchgängern wurde das Geräkele als eindeutig homophile, ja, homoerotische Veranstaltung in einer geweihten Kirche missbilligt und wurde als liturgischer Missbrauch bewertet. Ein Kirchenbesucher indes schien bei der Homodarstellung auf Touren gekommen zu sein. Dieser habe ob der Darbietung laut aufschrie, dass sich dann jetzt ja alle entkleiden könnten. Er riss sich sodann teilweise seine Kleider vom Leib und stellte sich halbnackt in der Kirche auf. Für einige Besucher war es zu viel des Irrsinns. Sie verließen vorzeitig den Gottesdienst, an dem auch Kinder teilnahmen.

Im Anschluss an die Performance des Tänzers sprach der Stuttgarter Rundfunkpfarrer Thomas Steiger über das Thema „Erotik des Glaubens. Er lobte laut Beobachtern die angebliche Grazilität und besonders des männlichen Körpers, sprach von einer „sinnlichen Liebe zu Jesus“. Auf der Internetseite der Moritzkirche ist in der Nachlese zu dem wilden Homotreiben bislang nichts zu lesen. (SB)

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